• IT-Karriere:
  • Services:

Eric Anholt: Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom

Der Linux-Treiberentwickler Eric Anholt wechselt von Intel zu Broadcom. Dort soll er einen freien Treiber für das Raspberry Pi schreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Für das Raspberry Pi soll es einen vollständig quelloffenen Grafiktreiber geben.
Für das Raspberry Pi soll es einen vollständig quelloffenen Grafiktreiber geben. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit einer kurzen Nachricht in seinem Blog gibt der ehemalige Intel-Entwickler Eric Anholt bekannt, dass er zukünftig für Broadcom arbeiten werde. Doch der Eintrag ist mehr als nur die Ankündigung eines Arbeitgeberwechsels: Anholt soll für Broadcom einen komplett freien Grafiktreiber für den Chip schreiben, der im Raspberry Pi verwendet wird.

Stellenmarkt
  1. KWA Kuratorium Wohnen im Alter gAG, Unterhaching
  2. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Sankt Augustin

Für Intel steuerte Anholt große Codebestandteile zu der Grafikbibliothek Mesa bei, die unter anderem das OpenGL-API implementiert, außerdem zu X.org und weiteren damit verbundenen Projekten. Für Broadcom soll er einen MIT-lizenzierten Mesa- und Linux-DRM-Treiber erarbeiten.

Vollständig neuer Treiber

Es werde ein langer Prozess, vermutet Anholt, da er mit einfachem Beispiel-Code anfangen müsse. Zwar habe er bereits einige Gespräche mit den Entwicklern von Broadcom geführt, die den verfügbaren Code geschrieben haben und dadurch einige clevere Details dazu erfahren. Er sei aber von allen Seiten ermutigt worden, komplett neu anzufangen.

Noch sei Anholt damit beschäftigt, sich einzurichten und erste kleine Codeteile zu schreiben. Zudem gebe es noch viele offene Fragen, etwa wie die Kommunikation mit der Grafikhardware von der CPU aus gesteuert werden könne, statt dies wie bisher dem VPU-Code zu überlassen. Dies sei vor allem deshalb schwierig, weil die VPU über einen Firmware-Blob gesteuert werde. Sobald Anholt über Code verfüge, "der etwas macht", werde er die Quellen online bereitstellen.

Zwar hat Broadcom in der Vergangenheit bereits Dokumentationen und auch Quellcode zur Grafik des Raspberry Pi veröffentlicht, dieser nutzt aber auch Binärcode und ist schwer in den Standard-Linux-Stack integrierbar. Mit der Arbeit von Anholt entsteht sehr wahrscheinlich ein komplett freier Treiber, mit dem sich weitere Funktionen für den Minirechner umsetzen lassen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-45%) 21,99€
  2. (-42%) 11,50€
  3. 4,99€
  4. 10,48€

jsdesire13 18. Jun 2014

Ist doch ganz einfach oder ? Broadcom fährt mit der der derzeitigen Implementierung des...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


    Schule: Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht
    Schule
    Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht

    WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
    Ein IMHO von Gerd Mischler

    1. Kipping Linken-Chefin fordert Schul-Laptops mit SIM für alle Schüler
    2. Datenschutz Unberechtigte Accounts in Schul-Cloud
    3. Homeschooling-Report Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

    Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
    Horror-Thriller Unsubscribe
    Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

    Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
    Von Peter Osteried

    1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
    2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
    3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

      •  /