Das Tails-Team hat in Version 1.0 seines Betriebssystems teils kritische Sicherheitslücken behoben, die unter anderem auf den Heartbleed-Bug zurückzuführen sind.
Fünf Jahre nach den ersten Arbeiten steht eine Beta von GNU Mailman 3 bereit. Sie verfügt über ein neues Web-Interface, eine neue Archivierung und ein REST-API zur Verwaltung.
Der neue Lockscreen in Ubuntu hatte Sicherheitslücken, die zwar schnell behoben wurden, aber hätten vermieden werden können. Das schreiben zumindest ein X.org- und ein KDE-Entwickler, die derartige Fehler seit langem kennen.
Bei einem Sprint hat das KDE-Team fast alle verbliebenen Aufgaben an den Frameworks 5 abgearbeitet. Der Veröffentlichung Anfang Juni steht fast nichts mehr im Weg.
Epic Games hat Version 4.1 der Unreal Engine veröffentlicht. Wichtiger ist allerdings eine Neuregelung für Entwickler: Wer bei Sony oder Microsoft registriert ist, erhält Zugang zum Quellcode der Playstation 4 oder der Xbox One.
Für das in Ubuntu 14.04 LTS eingesetzte Linux 3.13 will Canonical offiziell die Pflege bis 2016 übernehmen. Das geschieht wie bisher auf eigener Infrastruktur und nicht Upstream.
Die experimentelle Elektroband Netcat hat ihr aktuelles Album als Linux-Kernel-Modul im Quellcode und auf Kassette veröffentlicht. Maintainer Greg Kroah-Hartman half beim Codeaufräumen.
Bereits zum zweiten Mal haben sich Vertreter der Linux-Desktops getroffen, um ihre Zusammenarbeit zu koordinieren. Sie diskutierten Wayland, KDBus und einige Freedesktop-Spezifikationen.
NSA-Whistleblower Edward Snowden hat nach eigenen Angaben das Betriebssystem Tails verwendet, um sich verschlüsselt und anonym im Netz zu bewegen. Wir haben uns die Linux-Distribution angesehen.
Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.
Mit dem Update auf 3.1.0 der Entwicklungsumgebung Qt Creator fällt der experimentelle Status für die Unterstützung von iOS weg. Außerdem lässt sich die automatische Syntaxhervorhebung von C++-Code nach Clang verwenden.
Die KDE-Arbeitsflächen und -Bibliotheken sind eingefroren und nur noch die Anwendungen der 4er-Reihe erhalten neue Funktionen. Größte Änderung ist die neue semantische Suche, Baloo.
Um künftig auch Wayland-Anwendungen auf dem Raspberry Pi nutzen zu können, entwickelt ein Team eine eigens geschriebene Desktop-Shell, die bereits als Paket getestet werden kann.
Dank des Project Atomic sollen sich Docker-Container einfacher einsetzen lassen. Dafür treibt Red Hat das Open-Source-Projekt auf Basis seiner unterstützten Systeme voran.
Entwickler bei Linux-Distributionen müssen oft raten, welche Linux-Module sie brauchen. Ursache sind unvollständige Informationen zu Treibern und der von ihnen benötigten Architekturen. Jetzt gibt es Beschwerden.
Element 14 wird ein eigenes Beaglebone Black herausbringen, das vollständig kompatibel zum Original ist. Das Orginal erhält außerdem mehr Flash-Speicher und wechselt zu Debian.
Mit der Freigabe des ersten Release Candidates des Linux-Kernels 3.15 beginnt dessen Testphase. Viel Code wurde eingereicht, große Änderungen gibt es aber kaum.
Linus Torvalds ist von den Link Time Optimizations bei der Kernel-Kompilierung wenig überzeugt. Er möchte handfeste Beweise, ob die Optimierungen einen schlankeren und effizienteren Kernel hervorbringen.
Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.
Über eine Erweiterung für Libreoffice lässt sich ab sofort auf die aktuellen Bundesgesetze im Volltext zugreifen. Möglich macht das die Integration von Bundesgit.
Um die Fehlernachrichten von Kernel-Oopses und -Panics verständlicher zu speichern, diskutieren die Entwickler QR-Codes. Nutzer könnten so einfacher Fehler melden.
Ein größeres Update für die Unreal Engine 4 steht kurz vor der Veröffentlichung. Epic Games kündigt Unterstützung von Linux und SteamOS an sowie eine Reihe weiterer Verbesserungen - plus die Veröffentlichung der Daten der Elemental Demo.
Der Dateispeicher und -Synchronisationsdienst Ubuntu One wird von Canonical beendet. Mit der Konkurrenz könne das Unternehmen nicht mehr mithalten, die Backends sollen aber Open Source werden.
Mit Systemd verhindert die Kernel-Option Debug unter Umständen das Booten des Rechners. Die Entwickler beider Teams halten das jeweils andere für verantwortlich. Linus Torvalds droht sogar eine Code-Sperre an.
Die auf Qt5 und QML aufbauende neue Version der Plasma-Arbeitsflächen von KDE ist erstmals in einer Alpha erschienen. Die Basisbibliotheken Frameworks 5 erreichen die Betaphase und damit API-Stabilität.
