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Linux

Univention stellt neuen Unternehmens-Desktop vor

Variante ist mit Univention Corporate Server 1.3-2 erhältlich. Zusätzlich zu seinem Corporate Server bietet der Bremer Linux-Distributor Univention nun auch eine Desktop-Variante an. Auch diese ist auf den Unternehmenseinsatz ausgelegt. Die einzelnen Teile sollen in der neuen Version besser integriert sein.
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Musik-Player Amarok 1.4.5 erschienen

Linux-Programm soll künftig auch unter MacOS X und Windows laufen. Mit Amarok 1.4.5 ist die letzte Version der 1.4.x-Serie des KDE-Musik-Players erschienen, die neue Funktionen bekam. Dazu zählt ein Verzeichnis für Shoutcast-Streams. Die Musikwiedergabe bei Verwendung der Xine-Engine soll zudem besser sein. Nun wird an Amarok 2.0 gearbeitet, womit das Programm auch nativ unter MacOS X und Windows laufen soll.

Linux-PDA-Oberfläche GPE kommt auf Handys

GPE Phone Edition hält sich an LiPS-Spezifikationen. Die GPE-Oberfläche für Linux-PDAs soll künftig auch auf Mobiltelefonen laufen. Hierfür hoben die Entwickler ein neues Unterprojekt aus der Taufe, in dessen Rahmen ein kompletter Stack inklusive Anwendungen und Bibliotheken entstehen soll.

Neue Stufe der Linux-Zertifizierung LPIC

Distributionsunabhängige Zertifizierung für Systemadministratoren. Das Linux Professional Institute (LPI) hat die dritte Stufe seines Linux-Zertifizierungsprogramms vorgestellt. Die LPI-Zertifizierung ist distributionsunabhängig und richtet sich in der neuen Stufe an Systemadministratoren auf "Enterprise-Level". Neben einer verpflichtenden Kernprüfung lässt sich die neue Stufe durch Spezialprüfungen erweitern.

Linux-Kernel 2.6.20 bringt Virtualisierung

Unterstützung für Sonys PlayStation 3 integriert. Es hätte eine schnelle Veröffentlichung werden sollen, doch dann raubte ein kritischer Fehler im Linux-Kernel den Entwicklern zusätzliche vier Wochen. Nun hat Linus Torvalds die neue Version 2.6.20 freigegeben, die vor allem im Bereich Virtualisierung einiges zu bieten hat.

Dritte Alpha-Version von Ubuntu 7.04

"Feisty Fawn" soll im April 2007 erscheinen. Mit "Herd 3" ist nun die dritte Alpha-Version der Linux-Distribution Ubuntu 7.04 verfügbar. Enthalten ist unter anderem eine neue Version des GNOME-Desktops und ein Programm, das die Installation von Multimedia-Codecs vereinfachen soll. Die Veröffentlichung der Linux-Distribution ist für den 19. April 2007 geplant.

Fedora 7: Erste Testversion

"Core" entfällt aus dem Namen. Das Fedora-Projekt hat eine erste Testversion der Linux-Distribution Fedora 7 veröffentlicht. Das bisher verwendete "Core" als Namenszusatz entfällt dabei und auch das Entwicklungsmodell wurde verändert. So soll es nicht mehr eine alles umfassende Version, sondern so genannte Spins geben. Als Testversion steht der Desktop-Spin mit GNOME bereit.

Letztes Update für GNOME 2.16 erschienen

Nächste Version des Linux-Desktops kommt im März 2007. Mit GNOME 2.16.3 ist nun das letzte Update für die aktuelle Version der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche verfügbar. Wie üblich korrigiert diese Fehler, fügt aber nur kleine neue Funktionen hinzu. Für März 2007 ist die nächste Version der Software geplant.

Debian-Support von HP auch in Deutschland

Open Source Middleware Stacks bieten Software-Bausteine für HP-Hardware. Auch in Deutschland unterstützt HP nun Debian GNU/Linux auf Servern der Serien ProLiant und BladeSystem. Mit Open Source Middleware Stacks bietet HP außerdem vorgefertigte Open-Source-Bausteine für den Einsatz auf HP-Hardware an. Bisher war der Debian-Support nur in den USA erhältlich.
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Red Hat plant, weitere Produkte offen zu legen

Neues Partnerprogramm in den USA gestartet. Der Linux-Distributor Red Hat plant, die Grundlagen seines Red Hat Networks als Open Source freizugeben. Hierüber werden Installationen von Red Hat Enterprise Linux mit Updates versorgt. Das neue Programm "Certified Service Provider" soll Partner außerdem besser mit den Dienstleistungen des Anbieters vertraut machen.

