Developer Summit: Ubuntu-Server-Team diskutiert Systemd-Umstieg
Auf dem derzeit virtuell stattfindenden Ubuntu Developer Summit diskutieren die Entwickler der Distributionen die Neuerungen und Veränderungen für das kommende Ubuntu 14.10. So plant etwa das Server-Team die ersten Arbeiten(öffnet im neuen Fenster) , die notwendig sind, um den Wechsel hin zu Systemd vollziehen zu können.
Zwar sind bereits experimentelle Pakete verfügbar , die es erlauben, Ubuntu mit Systemd zu starten, doch der Umstieg wird wohl erst mit dem nächsten Long-Term-Support-Release im April 2016 vollzogen. Um dies möglichst reibungslos zu ermöglichen, wollen die Ubuntu-Entwickler sehr eng mit Debian zusammenarbeiten, das ebenfalls auf Systemd wechseln wird und die Grundlage für Ubuntu bildet.
Zum besseren Testen will des Team etwa dafür sorgen, dass sich Upstart und Systemd nebeneinander installieren lassen, auch wenn dies wohl mit einigen Problemen verbunden sein wird. Die in Ubuntu vorhandenen und nicht zu SysV kompatiblen Upstart-Services sollen außerdem zu Systemd-Units portiert werden.
Darüber hinaus(öffnet im neuen Fenster) soll auf Rechnern mit SSDs die ursprünglich von Google stammende Bcache-Technik zum Zwischenspeichern verwendet werden, um langsamere Festplatten zu entlasten. Als neue Pakete plant das Server-Team die Integration des Logging-Dienstes Scribe(öffnet im neuen Fenster) von Facebook sowie das Javascript-Framework Meteor(öffnet im neuen Fenster) .
Auf dem Unity-Desktop sollen Nutzer künftig die sogenannten Click-Packages verwenden(öffnet im neuen Fenster) können. Dieses Paketformat ist im Zuge der Entwicklung der Touchoberfläche für Ubuntu-Smartphones entworfen worden. Die Entwicklung und Paketierung soll damit einfacher sein als mit Deb-Paketen und so für mehr Apps in Ubuntu sorgen. Die Click-Packages sollen auf dem Desktop parallel zu den Deb-Paketen bereitstehen und diese nicht ersetzen.
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