Abo
  • Services:

PiUSV im Test: Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Das Raspberry Pi wird mittlerweile gern zum Sammeln von Daten verwendet. Bei einem Stromausfall können diese aber schnell verloren gehen. Grund für uns, eine USV für das Raspberry zu testen.

Artikel veröffentlicht am ,
PiUSV mit Batteriepack
PiUSV mit Batteriepack (Bild: Golem.de)

Obwohl es als billiger Lerncomputer konzipiert ist, wird das Raspberry Pi immer häufiger für kritische Aufgaben eingesetzt: als eigener Cloud-Server, als Temperatur-Datenlogger im Gewächshaus oder zum Datensammeln im Rennwagen. Das Raspberry Pi selbst hat sich als robuste und zuverlässige Plattform zum Datensammeln herausgestellt. Die Schwachstelle liegt in der Stromversorgung. Stromschwankungen oder gar ein Ausfall können zu Datenverlusten führen, wenn nicht gar zu einer Beschädigung des Dateisystems auf der SD-Karte - dann scheitert auch der Reboot des Raspberry Pi nach einem Stromausfall. Die Lösung besteht im Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Klassische USV sind allerdings kaum geeignet, sie sind im Vergleich zum Raspberry Pi zu teuer und zu groß. CW2 hat uns seine PiUSV zum Test überlassen.

  • PiUSV mit angeschlossenem Batteriepack (Bild: Golem.de)
  • PiUSV-Unterseite mit angeschlossenem Batteriepack (Bild: Golem.de)
  • Die PiUSV liegt lediglich auf einem Kondensator auf... (Bild: Golem.de)
  • ... und kann nicht weiter gesichert werden. (Bild: Golem.de)
  • Die Nutzung der GPIO-Leiste wird nicht beeinflusst. (Bild: Golem.de)
  • Allerdings wird eine entsprechende Konstruktion recht wacklig. (Bild: Golem.de)
PiUSV mit angeschlossenem Batteriepack (Bild: Golem.de)
Inhalt:
  1. PiUSV im Test: Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren
  2. Schutz erst mit Software

Die PiUSV ist nicht die einzige USV-Lösung für das Rasperry Pi, sie konkurriert zum Beispiel mit dem UPiS oder dem erst kürzlich erfolgreich finanzierten MoPi. Alternativ gibt es eine ganze Reihe von Selbstbauprojekten. Allerdings sollte beim Selbstbau bedacht werden, dass bei einer sinnvollen USV-Lösung die Softwareunterstützung entscheidend ist, nicht die Elektronik.

Um einem grundlegenden Missverständnis vorzubeugen: Die PiUSV ist nicht zur Dauerstromversorgung per Batterie gedacht. Sie soll vor allem ein geregeltes Herunterfahren und einen Neustart des Raspberry ermöglichen, wenn die primäre Stromversorgung per USB-Anschluss versagt. Der MoPi ermöglicht flexiblere Strategien der Stromversorgung, allerdings ist er derzeit noch nicht lieferbar, und auch sein endgültiger Preis ist noch nicht bekannt.

Anstecken, anschrauben, anschalten

Die PiUSV ist eine Platine, die direkt auf die GPIO-Steckerleiste des Raspberry Pi aufgesetzt wird und es circa zur Hälfte bedeckt. Leider wird die mechanische Stabilität der Konstruktion nur durch die Steckerleiste selbst hergestellt. Dass die Platine abknickt und dabei die Steckerleiste mitbeschädigt, verhindert in eine Richtung nur ein Kondensator auf dem Raspberry Pi. Darauf liegt die Platine auf, geschützt durch ein Stück Schaumgummi. Würde die Platine über die gesamte Länge gehen, ließe sie sich über eine Schraubverbindung besser mit dem Raspberry fixieren.

Stellenmarkt
  1. Einkaufsallianz Nord GmbH, Berlin
  2. adesso AG, verschiedene Einsatzorte

Der Hersteller legt einen Batteriehalter für sechs AA-Batterien beziehungsweise Akkus bei. Da aber der Anschluss des Halters an die PiUSV durch Schraubklemmen erfolgt, kann auch jede andere Art der Stromspeisung zum Einsatz kommen, solange sie mindestens 7,5 bis 12 Volt und minimal 1.000 mA liefert. Werden Akkus verwendet, ist es leider nicht möglich, sie über diesen Anschluss aufzuladen.

Wie bereits oben angesprochen, reicht der Batterieanschluss allein nicht, um das Raspberry zum Starten zu bewegen. Das passiert erst, wenn auch am USB-Anschluss der PiUSV Strom anliegt. Die entsprechende Buchse "schwebt" bei der aufgesetzten Platine etwa einen Zentimeter über der Buchse des Raspberry Pi. Wer ein selbst gebautes Gehäuse für das Raspberry benutzen will, muss also nicht allzu viel umplanen.

Schutz erst mit Software 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 35,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

phre4k 04. Jun 2014

Dann installier mal Windows auf nem Pi, viel Spaß ;) Warum sollte man das auch tun? NTFS...

mistake 04. Jun 2014

Wenn's so einfach sein sollte frage ich mich, warum sich die Leute immer so Gedanken...

DerUser9 03. Jun 2014

:-)

barforbarfoo 02. Jun 2014

Was kann ein Filesystem gegen eine schrottige Stromversorgung ausrichten? Richtig...

Moe479 02. Jun 2014

da fällt die gemeine frage warum soetwas imho nützliches, nicht in die revision des...


Folgen Sie uns
       


Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut

Im Supercut zur WWDC 2018 zeigen wir in zehn Minuten, was Apple Entwicklern und Nutzern von iOS 12, MacOS Mojave und WatchOS 5 und TvOS präsentiert hat.

Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
  3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    •  /