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Linux: Weitere Sandbox-Funktionen für Systemd-Dienste

Über neue Optionen kann Systemd verhindern, dass Dienste das laufende System verändern oder auf die privaten Daten eines Nutzers zugreifen können. Entwickler Poettering wünscht sich die Umsetzung für alle langlebigen Dienste, auch außerhalb von Systemd.

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Systemd bekommt einfach umzusetzende Sandbox-Optionen.
Systemd bekommt einfach umzusetzende Sandbox-Optionen. (Bild: Ben Tubby/CC-BY 2.0)

Mit den mittlerweile als ProtectSystem= und ProtectHome= bezeichneten Einstellungen in Systemd ist es der Software möglich, bestimmten Diensten den Zugriff auf Ordner des Nutzers und des Systems komplett zu verwehren beziehungsweise diesen nur lesend zu erlauben.

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Wie Entwickler Lennart Poettering auf Google+ erklärt, sorgt die erste Option dafür, dass die Verzeichnisse /usr, /boot sowie /etc für ausgewählte Dienste nur lesend eingehangen werden. Die Änderung betrifft damit nur jene Distributionen, die das neue Dateisystem-Layout in vollem Umfang übernommen haben. Mit der zweiten Option lassen sich die Nutzerverzeichnisse /home und /run/user ebenfalls lesend einhängen, oder falls gewünscht, durch ein "leeres, unerreichbares Verzeichnis" ersetzen, so dass der Zugriff komplett unmöglich wird.

Mit den Patches für die eigentliche Funktion hat Poettering die Optionen auch für die eigenen langlebigen Systemd-Dienste aktiviert. Dies betrifft Localed, Logind, Machined, Networkd, den Udev-Dienst und weitere. Idealerweise, schreibt Poettering, werden die Optionen für alle langlebigen Dienste in Fedora umgesetzt. Das sollte die Sicherheit standardmäßig erhöhen, insbesondere für Netzwerkdienste.

In seiner Erklärung weist Poettering darauf hin, dass etwas Ähnliches bereits vorher möglich war. Die Idee der neuen Optionen sei jedoch, die Funktionen über einfache boolesche Werte nutzbar zu machen. Darüber hinaus können die Optionen natürlich nach wie vor von Diensten mit der Capability CAP_SYS_ADMIN rückgängig gemacht werden, was Administratoren bedenken sollten.



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