Abo
  • Services:

Raspberry Pi: Compute Module ist lieferbar

Die schmalere und kleinere Modul-Version des Raspberry Pi ist jetzt verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Raspberry Pi Compute Module und Raspberry Pi Model B im Größenvergleich
Das Raspberry Pi Compute Module und Raspberry Pi Model B im Größenvergleich (Bild: www.raspberrypi.org/CC BY-SA)

Das Raspberry Pi Compute Module ist ab dem 9. Juni lieferbar, wie der Distributor RS Components angekündigt hat. Die Raspberry Pi Fundation hat mittlerweile auch eine grundlegende Dokumentation bereitgestellt, die beschreibt, wie das Modul angebunden werden muss.

Stellenmarkt
  1. soft-nrg Development GmbH, Dornach bei München
  2. Swyx Solutions GmbH, Dortmund

Das Compute Module entspricht in seinen Fähigkeiten dem Raspberry Pi Model A, ist aber nur so groß wie ein SODIMM und passt auch in SODIMM-Slots, wie sie für Speicherriegel üblich sind. Dafür verzichtet es aber auf die normalen Anschlüsse, um Peripherie direkt anschließen zu können.

  • Das Raspberry Pi Compute Module (Foto: http://www.raspberrypi.org/CC BY-SA)
  • Das Raspberry Pi Compute Module und Raspberry Pi Model B im Größenvergleich (Foto: http://www.raspberrypi.org/CC BY-SA)
  • Das Compute Module IO Board (Foto: http://www.raspberrypi.org/CC BY-SA)
  • Das IO Board ohne und mit dem Compute Board (Foto: http://www.raspberrypi.org/CC BY-SA)
Das Raspberry Pi Compute Module (Foto: http://www.raspberrypi.org/CC BY-SA)

Der Raspberry-Pi-Erfinder Eben Upton sagte zum Compute Module: "Wir waren überrascht, dass einige Produzenten Raspberry Pis in ihre Systeme einbauten. Typischerweise handelt es sich dabei um kommerzielle oder industrielle Systeme, die nur in kleinen oder mittleren Stückzahlen produziert werden." Mit dem Compute Module soll dieser Markt abgedeckt werden.

Um die Entwicklung mit dem Compute Module am Anfang zu vereinfachen, wird es ebenfalls ein IO Board geben, in das das Modul eingesteckt wird, wodurch die entsprechenden Anschlüsse direkt genutzt werden können.

Das IO Board soll aber nur zu Entwicklerzwecken und als Zwischenschritt dienen. Upton geht davon aus, dass bei einem Projekt "zuerst die Software-Entwicklung auf einem normalen Raspberry Pi stattfindet, dann mit dem Compute Module und IO Board ein eigener Prototyp für das Interface-Board entwickelt wird. Wenn dieser validiert wurde, kann dann das eigene Interface-Board das Compute Module aufnehmen."

Außerdem geht er davon aus, dass andere Hersteller Ergänzungen und Zusätze für das Compute Module anbieten werden: "Wir werden hoffentlich Dritte dazu bewegen können, eine ganze Serie neuer Interface- und Host-Boards zu starten."

Eine Kamera namens OTTO

Obwohl das Modul bislang noch nicht verfügbar war, wird es bereits von Tüftlern verplant, wie beim Kickstarter-Projekt für OTTO. Die quietschbunte Kamera adressiert eher den Party- und Spaßknipser denn Profifotografen. Auf dem verbauten Compute Module soll ein normales Linux mit einem entsprechenden Programm laufen.

  • Features von Otto (Bild: nextthing.co/Kickstarter)
  • Features von Otto (Bild: nextthing.co/Kickstarter)
  • Otto im Größenvergleich mit dem Raspberry Pi Compute Module (Bild: nextthing.co/Kickstarter)
  • Otto mit dem optionalen Blitz FlashyFlash (Bild: nextthing.co/Kickstarter)
Features von Otto (Bild: nextthing.co/Kickstarter)

Wenn die Finanzierung über Kickstarter erfolgreich war, soll die Kamera ab Dezember 2014 ausgeliefert werden.



Meistgelesen

Anzeige
Top-Angebote
  1. und 10€ Gutschein dazu erhalten
  2. 39,99€
  3. 64,99€
  4. 69,99€

Jonnie 11. Jun 2014

Ich sage ja nicht dass einfach der aktuelle Chip gegen einen neuen ausgetauscht werden...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

    •  /