Zweitgrößter europäischer Autohersteller steigt auf Linux um

PSA Peugeot Citroën wählt den SUSE Linux Enterprise Desktop für 20.000 Desktops. Der Konzern PSA Peugeot Citroën hat mit Novell einen mehrjährigen Vertrag zur Umstellung einer großen Zahl von Desktops auf Linux geschlossen. Der zweitgrößte europäische Automobilhersteller will außerdem noch bis zu 2.500 Server auf Linux umstellen.

Kostenlose Treiber-Entwicklung für Linux

Greg Kroah-Hartman macht Hardware-Herstellern Angebot. Die Linux-Kernel-Entwickler bieten Hardware-Herstellern an, kostenlos Treiber für ihre Produkte zu programmieren. Dafür sollten diese ihnen nur Spezifikationen zur Verfügung stellen. Auch für die Einhaltung von Vertraulichkeitsvereinbarungen sei gesorgt.
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Debian-Installer für Windows

Linux-Installation unter Windows starten. Um eine Linux-Installation direkt unter Windows zu starten, gibt es nun auch vom Debian-Projekt einen entsprechenden Installer. Dieser lädt automatisch das benötigte Image aus dem Internet, startet den Computer neu und lädt die Installationsprozedur.

OpenSuse 10.2 als Live-DVD

System komplett mit GNOME und KDE. Die aktuelle OpenSuse-Version 10.2 ist nun als Live-DVD zum Download verfügbar. Damit lässt sich die komplette Distribution ausprobieren, ohne dass sie installiert werden muss.

Unternehmen arbeiten an mobilem Linux

Sechs Firmen gründen LiMo-Stiftung. Sechs Mobilfunkunternehmen haben sich nun offiziell unter dem Namen LiMo Foundation zusammengeschlossen, um an einer einheitlichen Linux-Plattform für den Mobilfunk zu arbeiten. Bereits im Sommer 2006 hatten sie eine Zusammenarbeit bekannt gegeben. Andere Firmen können der Stiftung beitreten.

KDE 3.5.6 veröffentlicht

Version mit neuen Funktionen und Fehlerkorrekturen. Der Unix- und Linux-Desktop KDE ist nun in der Version 3.5.6 verfügbar, die abermals auch neue Funktionen hinzufügt. Vor allem der E-Mail-Client KMail bekam eine größere neue Funktion. Erweitert wurden außerdem Akregator und Kontact. Zudem wurden einige Fehler in KHTML behoben.

Open Linux Router angekündigt

Quelltext nur über Subversion erhältlich. Das Open-Linux-Router-Projekt arbeitet an einer weiteren Linux-Distribution für den Einsatz als Router. Dabei soll das System durch seinen modularen Aufbau überzeugen, so dass der Nutzer selbst wählen kann, welche Dienste er einsetzen möchte. Auch die Installation auf Embedded-Geräten soll daher möglich sein. Allerdings gibt es bisher noch keine stabile Version.

OpenSuse Build Service verfügbar

Client, Server und Build-Skripte unter der GPL veröffentlicht. Novell hat seinen OpenSuse Build Service nun offiziell veröffentlicht. Entwickler können mit diesem Framework Pakete schnüren, nicht nur für die OpenSuse-Distribution selbst. Der komplette Build Service ist unter den Bedingungen GNU General Public License verfügbar.

Dell bietet Rechner ohne Windows

Drei Modelle mit FreeDOS erhältlich. Dell bietet in den USA drei Dimension-Rechner, die explizit als für Open-Source-Kunden gedachte Modelle beworben werden. Windows liegt diesen nicht bei, stattdessen wird FreeDOS mitgeliefert. Zur Linux-Kompatibilität der Systeme gibt es allerdings keine Angaben von Dell.

KDE 4 bekommt Fortschrittsüberwachung

Kommunikation mit Anwendungen läuft über D-Bus. Die nächste Hauptversion des Unix-Desktops KDE wird eine zentrale Übersicht über den Fortschritt einzelner Anwendungen enthalten. So sollen nicht unzählige Fortschrittsdialoge die Taskleiste belegen und der Desktop damit übersichtlicher werden. Über das Nachrichten-Bus-System D-Bus können aus der Übersicht heraus auch Befehle an die jeweilige Applikation zurückgegeben werden.

