Abo
  • Services:

Maynard: Wayland-Shell für das Raspberry Pi

Um künftig auch Wayland-Anwendungen auf dem Raspberry Pi nutzen zu können, entwickelt ein Team eine eigens geschriebene Desktop-Shell, die bereits als Paket getestet werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Wayland-Shell Maynard
Die Wayland-Shell Maynard (Bild: Marco Barisione)

Die Open-Source-Beratungsfirma Collabora arbeitet seit etwa einem Jahr zusammen mit der Raspberry-Pi-Foundation an der Entwicklung eines Webbrowsers und an der Unterstützung für den designierten X11-Nachfolger Wayland. Damit Wayland-Anwendungen einfach auf dem Minicomputer laufen, gibt es nun die noch sehr rudimentäre Shell Maynard.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Hays AG, Frankfurt

Laut dem Entwickler Marco Barisione konnte das Team auf keine existierende Lösung zurückgreifen, da einfache Desktopumgebungen wie LXDE Wayland noch nicht unterstützen und die Ressourcen des Pi nicht für Desktops wie Gnome ausreichen. Daher schrieb das Collabora-Team Maynard, das wiederum auf der als Demonstration gedachten GTK-Shell basiert.

Das Ziel für Maynard ist, dass die Shell "funktional, leicht und hübsch" ist. Deshalb sei zu erwarten, dass Maynard nie so umfassend sein werde wie Gnome oder die KDE-Arbeitsflächen, so Barisione weiter. Zwar sei Maynard noch alles andere als komplett, aber die Shell entwickle sich derzeit ziemlich gut.

Die Shell hat noch einige grobe Fehler. So wird zum Beispiel XWayland noch nicht unterstützt, was die Ausführung von reinen X11-Anwendungen verhindert. Ebenso sind diverse Einstellungsoptionen nicht verfügbar, beispielsweise lässt sich der Bildschirmhintergrund nicht verändern, das Datum und die Zeit lassen sich nicht grafisch konfigurieren.

Besitzer des Raspberry Pi können die neue Shell einfach als Paket für das auf Debian basierende Betriebssystem Raspbian herunterladen. Anleitungen zum Kompilieren von Maynard auf dem Pi sowie auf jedem beliebigen Rechner finden sich im Github-Wiki des Projekts. Der Code steht unter der GPL zur Verfügung.

Der Name Maynard leitet sich übrigens wie jene von Wayland und Weston von einer Stadt im US-Bundesstaat Massachusetts ab.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 1,29€
  3. 19,99€
  4. 8,59€

Kasabian 17. Apr 2014

Bezug Wayland auf Raspberry, wie dargestellt. Nichts anderes. Vom neuen Smartphone etc...


Folgen Sie uns
       


Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht

Der Hacker-Angriff auf die Bundesregierung erfolgte offenbar über eine Lernsoftware.

Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /