Eigentlich sollte Debian 6.0 seit Ende Mai 2014 keine Updates mehr bekommen, doch Freiwillige wollen sich bis Februar 2016 um die wichtigsten Aktualisierungen kümmern.
Wer nicht will, dass seine Daten irgendwo auf fremden Servern liegen, sollte sie nach Hause holen. Wir erklären, wie ein eigener kleiner Server für Cloud-Daten eingerichtet wird. Er könnte auch E-Mails sammeln und als Media-Server dienen.
Über das Finanzierungsprogramm Endless Vacation of Code ermöglicht die X.org-Foundation einem Entwickler die Arbeiten zur Spannungs- und Taktanpassung im freien Nouveau-Treiber für Nvidia-Grafikkarten.
Es gibt viel Software, die aus dem Raspberry Pi ein Multimedia-Center macht. Der Linux-Experte Michael Kofler hat sich vier Distributionen angesehen und sie verglichen.
Eine Verschlüsselungsplattform, quelloffen und gratis, soll Qabel werden. Sicheres Verschicken von E-Mails, Teilen von Fotos und Chatten geht aber nur, wenn viele mitmachen.
Für Ubuntu 14.10 diskutiert das Server-Team erste Arbeiten an Systemd und die Aufnahme weiterer Pakete. Auf dem Desktop sollen die Click-Packages aus der Touchoberfläche Verwendung finden.
Die auf Qt5 und QML aufbauende neue Version der Plasma-Arbeitsflächen von KDE zeigt mit Beta 2 das neue Design Breeze. Bis zur finalen Version bleibt nur noch ein Monat.
Mit der Open-Source-Software Kubernetes von Google lassen sich Docker-Cluster-Container auf der Compute Engine orchestrieren. Das Projekt soll sich auf andere Cloud-Systeme portieren lassen.
Version 7 von Red Hats Enterprise Linux steht bereit. Es bietet Systemd, XFS als Standard sowie Unterstützung für System-Container und wird bis zu 13 Jahren mit Updates versorgt.
Künftig sollen Linux-Systeme schneller aus dem Tiefschlaf aufwachen. Nebenbei werden die Latenzzeiten der Peripheriegeräte durch den Kernel verwaltet. Mit neuen Posix-Sperren lässt sich auf große Dateien von mehreren Threads zugreifen. Und Linux 3.15 läuft besser auf mehreren Bildschirmen.
Das Design der Gnome-Shell stabilisiert sich weiter. Mit der Darstellung von Benachrichtigungen ist das Entwicklerteam aber noch unzufrieden. Designer Allan Day stellt nun neue Pläne vor.
Bisher basierten die Ubuntu-Phone-Images auf der jeweils aktuellen Distribution. Um noch vor Oktober ein stabiles Image an Hersteller auszuliefern, soll diese Strategie nun erstmals durchbrochen werden.
Ein Fehler im Futex-Code von Linux erlaubt Nutzern vollen Zugriff auf den Kernel. Damit ließe sich etwa aus der Chrome-Sandbox ausbrechen. Patches sind bereits verfügbar.
Über neue Optionen kann Systemd verhindern, dass Dienste das laufende System verändern oder auf die privaten Daten eines Nutzers zugreifen können. Entwickler Poettering wünscht sich die Umsetzung für alle langlebigen Dienste, auch außerhalb von Systemd.
Der Mesa-Teil der freien AMD-Treiber bekommt einen Encoder für H.264. Der auf dem OpenMAX-API aufbauende Code unterstützt nun die Profile des Video-Standards.
Die erste offizielle Alpha des Desktops Enlightenment 19 bringt einen Wayland-Compositor. Die endgültige Version soll im dritten Quartal dieses Jahres erscheinen.
Fast unbemerkt haben Entwickler eine weitere Sicherheitslücke in der Kryptobibliothek GnuTLS geschlossen. Anwendungen, die die Bibliothek nutzen, müssen jedoch ebenfalls angepasst werden.
Gehäusedaten und Platinenlayout für das Handheld Open Pandora stehen nun für nichtkommerzielle Zwecke für Hacker bereit. Beim Nachfolger soll das von Anfang an so sein.
Das Raspberry Pi wird mittlerweile gern zum Sammeln von Daten verwendet. Bei einem Stromausfall können diese aber schnell verloren gehen. Grund für uns, eine USV für das Raspberry zu testen.
Die Linux-Foundation sammelt Geld für Kern-Infrastruktur wie OpenSSL und gibt nun erste Pläne bekannt. Beraten sollen das Projekt Linux-Kernel-Hacker und Bruce Schneier sowie Eben Moglen.
NDR soll das Portieren von Android-Apps auf Ubuntu Touch vereinfachen. Dabei wird das Framework der App von Android in Ubuntu-Pendants überführt, die Logik muss aber neu geschrieben werden.
Die kleine Unternehmensberatung Opersys hat nun auch eigenes Material zum Debugging und der Leistungsanalyse von Android unter CC-BY-SA 3.0 freigegeben. Das Teilen sei wichtige Grundlage für die Firma.
Das Gnome-Softwarecenter indiziert Anwendungen anhand der Appstream-Metadaten. Vielen KDE-Programmen fehlten diese bisher, der Appstream-Maintainer Matthias Klumpp stellt nun selbstständig viele weitere bereit.
