Linux-Distributionen: Fedora will Veröffentlichungstermin im Oktober halten
Mit der Initiative zur Umstrukturierung des Projekts unter dem Namen Fedora.Next hat sich das Team viel vorgenommen. Die damit einhergehenden Diskussionen und Entwicklungen benötigen so viel Zeit, dass bereits im Januar absehbar war, dass sich die Veröffentlichung verzögern könnte. Der neue Projektleiter von Fedora, Matthew Miller, bekräftigt nun aber(öffnet im neuen Fenster), dass der derzeit geplante Termin(öffnet im neuen Fenster) für Mitte Oktober eingehalten werden solle und widerspricht damit anderslautenden Medienberichten.
Diese spekulierten über eine weitere Verschiebung von Fedora 21, da die Server-Arbeitsgruppe beim technischen Leitungsgremium (FESCO) um eine Fristverlängerung gebeten hat. Die erteilte Ausnahme(öffnet im neuen Fenster) erlaube dem Team zwar das Einreichen des neuen Role-APIs später als üblich, das habe aber keinerlei Auswirkungen auf den Rest des Projektes und verändere nicht den gesamten Zeitplan der neuen Version. Die Ausnahme sei nötig geworden, weil die Arbeitsgruppe weitere Ideen aus dem CentOS-Team integrieren möchte, erklärt Miller.
Ziel von Feodra.Next(öffnet im neuen Fenster) ist es, die Distribution in sogenannte Produkte aufzuteilen, die lediglich die gleichen Kernbestandteile in der Standardinstallation aufweisen, sich aber ansonsten entsprechend der Zielgruppe klar voneinander unterscheiden. Die Server-, Workstation- und Cloud-Produkte könnten künftig sogar unterschiedliche Veröffentlichungszyklen erhalten.
Für Fedora 21 plant das Team(öffnet im neuen Fenster) unter anderem Wayland mit Gnome 3.14 als Standard anzubieten, den X.org- X-Server ohne Root-Rechte laufen zu lassen sowie sämtliche Pakete mit GCC 4.9 zu erstellen.
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