Nach der kleinen Orangebox mit Intel-NUCs bietet Canonical zusammen mit AMD nun eine einfache Openstack-Lösung an, aber in einem massiven Seamicro-Server. Dieser hat 64 CPUs und bis zu 4 TByte DRAM.
Josef Schmid (CSU), Zweiter Bürgermeister Münchens, übt bei Heise erneut Kritik an dem Limux-Projekt. Diese wirkt aber technisch wenig informiert und vermischt verschiedene IT-Projekte Münchens.
Der Dateisystem-Entwickler Richard Yao bezeichnet ZFS für Linux als stabil. Die Datensicherheit und verfügbaren Funktionen seien vergleichbar mit der Verwendung von ZFS in anderen Betriebssystemen.
Statt Spacewalk benutzt das Verwaltungswerkzeug Satellite 6 von Red Hat nun Puppet, Git, Foreman oder auch Katello. Dadurch soll die Administration in verschiedenen Umgebungen und der Cloud einfacher werden.
Das Entwickler-Team der Plasma-Oberflächen von KDE diskutiert auf der Akademy die Zukunft des Projekts. Die Entwickler suchen nach einer übergreifenden Vision, deren Ausarbeitung wohl aber noch dauern wird.
Für Fedora soll es die neue grafische Laufwerksverwaltung Blivet-gui geben, die das Einrichten von Partitionen erleichtern soll. Im Gegensatz zu Gparted soll Blivet-gui auch mit LVM- und LUKS-Partitionen arbeiten.
Für das Raspberry Pi gibt es einen neuen Browser, der HTML5 unterstützt und mit dem sich Videos anschauen lassen. Bei der Nutzung gibt es aber noch Probleme.
Der Mesa-Teil Libdrm ist nun offiziell für Android verfügbar. Damit kann einfach auf den Kernel-Teil der Treiber zugegriffen werden, wodurch sich freie Grafiktreiber für Android einfacher umsetzen lassen könnten.
Die auf Debian basierende Variante von Linux Mint wechselt vom Testing- auf den Stable-Zweig. Die Distribution soll sich wie bereits mit Ubuntu LTS einfacher pflegen lassen, was mehr Zeit für Eigenentwicklungen lässt.
Ein Konzept der Systemd-Entwickler könnte die Funktionsweise und Installation von Linux-Distributionen und Apps revolutionieren, indem diese vereinheitlicht werden. Dafür muss noch an Systemd, Btrfs und dem Kernel gearbeitet werden.
Wie angekündigt, steht die Docker-Verwaltung Kubernetes nun auch in Microsofts Cloud-Dienst Azure bereit. Das Unternehmen hat zum einfachen Experimentieren eine grafische Oberfläche dazu implementiert.
Die KDE-Tablet-Oberfläche Plasma Active ist auf die Frameworks 5 portiert worden, die Qt 5 als Basis nutzen. Noch fehlen aber einige Kleinigkeiten der bisherigen Funktionen.
Der langjährige Technikchef von Red Hat, Brian Stevens, verlässt überraschend das Unternehmen. Der Grund könnten Spannungen im Vorstand des Linux-Distributors sein, wie der US-Dienst ZDNet berichtet.
Ein neuer eigenständiger Wayland-Compositor für Enlightenment steht nun offiziell im Quellcode bereit. Eine Veröffentlichung mit E19 in diesem Jahr ist damit sehr wahrscheinlich.
Die Indie-Game-Engine Leadwerks ist ein Jahr nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne nun auch offiziell für Linux über Steam verfügbar. Die proprietäre Engine erlaubt die Programmierung mit Lua und C++.
Der kleine Rechner von Kinko verspricht eine einfache Verschlüsselung von E-Mails. Es handelt sich um einen kleinen Imap-Server für zu Hause oder fürs Büro. Wir haben uns die Kinkobox genauer angeschaut.
Mitgliedern von Googles Project Zero ist es gelungen, einen kleinen Fehler in der Glibc auszunutzen, um unter einem Linux-System Root-Zugriff zu erhalten. Dafür mussten zahlreiche Hürden überwunden werden.
Der BeOS-Nachbau Haiku soll statt einer Eigenentwicklung entweder auf Linux oder einen BSD-Kernel wechseln, wie ein Entwickler vorschlägt. Entschieden ist noch nichts, Code soll aber bald folgen.
Ein Wechsel von Linux zu Windows stehe nicht auf dem Prüfstand. Vielmehr werde die gesamte IT-Infrastruktur der Stadt München analysiert, sagte Pressesprecher Stefan Hauf der Tech Republic.
Die kleine Platine WRT-Node lässt sich als Steuerungsplatine in Quadcopter oder Roboter einbauen und hat einen WLAN-Chip. Die Firmware basiert auf OpenWRT.
Mit neuen Sicherheitsfunktionen und einem schnelleren Block Layer für SSDs ist die erste Testversion von Linux 3.17 freigegeben worden. Der neue Kernel ist zum ersten Mal seit Jahren kleiner als sein Vorgänger.
Der schwarz-rote Stadtrat in München will eine Rückkehr von Linux zu Windows prüfen lassen. Es habe zu viele Beschwerden von Mitarbeitern gegeben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Das Raspberry Pi B+ hat den gleichen SoC wie seine Vorgänger. Wir waren aber auf die Änderungen gespannt und haben uns die neue Version der Entwicklerplatine genauer angesehen - und wurden überrascht.
