KDE-Arbeitsfläche: Plasma-5-Beta zeigt neues Design
KDE-Entwickler Sebastian Kügler(öffnet im neuen Fenster) hat beim Erstellen der Veröffentlichung feststellen müssen, dass einige Teile bereits mit der nun verfügbaren zweiten Beta von Plasma 5(öffnet im neuen Fenster) nicht mehr dem Stand der Entwicklung entsprechen, da nach wie vor an dem neuen Design Breeze gearbeitet wird. Die eigentlichen Funktionen bleiben dabei unverändert und lassen sich wie gewohnt testen, wozu das Team nachdrücklich alle Interessierten auffordert.
Das Plasma-Theme Breeze und die gleichnamige Fensterdekoration sind in der Beta bereits enthalten. Breeze soll für eine aufgeräumte und moderne Oberfläche sorgen, unter anderem durch einen besseren Kontrast, weniger Ablenkungen, eine bessere Typographie, vertikale Listen und flache Bedienelemente. An der Umsetzung für Widgets und Icons wird bereits gearbeitet, diese ist aber noch nicht abgeschlossen und deshalb nicht in der Beta enthalten.
Dadurch soll der Desktop konsistenter wirken, über sogenannte Look-and-Feel-Pakete können außerdem ganze UI-Gruppen ausgetauscht werden. Die Plasma-5-Shell verfügt bereits über die Technik, zwischen verschiedenen Arbeitsflächen einfach zu wechseln. Bisher ist zwar nur der Plasma-Desktop implementiert, Portierungen für Plasma-Active und das Plasma-Mediacenter werden aber entwickelt und später hinzugefügt.
Aktuelle Technik als Grundlage
Der hauptsächlich in QML geschriebene Desktop basiert auf dem vor wenigen Wochen veröffentlichten Qt 5.3 und den KDE-eigenen Basisbibliotheken Frameworks 5, die als Qt-Erweiterungen angelegt sind. Das Rendern der Oberfläche wird von der Grafikhardware übernommen. Denn dank Qt Quick 2 und des OpenGL-(ES-)Scenegraphs ist die Darstellung komplett hardwarebeschleunigt.
Nach einer langen und teils hitzigen Diskussion ist der Name für die neue Iteration der KDE-Arbeitsflächen mit Plasma 5 wohl endgültig gesetzt. Final erscheinen soll Plasma 5 Mitte Juli, zum Einpflegen für neues Artwork bleiben dem Team nach eigenen Festlegungen noch etwa drei Wochen.
Der Quellcode(öffnet im neuen Fenster) für die zweite Beta von Plasma 5 steht ab sofort zum Download bereit. Bei der Installation muss beachtet werden, dass Plasma 5 nicht direkt parallel zur 4er-Version installiert werden kann, dafür ist ein separates Präfix nötig. Das setzen die Distributionen um, die Pakete zum Testen(öffnet im neuen Fenster) anbieten.
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