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Freedom Boxes: Freiheit in der Wolke

Jeder soll einen freien, unzensierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken bekommen. Dazu sollen die sogenannten Freedom Boxes dienen. Die kleinen privaten Server sollen das Netz wieder dezentralisieren.
/ Jörg Thoma
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Eben Moglen , Mitglied der Free Software Foundation, hat die Freedom Box Foundation(öffnet im neuen Fenster) gegründet. Sie soll Software für sogenannte Freedom Boxes entwickeln. Moglen setzt sich bereits seit Jahren für ein freies und unzensiertes Internet ein.

Die Freedom Boxes sollen nicht nur für einen unzensierten und freien Zugang zum Internet sorgen, sondern auch die entsprechenden dezentralen sozialen Netzwerke liefern, um Nutzern uneingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten. Dazu sollen Projekte(öffnet im neuen Fenster) wie Diaspora oder Appleseed dienen.

Das von Moglen initiierte Projekt soll die Installation gängiger Werkzeuge so einfach wie möglich machen. Neben verschlüsselter Telefonie und E-Mail ist in der Freedom Box auch eine Firewall für das Heimnetzwerk geplant. Darüber hinaus will die Software für verschlüsselte Backups sorgen, die auf anderen Freedom Boxes verteilt werden. Ist der Internetzugang eines Anwenders eingeschränkt oder unsicher, soll er über eine sichere VPN-Verbindung auf das Internet zugreifen können – über eine Freedom Box eines anderen Benutzers.

Das Projekt wird auf der Debian-Webseite(öffnet im neuen Fenster) gehostet. Die Softwaresammlung soll beispielsweise auf dem ARM-basierten Plug Computer von Marvell in Version 3.0 oder dem Sheeva-Plug laufen.


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