Ein Rockchip-Entwickler hat einen Linux-Grafiktreiber für den RK3288-SoC begonnen. Der Quad-Core-ARM-Chip besitzt eine Mali-T7-GPU. Viele Funktionen hat der Treiber aber noch nicht, da ARM diese nicht freigibt.
In den nächsten Jahren will Facebook den Linux-Netzwerkstack so optimieren, dass dieser mit dem in FreeBSD konkurrieren kann oder gar besser ist. Dazu sucht das Unternehmen einen erfahrenen Kernel-Hacker.
Das Libreboot-Projekt entfernt binäre Firmware aus dem BIOS-Ersatz Coreboot. Verwendet wird der Code für den bisher einzigen Laptop, der laut FSF die Freiheit der Nutzer respektiert.
Der Entwickler Michael Bohlender arbeitet an einem QML-API für die E-Mail-Funktionen von KDE-PIM. Die Design-Gruppe beschäftigt sich bereits mit der Gestaltung, eine konkrete Umsetzung steht aber noch aus.
Erneut gibt es eine Lücke im Unity-Lockscreen von Ubuntu. Diese könnte Angreifern das Passwort verraten. Patches und neue Pakete stehen bereit. Der Unity-Lockscreen wurde für derartige Fehler bereits mehrfach kritisiert.
Unter dem Namen Hat sollen künftig Erweiterungsplatinen für den Raspberry Pi standardisiert werden. Mit jeweils einem eigenen Eeprom soll vor allem die Einbindung in das Betriebssystem erleichtert werden.
Paketbetreuer Debians sind weiter zur Pflege mehrerer Init-Systeme verpflichtet, sofern nichts zwingend dagegen spricht. Das hat das technische Komitee festgelegt. Zwar ist Systemd bald Standard, Sysvinit und Upstart bleiben so aber noch länger erhalten.
Aus der immer wieder ins Stocken geratenen Entwicklungsversion Opensuse Factory wird eine getestete und annähernd stabile Rolling-Release-Version. Tumbleweed wird damit mittelfristig abgelöst.
Für die Hardwarebeschleunigung zur Videodekodierung unter Unix-Systemen gibt es die Schnittstelle VDPAU. Diese wird nun von Nvidia um H.265 alias HEVC erweitert, was in FFMpeg und MPlayer verwendet werden soll.
Der von der National ICT Australia mitentwickelte Microkernel Sel4 steht ab sofort unter der GPL. Er wurde durch mehrere Testverfahren als vollständig fehlerfrei eingestuft.
Die KDE-Community plant die Wayland-Umsetzung in der neuen KDE-Arbeitsfläche Plasma 5. Die Implementierung werde zwar noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, konkrete Pläne gebe es aber bereits, versichert Sebastian Kügler.
Das Debian-Team setzt erste Arbeiten für den Wechsel zu Systemd in Debian 8 alias Jessie um. Das System wird Linux 3.16 verwenden und vermutlich im Frühjahr oder Sommer 2015 erscheinen.
Die minimale Linux-Distribution CoreOS steht erstmals in einer stabilen Version bereit. Das Betriebssystem dient der Ausführung von Docker-Containern und soll in Cloud-Umgebungen laufen.
Ein Fehler hat Abstürze in einer Testversion des Linux-Kernels 3.16rc6 verursacht. Es handelte sich nicht um einen Programmierfehler der Kernel-Entwickler, sondern um einen Bug im Compiler GCC.
In der Linux-Distribution Tails befindet sich eine Sicherheitslücke, über die Nutzeridentitäten aufgedeckt werden können. Die Schwachstelle ist nicht in Tor, sondern im Invisible-Internet-Project-Netzwerk zu finden.
Für Broadcom erstellt Eric Anholt einen freien Grafiktreiber für den VC4, der im Raspberry Pi eingesetzt wird. Anholt komme bisher aber eher langsam voran. Die 2D-Beschleunigung Glamor sollte jedoch schon bald bereitstehen.
Die Entwicklung des Open-Pandora-Nachfolgers Pyra komme so gut voran, dass er bereits 2015 verfügbar sein könnte, gibt Entwickler Michael Mrozek bekannt. Er nennt weitere Details zur Hardware und schätzt den Preis auf etwa 500 Euro.
Eine Studie französischer Wissenschaftler analysiert die Fehler im 2.6er-Zweig des Linux-Kernels: Sie zeigen sinkende Fehlerraten und stellen Tools bereit, um Ergebnisse mit aktuellen Kernels zu erhalten.
Auf der Linux-Kernel-Mailingliste wird ein Patch diskutiert, der Linux einen Systemaufruf für Zufallszahlen hinzufügt. Der Patch ist infolge einer Diskussion um ein kürzlich in LibreSSL entdecktes Problem entstanden.
Die Veröffentlichung des X-Servers mit den meisten Änderungen seit Jahren bringt die 2D-Beschleunigung über OpenGL, Glamor sowie XWayland und Unterstützung für Systemd.
Noch verstecke sich ARM hinter vielen Ausreden, warum es keine offenen Grafiktreiber für die Mali-GPUs entwickele, schreibt Linux-Hacker Luc Verhaegen. Doch der Marktdruck werde dies schon bald ändern.
Wegen des sicheren Veröffentlichungs- und Update-Rhythmus' wird Spotify seine ungefähr 5.000 Server von Debian auf Ubuntu migrieren. Der vor kurzem gestarteten Long-Term-Support-Initiative der Debian-Community fehlt derzeit noch das notwendige Geld.