Mit Voglperf lassen sich die Frameraten von Spielen unter Linux aufzeichnen und so analysieren. Valve hat nun eine erste Version veröffentlicht und will ein Paket für SteamOS erstellen.
Intel hat das Minnow Board Max vorgestellt. Die kleine Open-Source-Platine für Entwickler basiert auf der Bay-Trail-Plattform mit x86-Atom-Prozessor. Als Betriebssysteme eignen sich Linux-Distributionen wie Yocto oder Debian und Android.
Der Entwickler Simon Hall hat einen quelloffenen Grafiktreiber für das Raspberry Pi fertiggestellt. Er gewinnt damit die dafür ausgelobten 10.000 US-Dollar.
Die umstrittene Onlinesuche in Ubuntu soll nur noch auf Wunsch des Benutzers erfolgen. Ganz abgeschafft wird sie aber nicht. Die Änderungen werden noch nicht in Ubuntu 14.04 umgesetzt.
Der Linux-Kernel in Version 3.14 verwaltet Prozesse effizienter mit dem Deadline Scheduler, was vor allem Real-Time-Anwendungen zugutekommt. Mit Zram lässt sich der Arbeitsspeicher blockweise komprimieren, was für Linux auf TVs und mobilen Geräten von Vorteil ist.
Eine fehlerhafte Ausführung aufnehmen, dann sooft wie nötig das Gleiche abspielen und debuggen: Das soll RR unter Linux leisten. Bisher funktioniert das Mozilla-Projekt aber nur bei Fehlern im Firefox richtig.
Neben Server, Cloud und der Workstation mit dem Gnome-3-Desktop soll künftig auch Plasma mit den KDE-Oberflächen ein Produkt von Fedora werden. Getragen wird das neue Produkt hauptsächlich von Red-Hat-Angestellten.
Neben einer fortschreitenden Unterstützung für das Wayland-Protokoll bietet Gnome 3.12 vor allem Design-Anpassungen der Anwendungen Totem oder Gedit sowie kleinere Verbesserungen.
Die Zertifikate von Cacert werden aus verschiedenen Linux-Distributionen entfernt. Manche sehen darin das Ende des Projekts, das der kommerziellen Konkurrenz eine Community-basierte Zertifizierungsstelle entgegensetzen wollte.
Das Opensuse-Projekt verschiebt wegen einiger Veränderungen die nächste stabile Version 13.2 auf kommenden November. Der erste Meilenstein ist dennoch bereits verfügbar, allerdings mit noch instabiler Software.
Mehr als 10.000 Linux- und Unix-Server sollen mit unterschiedlicher Malware infiziert worden sein und zusammen unter dem Namen Operation Windigo Spam weitere Malware sowie zweifelhafte Werbung ausliefern.
Mit Glamor soll die 2D-Beschleunigung für den X-Server über OpenGL-Aufrufe umgesetzt werden. Der Code wurde im Hauptzweig von X.org aufgenommen und wird mit der nächsten stabilen Version bereitstehen.
Canonicals eigener Displayserver Mir wird vermutlich erst in Ubuntu 16.04 als Standard eingesetzt. Bereits im November 2013 hatte Canonical bekanntgegeben, dass der Displayserver nicht stabil genug sei, um in Ubuntu 14.04 eingesetzt zu werden.
Cebit 2014 Wieder gibt es Gerüchte, Microsoft wolle sein Office-Paket auf Linux portieren. Das entscheidende Indiz soll eine für Android geplante Variante sein. Aber Android ist nicht gleich Linux.
Nvidia will ab der Treiberversion 343 für Linux nur noch GPUs ab der Geforce-400-Reihe unterstützen. Grafikkarten mit älteren Chipsätzen sollen noch mit dem Legacy-Treiber laufen.
Cebit 2014 Ubuntu soll zunächst auf mittelpreisigen Smartphones ausgeliefert werden. Als Konkurrenz für das iPhone seien die Ubuntu-Smartphones nicht gedacht, sagte Mark Shuttleworth auf der Cebit 2014.
GDC 2014 Die Cryengine von Crytek unterstützt künftig offiziell Linux. Außerdem will das Frankfurter Entwicklerstudio in den kommenden Tagen neue Details zu seinem Mobile-Shooter The Collectables vorstellen.
Die Linux Foundation bietet kostenlose Linux-Kurse über die Lernplattform Edx an. Über die Massive-Open-Online-Course-Plattform Edx sollen mehrere Tausend Lernwillige teilnehmen können.
Cebit 2014 Das Unternehmen Tuxedo stellt spezielle Notebooks und Mini-PCs zusammen, die auch unter Linux laufen. Notfalls werden eigene Treiber programmiert.
Die Veröffentlichung von Fedora 21 wird wahrscheinlich auf Mitte Oktober verschoben. Neben der Projektumstrukturierung sorgt auch der Terminplan von Gnome 3.14 für die Verzögerung.
Neben den Intel-Treibern unterstützen mit Mesa 10.1 nun auch einige freie Radeon- und Nouveau-Treiber OpenGL 3.3. Weitere Funktionen für OpenGL 4.x sind ebenfalls hinzugekommen.