Die Containerlösung Docker steht ab sofort in einer "offenen Vorschau" in Googles Cloud Plattform bereit. Das Betriebssystem Debian 7 bildet die Basis des Abbildes.
CD Projekt Red hat The Witcher 2 in der Enhanced Edition für Linux und SteamOS veröffentlicht. Das Rollenspiel läuft derzeit nur auf Nvidia-Grafikkarten, AMDs Radeon-Modelle werden erst mit zukünftigen Treibern unterstützt.
Mit Displayport 1.2 ist es möglich, mehrere Monitore über einen Anschluss zu betreiben. Dank Entwickler David Airlie ist die Linux-Unterstützung dafür nun fast vollständig.
Die Linux-Unterstützung der Unreal Engine 4 will Epic Games noch weiter ausbauen. Dabei hilft auch die Community, die den Editor schon portiert hat, um eine native Entwicklung zu ermöglichen.
Nach dem Supportende für Windows XP dürfen Rechner der öffentlichen Verwaltung in China nicht auf Windows 8 oder 8.1 umgestellt werden. Stattdessen sollen die Behördencomputer mit Linux betrieben werden, zwei Distributionen stehen dafür zur Wahl.
Service-Worker sollen offline Javascript erlauben, da Skripte und Inhalte lokal zwischengespeichert werden. In Firefox-Nightly sind nun erste Arbeiten an dem API verfügbar.
Ein nur vergleichbares Nutzer-Erlebnis wie in Mac OS X reiche für Linux-Desktops nicht aus. Es brauche Alleinstellungsmerkmale, damit mehr Nutzer und Entwickler auf Linux wechseln, schreibt Kernel-Hacker Matthew Garrett.
Um Entwicklern die Nutzung des neuen Ubuntu-Desktops Unity 8 einfacher zu machen, sollen eigenständige Abbilder damit erzeugt werden. Für Endanwender sind diese vorerst nicht gedacht.
Sollten Kunden des Linux-Distributors Red Hat konkurrierende Openstack-Versionen verwenden wollen, drohe der Verlust des Linux-Supports, berichtet das Wall Street Journal.
Um die Entwicklung der Distribution Linux Mint zu beschleunigen und zu vereinfachen, will das Team künftig nur noch auf Ubuntu LTS aufbauen, die halbjährlichen Zwischenversionen werden übersprungen. LMDE wird aber weiter gepflegt.
Vixtel hat mit dem Unity ein 10-Zoll-Tablet angekündigt, das Android und Ubuntu im Dual-Boot ermöglicht. Das Gerät wird mit einer Docking-Station und einem Bluetooth-Telefon ausgeliefert, es soll daher auch als stationärer Business-Computer dienen. Preis und Verfürbarkeit sind noch nicht bekannt.
In Zusammenarbeit mit dem Hersteller Tranquilpc stellt Canonical einen Ubuntu-Cluster-Rechner vor, der aus zehn Intel NUCs besteht. Die Orangebox bietet 20 Rechenkerne, 160 GByte RAM und einen Gigabit-Ethernet-Switch.
Entwickler Matthew Garrett kommentiert die Rechtsstreitigkeiten zwischen Oracle und Google: Oracle umgehe Funktionen in Linux, die explizit als GPL-lizenziert markiert sind.
LinuxTag Systemd ist zum Standard für Linux-Systeme geworden, da fast alle Distributionen es einsetzen oder dies wollen. Es bietet deutlich mehr als nur einen Init-Dienst und vereinheitlicht so die Systeme, was die Arbeit erleichtert.
Durch einen Fehler im Linux-Kernel kann ein einfacher Nutzer Root-Rechte erlangen. Bekannt ist der Fehler schon seit gut einer Woche, aber jetzt gibt es einen öffentlichen Exploit.
LinuxTag Bis zur Veröffentlichung von Enlightenment 17 vergingen zwölf Jahre. Durch viel Automatisierung und bessere Organisation sei nun aber ein Erscheinungszyklus von etwa drei Monaten möglich, versichert Stefan Schmidt von Samsung.
Mit dem Pwn Phone 2014 sollen Administratoren künftig ihr Netzwerk über das Smartphone auf Schwachstellen testen können. Das Mobiltelefon basiert auf LGs Nexus 5, auf dem eine angepasste Android-Version samt Hackerwerkzeugen läuft.
Linus Torvalds ist für seine Pionierarbeit am Linux-Kernel von der IEEE Computer Society ausgezeichnet worden. Der Preis, den auch die Basic-Entwickler John Kemeny und Thomas Kurtz erhielten, wird seit 1981 vergeben.
Sowohl Suse als auch Red Hat arbeiten an Techniken, den Linux-Kernel bei laufendem System zu patchen. Beide stehen den Kernel-Hackern nun offiziell zur Diskussion bereit.
In einem eigenen Forum haben Canonical-Mitarbeiter angekündigt, dass das Projekt Ubuntu for Android nicht weiter verfolgt werde. Ursprünglich sollten Nutzer damit auf ihrem Android-Smartphone parallel ein vollwertiges Ubuntu-Desktopsystem nutzen können.