Abo
  • Services:

Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Tahr, Namensgeber für Ubuntu 14.04
Das Tahr, Namensgeber für Ubuntu 14.04 (Bild: Wikimedia/User:Tschaensky - CC-BY-SA 2.5)

In Ubuntu 14.04 alias Trusty Tahr ist der neue Unity-Desktop, der auf Qt QML setzt und den Displayserver Mir nutzt, wieder nicht standardmäßig verfügbar. Das mag nachvollziehbar erscheinen, ist doch Trusty ein Long-Term-Support-Release, der fünf Jahre lang gepflegt wird und entsprechend nur getestete Software enthalten sollte. Doch die andauernde Verzögerung von Unity 8 und Mir scheint die Entwicklung des noch immer verwendeten Unity 7 zu verlangsamen. Denn der Desktop enthält nur wenige, längst überfällige und bereits von anderen Linux-Desktops bekannte Verbesserungen.

  • Die Fenster in Unity haben keine Ränder mehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Menüleiste lässt sich wieder in das Fenster versetzen, ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... bei manchen Anwendungen fällt das aber kaum auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fensterleisten werden nur durch Überfahren mit dem Mauszeiger aktiviert. (Screenshot: Golem.de)
  • Unity nutzt als Basis Gnome 3.10 ... (Screenshot: Golem.de)
  •  ... und forkt dafür einige Anwendungen ...(Screenshot: Golem.de)
  •  ...wie die Systemeinstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  •  Unity8 als Smartphone-Shell ...(Screenshot: Golem.de)
  • ... und als Tablet-Shell (Screenshot: Golem.de)
  • Kubuntu verwendet KDE SC 4.13 ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... mit neuem Netzwerk-Plasmoid ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... automatischem Crash-Report ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und verbessertem App-Store ... (Screenshot: Golem.de)
  • Pepperflash für Chromium (Screenshot: Golem.de)
  • Oxide für Qt-Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Apt 1.0 (Screenshot: Golem.de)
  • Linux 3.13 als zentrales Bestandteil (Screenshot: Golem.de)
Die Fenster in Unity haben keine Ränder mehr. (Screenshot: Golem.de)

Altbekannte 'Neuerungen'

Inhalt:
  1. Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
  2. Forks zur Arbeitserleichterung
  3. Andere Desktops und Apps
  4. Unterbau und Fazit

So wurde etwa das Ändern der Fenstergeometrie per Drag-and-Drop mit einer Echtzeit-Animation des Fensterinhalts versehen. Bisher zeigte Unity lediglich den mit einem orangefarbenen Schatten unterlegten Bereich an, der die Größenveränderung des Fensters schemenhaft darstellte.

Darüber hinaus werden die Fenster nun ohne Rand dargestellt. Dieser war in vorherigen Versionen immer als wenige Pixel breiter, grauer Balken um die Fenster gezeichnet. Ermöglicht wird das durch ein neues GTK+3-Theme, das allerdings das Verrücken der Fensterknöpfe verhindert. Eine Auswahl über die Darstellung des Fensterrandes besteht aber mit dem Standard-Theme nicht.

Weitere Detailverbesserungen

Zusätzlich zur Implementierung der Funktionen, die es etwa in KDEs Plasma-Arbeitsflächen seit längerer Zeit gibt, ist das Look-and-Feel von Unity weiter angepasst worden. So ist die Bildschirmsperre nun ähnlich gestaltet wie der Anmeldedialog von Lightdm.

Stellenmarkt
  1. Diehl Metall Stiftung & Co. KG, Röthenbach an der Pegnitz
  2. Hannoversche Informations­technologien AöR, Hannover

Die Übersicht im Dash über die geöffneten Fenster zeigt nur noch Anwendungen mit einem aktiven Icon in der linken Leiste. Die dargestellten Fenster werden entsprechend ihres Titels alphabetisch sortiert und lassen sich nach Namen durchsuchen. Eine zwar versteckte, aber über den Compiz-Config-Settings-Manager (CCSM) erreichbare Einstellung ermöglicht es, Fenster durch einen Klick auf das Icon zu minimieren.

Gnome-Grundlage bereitet weiter Probleme

Für die Entscheidung, die Menüs der Fenster nur noch in der oberen Leiste anzuzeigen, bekam das Designteam von Unity harsche Kritik, die sich mittlerweile aber größtenteils gelegt hat. Deshalb erscheint es ein wenig überraschend, dass die Menüs nun auch wieder in der Anwendung selbst angezeigt werden können.

Die von Unity verwendeten Programme basieren weiterhin auf Gnome. Doch das Team hat sich dagegen entschieden, die neuen zusammengefassten Menüs im Stil der Gnome-Shell zu einzusetzen. Stattdessen werden weiter die bekannten Dialoge genutzt.

Forks zur Arbeitserleichterung 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€ + 5,99€ Versand
  2. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. 1.099€

Trockenobst 01. Mai 2014

Die anderen 20+ Varianten vom Desktop und der 100ste Paketmanager und jetzt auch startd...

n0m 28. Apr 2014

Kurz (EINE Lösung): - VBox Gast Netwerkadapter auf NAT stellen und unten in der...

Bigfoo29 28. Apr 2014

Die meisten Leute kritisieren, dass sie erst die X11 und später die Wayland-Entwickler...

iRofl 22. Apr 2014

Oder KDE 4! Generell gibt es soweit ich weiß KDE eh nur in hässlich. Aber das ist okey...

mrcdrc 22. Apr 2014

Unity/Gnome 3 erlauben mir zumindest beim Programmstart ähnlich schnell zu arbeiten wie...


Folgen Sie uns
       


Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme)

Sony hatte während der Übertragung der Pressekonferenz der E3 2018 massive technische Probleme. Abseits davon waren die gezeigten Spiele aber sehr gut. Trotzdem empfehlen wir, den Abschnitt nach The Last of Us bis zu Ghost of Tsushima zu überspringen. (Minute 40-50)

Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme) Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

    •  /