Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Geforce 210 könnte von den Arbeiten Spilets profitieren.
Eine Geforce 210 könnte von den Arbeiten Spilets profitieren. (Bild: Joydeep/Wikimedia - CC-BY-SA 3.0)

Endless Vacation of Code: X.org finanziert Arbeiten an Nouveau-Treiber

Über das Finanzierungsprogramm Endless Vacation of Code ermöglicht die X.org-Foundation einem Entwickler die Arbeiten zur Spannungs- und Taktanpassung im freien Nouveau-Treiber für Nvidia-Grafikkarten.

Anzeige

Mit dem Programm Endless Vacation of Code (Evoc) finanziert die X.org-Foundation verschiedene Studentenprojekte außerhalb von Googles Summer of Code (GSoC). Eine Evoc-Förderung ist das gesamte Jahr über abrufbar, wenn der Vorstand dem zustimmt, wie nun für Arbeiten an dem Nouveau-Treiber geschehen. Der Entwickler Roy Spilet hat somit die Möglichkeit, Vollzeit am Reclocking des Treibers zu arbeiten.

Moderne Chips, so auch die GPUs von Nvidia, erlauben eine dynamische Leistungsanpassung durch Veränderungen der anliegenden Spannungen und der Frequenzen des Taktsignals. Doch der freie Nouveau-Treiber unterstützt diese Fähigkeiten bisher nur sehr rudimentär, was dazu führt, dass einige Karten oft nur mit den beim Boot festgelegten Spannungen und Frequenzen betrieben werden können. Dadurch entstehen gegenüber dem proprietären Treiber von Nvidia teils erhebliche Leistungseinbußen.

Spilet, der bereits Erfahrung mit der Arbeit am Nouveau-Treiber und dem Reverse-Engineering der Karten besitzt, plant das Reclocking zunächst für Karten mit den Chips NVA3/5/8 umzusetzen, was einige der 200er- und 300er-Serie betrifft. Das Projekt beschränkt sich darauf, die unterschiedlichen Leistungslevel der Karten zu implementieren, die Umsetzung der dynamischen Anpassung je nach geforderter Leistung wird wohl aber nicht entstehen.

Neben den Anpassungen für die GPU plant Spilet auch, das Reclocking des Speichers von Grafikkarten mit DDR3- oder GDDR3-Bauteilen zu ergründen und den notwendigen Code für die Kernel-Unterstützung zu schreiben. Weitere Arbeiten sind ebenfalls geplant, unter der Voraussetzung, dass die Hardware bereitsteht oder beschafft werden kann.

Ziel ist es, den Code als Patches im Linux-Kernel bereitzustellen. Möglicherweise könnte der Code auch für andere Nvidia-Chips und -Karten genutzt werden, laut Spilet sehr wahrscheinlich aber nicht für alle.


eye home zur Startseite
kleineskind 19. Jun 2014

... Dritte sind dann Leute die die Chips bauen und dafür binäre Treiberteile fertigen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart
  2. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Diedenbergen
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  2. auf Kameras und Objektive
  3. 17,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Airport Guide Robot

    LG lässt den Flughafenroboter los

  2. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  3. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  4. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  5. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  6. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  7. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  8. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  9. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  10. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: 18¤ für ein mobiles Mädchenspiel?

    xtrem | 00:15

  2. Re: Eintritt

    Yetei | 00:05

  3. Re: Wer bisher nicht zufrieden mit Ue4 games war...

    plutoniumsulfat | 23.07. 23:43

  4. 2517

    TC | 23.07. 23:34

  5. Re: Zivilisation

    Phantom | 23.07. 23:31


  1. 15:35

  2. 14:30

  3. 13:39

  4. 13:16

  5. 12:43

  6. 11:54

  7. 09:02

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel