Paketbetreuer Debians sind weiter zur Pflege mehrerer Init-Systeme verpflichtet, sofern nichts zwingend dagegen spricht. Das hat das technische Komitee festgelegt. Zwar ist Systemd bald Standard, Sysvinit und Upstart bleiben so aber noch länger erhalten.
Aus der immer wieder ins Stocken geratenen Entwicklungsversion Opensuse Factory wird eine getestete und annähernd stabile Rolling-Release-Version. Tumbleweed wird damit mittelfristig abgelöst.
Für die Hardwarebeschleunigung zur Videodekodierung unter Unix-Systemen gibt es die Schnittstelle VDPAU. Diese wird nun von Nvidia um H.265 alias HEVC erweitert, was in FFMpeg und MPlayer verwendet werden soll.
Der von der National ICT Australia mitentwickelte Microkernel Sel4 steht ab sofort unter der GPL. Er wurde durch mehrere Testverfahren als vollständig fehlerfrei eingestuft.
Die KDE-Community plant die Wayland-Umsetzung in der neuen KDE-Arbeitsfläche Plasma 5. Die Implementierung werde zwar noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, konkrete Pläne gebe es aber bereits, versichert Sebastian Kügler.
Das Debian-Team setzt erste Arbeiten für den Wechsel zu Systemd in Debian 8 alias Jessie um. Das System wird Linux 3.16 verwenden und vermutlich im Frühjahr oder Sommer 2015 erscheinen.
Die minimale Linux-Distribution CoreOS steht erstmals in einer stabilen Version bereit. Das Betriebssystem dient der Ausführung von Docker-Containern und soll in Cloud-Umgebungen laufen.
Ein Fehler hat Abstürze in einer Testversion des Linux-Kernels 3.16rc6 verursacht. Es handelte sich nicht um einen Programmierfehler der Kernel-Entwickler, sondern um einen Bug im Compiler GCC.
In der Linux-Distribution Tails befindet sich eine Sicherheitslücke, über die Nutzeridentitäten aufgedeckt werden können. Die Schwachstelle ist nicht in Tor, sondern im Invisible-Internet-Project-Netzwerk zu finden.
Für Broadcom erstellt Eric Anholt einen freien Grafiktreiber für den VC4, der im Raspberry Pi eingesetzt wird. Anholt komme bisher aber eher langsam voran. Die 2D-Beschleunigung Glamor sollte jedoch schon bald bereitstehen.
Die Entwicklung des Open-Pandora-Nachfolgers Pyra komme so gut voran, dass er bereits 2015 verfügbar sein könnte, gibt Entwickler Michael Mrozek bekannt. Er nennt weitere Details zur Hardware und schätzt den Preis auf etwa 500 Euro.
Eine Studie französischer Wissenschaftler analysiert die Fehler im 2.6er-Zweig des Linux-Kernels: Sie zeigen sinkende Fehlerraten und stellen Tools bereit, um Ergebnisse mit aktuellen Kernels zu erhalten.
Auf der Linux-Kernel-Mailingliste wird ein Patch diskutiert, der Linux einen Systemaufruf für Zufallszahlen hinzufügt. Der Patch ist infolge einer Diskussion um ein kürzlich in LibreSSL entdecktes Problem entstanden.
Die Veröffentlichung des X-Servers mit den meisten Änderungen seit Jahren bringt die 2D-Beschleunigung über OpenGL, Glamor sowie XWayland und Unterstützung für Systemd.
Noch verstecke sich ARM hinter vielen Ausreden, warum es keine offenen Grafiktreiber für die Mali-GPUs entwickele, schreibt Linux-Hacker Luc Verhaegen. Doch der Marktdruck werde dies schon bald ändern.
Wegen des sicheren Veröffentlichungs- und Update-Rhythmus' wird Spotify seine ungefähr 5.000 Server von Debian auf Ubuntu migrieren. Der vor kurzem gestarteten Long-Term-Support-Initiative der Debian-Community fehlt derzeit noch das notwendige Geld.
Unter bestimmten Umständen lieferte LibreSSL unter Linux dieselben Zufallszahlen mehrfach. Das Problem wurde in einem neuen Release behoben, die OpenBSD-Entwickler sehen aber das eigentliche Problem beim Linux-Kernel.
Der Wechsel auf Qt 5 und QML gelingt dem KDE-Team mit der neuen Plasma-Oberfläche vordergründig problemlos. Die verblüffend stabile Arbeitsfläche hat ein neues Design, am Nutzungskonzept ändert sich aber wenig. Ein kompletter Ersatz für den Vorgänger ist Plasma 5 trotzdem noch nicht.
Mit Googles Kubernetes lassen sich Docker-Container-Cluster auf der Compute Engine orchestrieren. Das Projekt erhält nun große Unterstützung aus der Industrie, die das Werkzeug auch auf andere Plattformen portieren möchte.
Im August sollen letztmalig die KDE Applications und Platform ausschließlich auf Basis der 4er-Reihe des Desktops erscheinen. Bis zum nächsten Jahr sollen alle Anwendungen auf die neue Technik mit Qt 5 wechseln.
Die Fernwartungssoftware Chrome Remote Desktop gibt es nun auch für Linux. Vorerst aber nur als Beta, da die Software nur für Ubuntu und Debian bereitgestellt wird und einige manuelle Systemeingriffe voraussetzt.
Da keine Sponsoren gefunden worden sind, wird Thomas Gleixner seine Arbeit an dem Echtzeit-Zweig des Linux-Kernels stark einschränken. Er habe keine Lust auf das politische Gerangel um den Code, sagte er.
Die Community-Distribution CentOS hat Version 7 auf Basis des aktuellen Red Hat Enterprise Linux veröffentlicht. CentOS 7 kommt mit Systemd, Gnome3 und unterstützt System-Container.
