Macbook Pro

30 Stunden Akkulaufzeit mit Android

Golem.de konnte in Barcelona einen kurzen Blick auf CUPPs umgebaute Macbook-Pro-Systeme werfen. Mit zusätzlich eingebauten ARM-Prozessoren und Mobilbetriebssystemen wie Android oder Ubuntu für Netbooks werden sie zu Langläufern.

Artikel veröffentlicht am ,
Macbook Pro mit Android
Macbook Pro mit Android

Das Team vom norwegischen Unternehmen CUPP Computing zeigt auf dem Mobile World Congress 2011 zwei umgebaute Macbook-Pro-Systeme. Bei beiden wurde ein ARM-Prozessor an den Notebookchipsatz angebunden, so dass dieser ebenso wie die Notebook-CPU auf Hardwarekomponenten des Rechners zugreifen kann. Auf dem einen Macbook Pro wurde das mit einer Netbook-Variante von Ubuntu-Linux gezeigt, auf dem anderen lief Android. Die Steuerung erfolgte dabei über das Touchpad und die Tastatur.

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Im Betrieb kann nahtlos zwischen Mac OS X und dem auf dem ARM-Prozessor laufenden Betriebssystem gewechselt werden. Das erfolgt mittels eines in der Öffnung für den Kensington-Lock platzierten Schalters. Während etwa Android auf der ARM-CPU aktiv ist, schlafen dann die x86-CPU und damit auch Mac OS X - und umgekehrt.

Die ARM-CPU kann deutlich stromsparender arbeiten und das umgebaute Macbook Pro in diesem Modus nicht nur einige Stunden, sondern bis zu 30 Stunden im Akkubetrieb durchhalten. Damit kann der Rechner dann unter Android oder Ubuntu ständig zur Verfügung stehen, etwa um E-Mails zu schreiben oder im Internet zu surfen. Der kleine Zweitcomputer im Mac lässt sich aber auch komplett abschalten.

  • CUPP - Android auf dem Macbook Pro (Bild: CUPP)
  • CUPP - Android auf dem Macbook Pro (Bild: CUPP)
  • CUPP - Ubuntu auf dem Macbook Pro (Bild: CUPP)
CUPP - Android auf dem Macbook Pro (Bild: CUPP)

Die Platine mit dem stromsparenden Prozessor vom Typ OMAP ARM A8 hat CUPP im Macbook-Pro-Gehäuse verstaut. Dafür musste das DVD-Laufwerk ausgebaut werden. USB-Schnittstelle und Micro-SD-Steckplatz stecken im DVD-Slot des Geräts.

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CUPP Computing will seine Technik noch 2011 als fertiges Produkt anbieten, vermutlich als Zusatzmodul für Apple-Notebooks. Auch mit einem PC-Notebook demonstrierten die Norweger ihre Hybridcomputer-Technik CISS bereits. Konkrete Produkt- und Preisankündigungen gab es bisher nicht.

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tomek 19. Feb 2011

Die Hardware dürfen die doch ändern wie sie wollen. Und Software? Welche Software soll...

wirry 18. Feb 2011

ups, mein Fehler, hab nur die Screenshots angeguckt. Aber auch im Video sieht man nur das...

Netspy 18. Feb 2011

Natürlich zählt nur der IDLE-Betrieb. Vermutlich stellst du dir darunter einfach nur was...

Der Kaiser! 18. Feb 2011



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