Linspire will Installation unter Linux standardisieren

Click-and-Run wird auf andere Distributionen portiert. Der Linux-Distributor Linspire plant, die Software-Installation unter Linux zu vereinheitlichen. Bisher sei dies für viele Linux-Nutzer noch zu kompliziert, da jede Distribution ihr eigenes Süppchen koche. Die Lösung liegt für Linspire auf der Hand.
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Oracle bringt Linux-Management-Lösung

Ergänzung zu Oracles Unbreakable Linux. Mit dem Oracle Managment Pack für Linux hat Oracle nun auch eine Management-Lösung für sein Unbreakable-Linux-Programm vorgestellt. Oracle wirbt vor allem damit, dass es sich um eine einheitliche Lösung handelt, um Server, Anwendungen und Datenbanken zu verwalten, während man bei anderen Anbietern einzelne Werkzeuge kaufen müsse.

Aktualisierte Installationsmedien für Fedora Core

CD- und DVD-Images mit Fedora Core 6 und Updates. Das Fedora-Unity-Projekt hat Installationsmedien für Fedora Core 6 veröffentlicht, die bereits verfügbare Updates enthalten. Die so genannten Re-Spins stehen derzeit für die Plattformen x86 und x86-64 zum Download bereit.

Mandriva jetzt alle 6 Monate

Enterprise-Distribution weiterhin alle 18 bis 24 Monate. Die Linux-Distribution Mandriva erscheint künftig alle sechs Monate in einer neuen Version. Das Basissystem soll jedoch auch weiterhin für jeweils ein Jahr unangetastet bleiben, um so Hardware-Herstellern die Unterstützung zu erleichtern. Die Enterprise-Versionen der Distribution sollen auch weiterhin alle 18 bis 24 Monate aktualisiert werden.
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Desktop-Oberfläche Xfce 4.4 erschienen

Neuer Dateimanager und Unterstützung für Transparenzen. Nach über zwei Jahren Entwicklungszeit ist die Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche Xfce nun in der Version 4.4 verfügbar. Mit Thunar setzt diese auf einen neuen Dateimanager und enthält auch eine neue Kalender-Applikation. Neben einer fest integrierten Terminal-Anwendung bietet die Desktop-Oberfläche Verbesserungen bei der Druckerunterstützung. Mit dem Window-Manager Xfwm4 lassen sich nun auch Transparenzen und Schatten aktivieren.

T2 als Rettungssystem

Auf Größe optimiertes Build-Target. Der Distributionsbaukasten T2 bietet nun ein neues "Build-Target", um ein schlankes Rettungssystem zu bauen. Wahlweise kann dieses mit X11 oder ohne erstellt werden. Die Integration von FUSE sorgt auch für NTFS-Zugriff.

Patches tunen Linux-Kernel zur Laufzeit

Kernel-Variablen werden je nach Ressourcenbedarf angepasst. Ein Satz Patches für den Linux-Kernel erweitert diesen um eine neue Version des Automatic-Kernel-Tuneables-Frameworks. Damit lassen sich einige Kernel-Variablen dynamisch anpassen, je nach aktuellem Ressourcenbedarf. Vorige Versionen arbeiteten noch mit dem Procfs-Pseudodateisystem, die neuen Patches nutzen jedoch den Nachfolger Sysfs.

Flash Player 9 für Linux ist fertig

Opera- und 64-Bit-Unterstützung in Arbeit. Adobe hat den Flash Player 9 für Linux veröffentlicht. Damit lassen sich mit Flex 2 erstellte Anwendungen nun auch auf Linux-Rechnern verwenden. Intern geht die Entwicklung an Flash für Linux schon weiter, um noch bestehende Probleme zu beheben.

Native Windows-Codecs für Linux und Solaris

Fluendo bietet Plug-Ins für GStreamer zum Kauf an. Die Firma Fluendo bietet Linux- und Solaris-Nutzern kommerzielle Codecs für Windows-Media- und MPEG-Formate an. Bisher waren Nutzer dieser Betriebssysteme gezwungen, eigentlich für Windows bestimmte Codecs zu nutzen, was aus lizenzrechtlicher Sicht ein Problem darstellt.

LinuxTag 2007 in Berlin (Update)

Fünfter Standortwechsel der Messe. 2007 soll der LinuxTag in Berlin stattfinden. Die Messe versucht traditionell die Community mit Business-Elementen zu verbinden. Der Termin liegt dieses Jahr Ende Mai.

Ubuntu-Installer für Windows

Linux-Distribution lässt sich von Windows aus einrichten. Um Linux-Einsteigern den Wechsel von Windows auf Ubuntu zu erleichtern, ist eine Installationsroutine in Arbeit, die sich direkt unter Windows ausführen lässt. Eine Beta-Version ist nun verfügbar. Bisher fehlt aber noch die Unterstützung für mehrere Sprachen und es gibt keine Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Installation auszuführen.

Xfce 4.2.4 - Update für die Desktop-Oberfläche

Update bringt auch Korrekturen aus Entwicklungszweig. Die Unix-Desktop-Oberfläche Xfce ist nun in der Version 4.2.4 erschienen, die Fehler korrigiert. Zudem soll dies die letzte Version aus der Reihe der 4.2.x-Veröffentlichungen sein. Die Entwickler arbeiten weiter an Xfce 4.4.

