Opensuse 11.4

Zweiter Release Candidate veröffentlicht

Das Opensuse-Team hat einen zweiten Release Candidate der Linux-Distribution Opensuse 11.4 veröffentlicht. Es ist die letzte geplante Vorabversion.

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Opensuse 11.4: Zweiter Release Candidate veröffentlicht

Mit einem zweiten Release Candidate von Opensuse 11.4 hat das Opensuse-Team die letzte Vorabversion ihrer nächsten Linux-Distribution veröffentlicht. Die Softwareversionen wurden bereits am 10. Februar 2011 festgelegt, der Release Candidate dient in erster Linie dazu, die Linux-Distribution nochmals zu prüfen, nachdem Entwickler weitere Reparaturen eingepflegt haben.

  • Opensuse 11.4 RC2
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Opensuse 11.4 RC2
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In Opensuse 11.4 verwendet der Paketmanager Zypper Multicurl statt wie bisher Mediaaria. Multicurl unterstützt das Zsync-Protokoll, bei dem nur aktualisierte Teile eines Pakets vom Server heruntergeladen werden. Mit Zsync können Repository-Informationen schneller aufgefrischt werden.

Mit einem verbesserten Metalink-Download können Pakete oder deren Teile auch von verschiedenen Servern gleichzeitig bezogen werden. Zypper verwendet jetzt die gleichen Proxy-Einstellungen wie die anderen Komponenten in Yast und unterstützt mit HTTP-Basic auch die Verwendung von passwortgeschützten Repositories.

Udev statt HAL

Nachdem die Entwickler die neue Startumgebung Systemd ausgiebig geprüft haben, bleiben sie in Opensuse 11.4 bei dem bislang verwendeten Sysvinit. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass Systemd nur zu 90 Prozent zuverlässig funktioniere.

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Die Hardwareabstraktionsschicht HAL hingegen hat auch unter Opensuse 11.4 ausgedient. Stattdessen setzen die Entwickler hier auf Udev, Udisks und Upower, die sich bereits etabliert haben und inzwischen in zahlreichen Distributionen integriert wurden. Die letzten Anwendungen wurden auf Udev & Co. umgestellt.

Webyast

In Opensuse 11.4 wird das Webfrontend für die Systemverwaltung Yast mit dem Namen Webyast integriert. Webyast wird bereits mit der Enterprise-Version Suse Enterprise Linux ausgeliefert. Es ermöglicht die Fernwartung über das Netzwerk.

KDE SC ist in der Version 4.6 integriert. Der Gnome-Desktop ist in die Version 2.32.1 eingepflegt worden. Die Entwickler planen lediglich eine Live-CD mit dem für den 6. April angekündigten Desktop Gnome 3. Xfce hingegen ist in der aktuellen Version 4.8 vorhanden. Für den Systemstart verwendet Opensuse 11.4 RC2 die veraltete Legacy-Version des Bootloaders Grub.

Linux-Kernel 2.6.37

Der Novell-Angestellte Greg Kroah-Hartman setzt sich für den aktuell stabilen Linux-Kernel 2.6.37 ein, der als Standard eingepflegt wurde. Auch das X-Window-System steht in einer neuen Version zur Verfügung, X.org X11R7.6 bringt den X-Server 1.9 mit.

Nachdem die Entwickler diskutiert haben, ob Opensuse 11.4 den Browser Firefox in der aktuellen Beta 4 oder in der stabilen Version 3.6.13 verwendet werden soll, hat sich das Opensuse-Team zu der Vorabversion 4 des Browsers entschieden. Die finale Version soll nachgereicht werden.

Opensuse RC 2 ist zum Testen als Download erhältlich. Der Erscheinungstermin der finalen Version ist für März 2011 geplant.

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