• IT-Karriere:
  • Services:

Plasma: Erste Alpha der neuen KDE-Arbeitsflächen

Die auf Qt5 und QML aufbauende neue Version der Plasma-Arbeitsflächen von KDE ist erstmals in einer Alpha erschienen. Die Basisbibliotheken Frameworks 5 erreichen die Betaphase und damit API-Stabilität.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE stellt die erste Alpha der neuen Plasma-Version vor.
KDE stellt die erste Alpha der neuen Plasma-Version vor. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Das KDE-Team hat eine erste Alphaversion der neuen, auf Qt5 und QML aufbauenden Arbeitsflächen mit dem Codenamen Plasma Next veröffentlicht. Mit Plasma Next bezeichnet das Team ab sofort die in Entwicklung befindliche nächste Plasma-Version. Final erscheinen soll die nun als Alpha verfügbare Version als Plasma 2014.6 am 17. Juni.

Eine Shell für alles

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Gegenüber der 4er Serie sollen sich die Funktionen in dem neuen Plasma nicht besonders stark verändern. Stattdessen legen die Entwickler Wert darauf, die neuen Techniken der KDE Frameworks 5 sowie von Qt 5 voll umzusetzen. So ist geplant, die verschiedenen Plasma-Arbeitsflächen anders als bisher in einer Shell zu vereinigen. Einen ähnlichen Weg verfolgt Canonical mit Unity 8, das ebenfalls Qt5 und QML nutzt.

Die Technik zum nahtlosen Wechsel ist zwar bereits vorhanden, bis jetzt ist aber nur die klassische Desktop-Oberfläche in der neuen Shell umgesetzt. Künftig sollen die Tablet-Oberfläche Plasma Active oder auch das Plasma Mediacenter hinzugefügt werden.

Desktop-Evolution

Statt eine komplett neue Oberfläche zu gestalten, wie dies zum Beispiel das Gnome-Team mit der Gnome-Shell versuchte, haben die KDE-Entwickler das bisher verwendete Konzept des Plasma-Desktops nur leicht angepasst, wodurch gewohnte Arbeitsabläufe nicht gestört werden sollen.

  • Die Aktivitätsverwaltung (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Der Kalender (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Das Standard-Startmenü (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Die Netzwerkverwaltung (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Das neue Benachrichtigungssystem (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Einstellungsdialog der Kontrollleiste (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
  • Die Desktop-Einstellungen (Bild: KDE  - CC-BY 3.0)
Die Aktivitätsverwaltung (Bild: KDE - CC-BY 3.0)

Auffällig an dem neuen Plasma ist vor allem das überarbeitete Design. Neben neuen UI-Funktionen aus den Bibliotheken setzt das Team auch ein neues Theme um, das ein flaches und aufgeräumtes Aussehen bereitstellen soll. Beteiligt daran ist die neue Designgruppe innerhalb KDEs, die unter anderem an neuen Icons und Ähnlichem arbeitet.

Viele der in Plasma integrierten Funktionen wurden grundlegend überarbeitet. Dazu zählen etwa der Systemabschnitt der Kontrollleiste, das Benachrichtigungssystem oder auch Einstellungen der Fensterverwaltung. Die Entwickler weisen aber darauf hin, dass einige wenige der bisher vorhandenen Funktionen in Plasma Next noch fehlen, da diese einfach noch nicht reimplementiert sind.

Durch die Verwendung von Qt 5 soll der Desktop außerdem eine spürbar bessere Leistung aufweisen, da zum Beispiel das Rendern der Oberfläche komplett von der Grafikhardware übernommen wird. Denn dank Qt Quick 2 und des OpenGL-(ES-)Scenegraphs ist die Grafikdarstellung komplett hardwarebeschleunigt.

Frameworks und Plasma zum Testen

Die Basisbibliotheken Frameworks 5, die in einer Betaversion erschienen sind, enthalten noch sogenannte Porting Aids, die die Portierung auf die neue Version erleichtern sollen. Die einzelnen Bestandteile stehen im Quellcode bereit.

Die erste Alpha von Plasma Next ist ausschließlich zum Testen und zum Finden von Fehlern gedacht. Produktiv einsetzbar ist die Oberfläche wohl noch nicht. Interessierten steht der Quellcode zum Selbstbauen zur Verfügung. Pakete für Ubuntu, Opensuse und Fedora werden ebenfalls angeboten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Deepcool Castle 240 RGB V2 für 91,90€, Alphacool Eisbaer 420 für 104,90€, Alphacool...
  2. 315,00€
  3. 49,00€
  4. 89,00€

Nephtys 04. Apr 2014

Windows-Taste + S? zudem ist die Suchfunktion unter Windows im Fokus bevor die GUI...

Satan 04. Apr 2014

Yakuake könnte eigentlich mal builtin werden :D Das Ding ist einfach genial, Taste...

Satan 04. Apr 2014

Ja, der Destop-Stil gefällt mir im Großen und Ganzen auch gut. Hier und da noch ein paar...

Anonymer Nutzer 04. Apr 2014

Freitag, 15 Aug 1997 22:19 The GNOME Desktop Goals "We want to develop a free and...

Seitan-Sushi-Fan 04. Apr 2014

http://vdesign.kde.org/ http://wheeldesign.blogspot.de/


Folgen Sie uns
       


Minecraft Earth - Gameplay

Minecraft schafft den Sprung in die echte-virtuelle Welt: In Minecraft Earth können Spieler direkt in der Nachbarschaft prächtige Gebäude aus dem Boden stampfen und gegen Skelette kämpfen.

Minecraft Earth - Gameplay Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

    •  /