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Anonymisierung: Tails 1.0 behebt kritische Fehler

Das Tails-Team hat in Version 1.0 seines Betriebssystems teils kritische Sicherheitslücken behoben, die unter anderem auf den Heartbleed-Bug zurückzuführen sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Tails 1.0 ist erschienen.
Tails 1.0 ist erschienen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Mit der Veröffentlichung von Tails 1.0 wurden mehrere kritische Fehler in der Linux-Distribution behoben. Unter anderem wurde die Blacklist in Tor integriert, mit der angreifbare Tor-Knoten identifiziert und deaktiviert werden können. Den Versionssprung von 0.23 auf 1.0 begründet das Tails-Team damit, dass Tails als ausgereift gilt. Tails 0.23 hat Golem.de vor wenigen Tagen getestet.

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Zu den aktualisierten Paketen gehört unter anderem der mit Tor erweiterte Browser Iceweasel, in dem insgesamt acht Fehler korrigiert wurden, die allesamt am 29. April 2014 bekanntwurden. Außerdem wurden die Pakete OpenSSL und OpenSSH sowie Curl repariert. In der offenen Java-Implementierung OpenJDK wurden ebenfalls zahlreiche Fehler behoben. Die aktuelle Version wurde am 24. April 2014 veröffentlicht.

Wer Tails auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte installiert hat, kann den integrierten Updater nutzen, um die aktuelle Version zu installieren. Persönliche Daten, die in einem verschlüsselten Container abgelegt worden sind, bleiben dabei erhalten.

Weiterentwicklung

In den vergangenen 18 Monaten habe sich die Anzahl der Tails-Nutzer vervierfacht, schreiben die Entwickler. Auch deshalb wurde beschlossen, Tails mit der Versionsnummer 1.0 zu versehen. Version 1.1, die am 10. Juni 2014 erscheinen soll, wird auf der aktuellen Debian-Version 7.0 alias Wheezy basieren. Tails 1.0 setzt noch auf Debian 6. Für spätere Versionen will das Tails-Team zunächst die aktuelle Entwicklungsinfrastruktur verbessern, so dass kritische Aktualisierungen möglichst am Tag ihres Erscheinens ausgeliefert werden können. Eine Roadmap gibt detaillierte Auskunft über die Pläne des Tails-Teams.

Die Linux-Distribution Tails setzt auf die Anonymisierung und Sicherheit seiner Nutzer im Netz. Neben dem Zugang zum Tor-Netzwerk bietet Tails auch zahlreiche Werkzeuge, etwa das Chat-Programm Pidgin mit Off-the-Record (OTR). Mit der integrierten Schlüsselverwaltung lassen sich PGP-Schlüssel beispielsweise mühelos in der beigelegten E-Mail-Anwendung Claws verwenden.

Tails 1.0 lässt sich von der Webseite des Projekts herunterladen. Ein ausführliches Changelog informiert über die eingepflegten Änderungen.



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aFrI 30. Apr 2014

Und am Ende benutzen es die selben Leute die sich unter dem Irrglauben nun sicher zu sein...

Anonymer Nutzer 30. Apr 2014

Stimmt das ist toll da werden die Fehler sogar behoben die man Findent. Der...

Anonymer Nutzer 30. Apr 2014

Tails ist für jeden... ich habe noch nie so ein eifaches system gesehen...


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