• IT-Karriere:
  • Services:

Kontrollstation: US-Marine migriert weitere Drohnen zu Linux

Die US-Marine lässt weitere Kontrollstationen für Drohnen auf Linux migrieren. Davon sollen sämtliche Drohnen-Typen des US-Militärs profitieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Umstellung auf Linux: Drohne Fire Scout
Umstellung auf Linux: Drohne Fire Scout (Bild: Northrop Grumman)

Bereits im Juni 2012 ließ die US-Marine Kontrollstationen für ihre Drohnen auf Linux umstellen. In einem ähnlich gelagerten Projekt baut die Marine diese Zusammenarbeit nun aus und lässt weitere Systeme von Solaris 8 auf Linux migrieren, wie der US-Dienst Avionics Intelligence berichtet.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. Hays AG, Großraum Hannover

Wie 2012 wird Raytheon Intelligence and Information Systems, ein Zweig des US-Rüstungskonzerns Raytheon, die Umrüstung auf das neue Betriebssystem vornehmen. Dafür stehen etwa 15,8 Millionen US-Dollar bereit.

Laut dem Bericht sollen nicht nur die Systeme umgestellt, sondern es soll auch die Unmanned-Aerial-System-Control-Segment-Architektur (UCS) weiterentwickelt werden. Das umfasst auch moderne Steuerungssysteme, automatische Tests und die Möglichkeit, die Software der Systeme im Einsatz aktualisieren zu können.

Das Kontrollsystem soll zudem mit besseren Videofähigkeiten ausgestattet werden, das Nachrichtensystem soll verbessert und um eine Trainings- und Simulationseinheit erweitert werden. Mit den Kontrollstationen von Raytheon lassen sich sämtliche unbemannten Systeme der US-Streitkräfte bedienen, ebenso wie Geräte, die dem NATO-Standard STANAG 4586 entsprechen. Die gemeinsame Grundlage dafür bildet das UCS.

Open Source im Militär

Das Verteidigungsministerium sieht keinen Konflikt mit den Lizenzbedingungen, die für das Open-Source-Betriebssystem gelten, und stellt dies online auch klar. Schließlich schreibt die GPL eine Weitergabe des Quellcodes nur vor, falls die Software weiterverteilt wird, was hier nicht der Fall ist.

Der IT-Sicherheitsexperte Felix von Leitner alias Fefe ruft in seinem Blog immer wieder dazu auf, die freien Lizenzen um eine Art Zivilklausel zu erweitern und damit die Verwendung im Militär zu verhindern. Ein derartiges Vorgehen widerspräche aber etwa den Definitionen der FSF, die eine bedingungslose freie Nutzung von Software vorsieht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,49€
  2. (-5%) 9,49€
  3. (-67%) 6,66€

Paykz0r 09. Mai 2014

ahh ja. ist linux nicht im grunde ein opensource nachbau von unix? microsoft hat nicht...

Anonymer Nutzer 08. Mai 2014

Ich bleibe trotzdem dabei: wer sich im (ehemaligen) Militär-Internet übers Militär...


Folgen Sie uns
       


Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial

Wir erläutern in einem kurzen Video die Grundfunktionen von OBS-Studio.

Streamen und Aufnehmen in OBS Studio - Tutorial Video aufrufen
KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
KI-Startup
Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
  2. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig
  3. KI Software erfindet Wörter und passende Definitionen dazu

Kumpan im Test: Aussehen von gestern, Technik von morgen
Kumpan im Test
Aussehen von gestern, Technik von morgen

Mit der Marke Kumpan Electric wollen drei Brüder aus Remagen den Markt für elektrische Roller erobern. Sie setzen auf den Look der deutschen Wirtschaftswunderjahre, wir haben ein Modell getestet.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Venturi Wattman Rekordversuch mit elektrischem Motorrad mit Trockeneis
  2. Mobility Swapfiets testet Elektroroller im Abo
  3. Elektromobilität Volabo baut Niedrigspannungsmotor in Serie

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

    •  /