• IT-Karriere:
  • Services:

Init-Dienst: Systemd in Ubuntu zum Testen

Erste experimentelle Pakete zum Testen von Systemd in Ubuntu stehen bereit. Das System startet bereits, aber noch mit einigen Problemen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mark Shuttleworth möchte, dass Ubuntu künftig Systemd verwendet.
Mark Shuttleworth möchte, dass Ubuntu künftig Systemd verwendet. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Als Konsequenz aus der Diskussion in Debian um den Standard-Init-Dienst kündigte Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth Mitte Februar an, statt der Eigenentwicklung Upstart künftig Systemd in Ubuntu unterstützen zu wollen. Nach ersten Diskussionen der Entwickler steht nun ein Paket bereit, mit dem sich Ubuntu testweise mit Systemd starten lässt.

Stellenmarkt
  1. Mediengruppe Pressedruck, Augsburg
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg

Noch stehen bei Weitem nicht für alle Pakete in Ubuntu Systemd-Dateien bereit, um diese zu starten, weshalb zu erwarten ist, dass einige Probleme auftauchen. Die grafische Boot-Anzeige Plymouth etwa kann derzeit noch nicht benutzt werden.

Um überhaupt einen benutzbaren Desktop bereitzustellen, stehen in den Quellen an Systemd angepasste Pakete von Lightdm, dem Networkmanager sowie der Resolvconf bereit. Für weitere wichtige Dienste müssen erst die Konfigurationsdateien portiert werden. Bereitwilligen steht dazu eine Anleitung im Ubuntu-Wiki bereit.

Ersatz für altes Sysvinit

Upstart entstand vor sieben Jahren als Entwicklung für Ubuntu bei Canonical und dient als Ersatz für das stark veraltete Sysvinit, wobei explizit Abwärtskompatibilität gewahrt werden soll. Systemd dient ebenfalls als Ersatz für Sysvinit, doch beide Technologien unterscheiden sich zum Teil stark voneinander.

Im Oktober 2013 wurde das technische Komitee (CTTE) von Debian offiziell gebeten, eines der aktuellen Init-Systeme zum Standard zu erklären. Die Debatte verlief schleppend und wurde teilweise sehr unsachlich geführt. Nach langer Diskussion scheint sich die Mehrheit des CTTE für Systemd auszusprechen. Details und die Strategie zur Umsetzung sind aber immer noch nicht entschieden.

Das von Ubuntu aktuell verwendete Systemd 204 basiert zu großen Teilen auf dem Paket aus Debian Sid und enthält nur einige spezifische Anpassungen. Eine Liste bisher bekannter Fehler beim Boot mit Systemd zeigt vor allem Probleme mit den Konfigurationsdateien. Zum Testen von Systemd muss nicht nur das Paket selbst installiert, der Start muss zudem explizit im Bootloader Grub aktiviert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,00€ (zzg. 1,99€ Versand)
  2. 129,99€ (Release am 2. Juni)
  3. (u. a. Akku Stichsäge für 134,99€, Akku Säbelsäge für 137,99€, Akku Winkelschleifer für...
  4. (u. a. iPhone Ladekabel für 12,79€, Wireless Charger für 13,99€, USB-Ladegerät für 16,99€)

miauwww 28. Apr 2014

"Jetzt fehlt noch" habe ich nicht geschrieben, sondern der Threadstarter... ;) Bin da...

pi@raspberry 27. Apr 2014

Und was wäre deine Alternative?? Ich denk nur an "Windows Zeroday Exploit" bei google im...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

    •  /