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Eigene Cloud: Daten nach Hause holen

Wer nicht will, dass seine Daten irgendwo auf fremden Servern liegen, sollte sie nach Hause holen. Wir erklären, wie ein eigener kleiner Server für Cloud-Daten eingerichtet wird. Er könnte auch E-Mails sammeln und als Media-Server dienen.

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Wir basteln uns eine eigene, private Cloud.
Wir basteln uns eine eigene, private Cloud. (Bild: Quelle: Jörg Thoma/Golem.de)

Private Daten gehören einfach nicht auf fremde Server. Sie sind am besten zu Hause aufgehoben, auf einem Heimserver. Auf ihm sollen zunächst Dokumente, Fotos oder Musik gelagert werden, auf die wir auch über das Internet zugreifen können - er ist also unser privater Cloud-Server. Später soll der Server auch unsere E-Mails abholen, er könnte sogar als Multimediacenter genutzt werden.

Wir haben bereits Owncloud und Seafile auf dem Raspberry Pi installiert, jetzt wollen wir einen kräftigeren Rechner verwenden. Später soll er so ausgebaut werden, dass er unsere E-Mails sammelt und zu Hause speichert. Als Server eignet sich beispielsweise ein NUC oder ein anderer preiswerter Mini-PC. Die meisten Varianten haben genug Rechenleistung, um als Dateiserver mit Owncloud oder Seafile eingesetzt zu werden.

Üben in der virtuellen Maschine

Wer erst üben will, kann das beispielsweise in einer virtuellen Maschine tun. Das hat den Vorteil, dass auch Kombinationen mit mehreren Datenträgern ausprobiert werden können, etwa wenn das Betriebssystem auf einem knappen internen Speicher installiert werden soll, während die eigentlichen Daten auf einem zweiten größeren Laufwerk liegen, das an einem externen USB-3.0- oder SATA-Anschluss hängt. Genau für dieses Szenario ist unsere Partitionierungsanleitung.

Als Betriebssystem verwenden wir Debian in der aktuellen Version 7.5. Vor der eigentlichen Installation muss der externe Datenträger bereits angeschlossen werden, darauf befindliche Daten werden bei der Installation gelöscht, da der Datenträger später verschlüsselt wird.

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Damit unser Cloud-Server auch im Internet erreichbar ist, benötigen wir zunächst einen eigenen Domain-Namen (Dynamic Domain Name Service, DDNS), den wir beispielsweise beim Dyndns-Anbieter No-IP erhalten. Die meisten Router bieten entsprechende Konfigurationsmöglichkeiten für solche dynamischen Domainnamen.

Da wir über eine schnelle Internetverbindung verfügen, installieren wir Debian über das Netzwerk mit Hilfe des kleinen 64-Bit-Netinstall-Images, das es auch für USB-Sticks gibt. Alternativ lassen sich auch CD- oder DVD-Images herunterladen und auf einem USB-Stick installieren.

Schritt für Schritt

Im Startbildschirm wählen wir die Option Graphical Install und konfigurieren zunächst Sprache, Ländereinstellungen und Tastatur. Der Rechnername lässt sich frei wählen. Im nächsten Schritt fügen wir den dynamischen Domain-Namen ein, den wir uns zuvor besorgt haben. Danach wird das Root-Passwort festgelegt, das wir später für administrative Zwecke benötigen werden. Anschließend wird ein Benutzerkonto angelegt und ebenfalls mit einem Passwort versehen.

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PC-Flüsterer... 23. Jul 2014

"nur" ist gut! Wie soll ein Normal-Sterblicher das finden? Jedenfalls danke für den...

PC-Flüsterer... 07. Jul 2014

jetzt mache ich mal die Ingrid. Das Problem lag daran, dass der Befehl (wie einige andere...

Coup 05. Jul 2014

Das kommt natürlich darauf an was du willst. Ich habe mit meinem 10TB NAS welches 24/7...

elgooG 23. Jun 2014

Fast, ich meinte eigentlich GnuPG. Die Frontends davon lassen sich zB auch mit...

matok 19. Jun 2014

Deshalb sollte man Dienste auch nicht aus dem Internet erreichbar machen, denn jede...


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