Nach mehrjähriger Entwicklungszeit sind die KDE Frameworks 5 offiziell erschienen. Ein Großteil der modularen Bibliotheken soll sich direkt als Addon in Qt verwenden lassen, was vielen Entwicklern die Arbeit erleichtern soll.
Bereits mit Ubuntu 14.10 könnte ein offizielles Derivat mit dem Mate-Desktop bereit stehen. Das Projekt könnte dann auf die Infrastruktur von Canonical zugreifen.
Selbst erstellte oder verfügbare Android-ROMs lassen sich mit eigenen Schlüsseln signieren, was die Sicherheit deutlich erhöhen könnte. Den komplizierten Prozess erklärt Matthew Garrett, der die Schlüsselverwaltung für UEFI Secure Boot unter Linux erarbeitete.
Mit dem kleinen Kinko-Rechner soll die E-Mail-Verschlüsselung für jedermann leicht gemacht werden. Die Einrichtung auf dem Client entfällt, der Kinko verschlüsselt ausgehende elektronische Post, bevor sie an den Provider geht.
Auf Basis des In-vehicle Infotainment von Tizen steht nun der erste Code von Automotive Grade Linux bereit, das für Board-Systeme in Autos gedacht ist.
Im eigenen E-Mail-Server geht viel elektronische Post ein. Jetzt soll er diese eigenständig sortieren und außerdem unsere E-Mails nach Viren durchsuchen.
Studenten haben eine Abwandlung des Nintendo-Klassikers Star Fox für das Raspberry Pi geschrieben - in Assembler. Dafür reichten weniger als 6.000 Zeilen Code.
Bloß keine Experimente: Das Linux-Mint-Team hat seine Linux-Distribution in Version 17 alias Qiana freigegeben. Sie basiert auf Ubuntu 14.04 und bringt sonst nur kleine, aber teils feine Änderungen.
Verschiedene Schnittstellen im Linux-Kernel können nur von GPL-Treibern genutzt werden. Erneut diskutieren die Entwickler die Notwendigkeit dieses Vorgehens. Denn das Problem proprietärer Treiber könnten wohl nur juristische Verfahren endgültig lösen, wie LWN berichtet.
Seit über einem Jahr gibt es den Opera-Browser auf Basis des Chromium-Projekts von Google für Windows und OS X. Nun folgt, wie von den Entwicklern versprochen, endlich auch die Linux-Version - vorerst aber nur als Deb-Paket für Ubuntu.
E-Mails sollten zu Hause aufbewahrt werden und nicht auf den Servern der Provider. Wir erklären die Installation eines eigenen Imap-Servers. Der kann auf unserem Debian-Server laufen, dessen Einrichtung wir bereits beschrieben haben.
Bisher konnten nur native Anwendungen in Unity 8 unter Mir verwendet werden. Das Ubuntu-Team arbeitet nun aber auch an der Integration sämtlicher GTK-Anwendungen, damit diese einfach verwendet werden können.
Facebook hat den modularen und flexibel einsetzbaren Top-of-the-Rack-Switch Wedge vorgestellt. Der Wedge-Switch ist mit 40-Gigabit-Ethernet (40GbE) schnell, läuft mit einem Linux-basierten Betriebssystem und arbeitet sowohl mit einem hocheffizienten ASIC als auch mit einem eingebetteten Microserver.
Im Code des POP3-Kioslaves in KDEs E-Mail-Anwendung Kmail beziehungsweise in Kdelibs ist ein Fehler, durch den ungültige Zertifikate ohne Abfrage akzeptiert werden. Angreifer könnten sich so in den verschlüsselten E-Mail-Verkehr einklinken.
Trotz einiger Ausnahmen und Wünschen nach Fristverlängerung soll Fedora 21 Mitte Oktober dieses Jahres erscheinen. Das bekräftigen der neue Projekt-Leiter und das technische Leitungsgremium.
Das Zurücksetzen des gesamten Systems und sogar das Booten mit leeren /var- und /etc-Verzeichnissen soll Systemd künftig erlauben, wie Lennart Poettering erklärt.
Das Mantle-API soll auf Linux verfügbar werden, hat ein hochrangiger AMD-Mitarbeiter dem US-Magazin PCWorld angekündigt. Damit würde das API auch auf den Steam Machines bereitstehen.
Eigentlich sollte Debian 6.0 seit Ende Mai 2014 keine Updates mehr bekommen, doch Freiwillige wollen sich bis Februar 2016 um die wichtigsten Aktualisierungen kümmern.
Wer nicht will, dass seine Daten irgendwo auf fremden Servern liegen, sollte sie nach Hause holen. Wir erklären, wie ein eigener kleiner Server für Cloud-Daten eingerichtet wird. Er könnte auch E-Mails sammeln und als Media-Server dienen.
Über das Finanzierungsprogramm Endless Vacation of Code ermöglicht die X.org-Foundation einem Entwickler die Arbeiten zur Spannungs- und Taktanpassung im freien Nouveau-Treiber für Nvidia-Grafikkarten.
Es gibt viel Software, die aus dem Raspberry Pi ein Multimedia-Center macht. Der Linux-Experte Michael Kofler hat sich vier Distributionen angesehen und sie verglichen.
Eine Verschlüsselungsplattform, quelloffen und gratis, soll Qabel werden. Sicheres Verschicken von E-Mails, Teilen von Fotos und Chatten geht aber nur, wenn viele mitmachen.
Für Ubuntu 14.10 diskutiert das Server-Team erste Arbeiten an Systemd und die Aufnahme weiterer Pakete. Auf dem Desktop sollen die Click-Packages aus der Touchoberfläche Verwendung finden.