Debian-Live-CD für die PlayStation 3

Linux-Umgebung mit GNOME-Desktop. Nachdem bereits mehrere Linux-Distributionen ihren Weg auf Sonys neue Spielekonsole PlayStation 3 gefunden haben, steht nun auch eine Live-CD mit Debian bereit. Damit lässt sich das System ohne Installation auf dem Gerät ausprobieren. Dank enthaltenem Installer soll aber auch eine Installation möglich sein.

Zweite Testversion von Ubuntu 7.04 verfügbar

Linux-Distribution noch in Alpha-Phase. Mit "Herd 2" ist nun die zweite Alpha-Version von Ubuntu 7.04 alias Feisty Fawn verfügbar. Diese gibt einen weiteren Ausblick auf die Richtung, in die sich Ubuntu entwickelt, eignet sich aber noch nicht für den Einsatz auf Produktivsystemen. Die fertige Version ist für April 2007 geplant.
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Netgear bringt Open-Source-Router

WLAN-Router mit erweiterbarem uClinux. Netgear liefert mit dem KWGR614 einen WLAN-Router aus, der explizit als Open-Source-Router beworben wird. Darauf läuft ein angepasstes uClinux. Die Firmware steht unter den Bedingungen der GPL zum Download bereit, so dass Anwender sie bei Bedarf selbst anpassen können.

Neue Linux-Treiber von ATI für X.org 7.2

Treiberversion 8.33.6 behebt Fehler. ATI hat eine neue Version seiner proprietären Grafikkarten-Treiber für Linux veröffentlicht. Diese kommen mit einer neuen Kernel-Version sowie X.org 7.2 zurecht. Außerdem beheben sie einige Probleme der Vorversion.

Linux-Kernel 2.6.19.2 korrigiert Speicherfehler

Version zur Fehlerkorrektur schließt Sicherheitslücken. Während die Minor-Versionen des Linux-Kernels normalerweise nur kleinere Änderungen mit sich bringen, schließt der nun verfügbare Kernel 2.6.19.2 gleich mehrere Sicherheitslücken. Auch ein kritischer Fehler, durch den Daten nicht korrekt auf die Festplatte geschrieben wurden, ist nun behoben.

Ubuntu-Buch zum kostenlosen Download

"Ubuntu GNU/Linux" von Marcus Fischer. Galileo Computing hat das Buch "Ubuntu GNU/Linux" von Marcus Fischer in einer HTML-Fassung zur kostenlosen Online-Lektüre oder zum Download veröffentlicht. Das Buch beschreibt vor allem, was mit der Linux-Distribution Ubuntu möglich ist und widmet sich auch Themen wie der Programmierung sowie der Kernel-Kompilierung.

KVM unterstützt Paravirtualisierung

Patch von Ingo Molnar erweitert Kernel-Based-Virtual-Machine. Der Red-Hat-Entwickler Ingo Molnar hat einen Patch für die Kernel-Based-Virtual-Machine (KVM) veröffentlicht, mit dem diese auch Paravirtualisierung unterstützt. Ohne den Patch wird KVM auch im Linux-Kernel 2.6.20 enthalten sein.
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RAZR-Nachfolger MotoRIZR Z6 mit Linux als Betriebssystem

2-Megapixel-Kamera und zu Windows Media Player 11 kompatibler MP3-Abspieler. Motorola hat einen weiteren RAZR-Abkömmling vorgestellt. Das MotoRIZR Z6 soll sich vor allem durch seine musikalischen Fähigkeiten sowie seine Foto- und Videofunktionen hervortun. Das Mobiltelefon mit Schiebemechanismus ist kompatibel zum Windows Media Player 11 und wird darüber auch mit Musik bestückt.

Alan Cox beantragt DRM-Patente

Kernel-Hacker reichte Patentanträge für Red Hat ein. Der Linux-Kernel-Entwickler Alan Cox hat im Auftrag seines Arbeitgebers Red Hat zwei Patente in Bezug auf Digital Rights Management (DRM) beantragt. Welcher Gedanke dahintersteht, ist nicht bekannt. Allerdings ist Red Hat auch Mitglied des Open Invention Networks, das Patente kostenlos zur Verfügung stellt.

Linux-Distribution Zenwalk 4.2 erschienen

Installer mit Option für automatische Partitionierung. Das Slackware-Derivat Zenwalk ist in der Version 4.2 erschienen. Die Linux-Distribution bietet ein neues Konfigurations-Panel und partitioniert Festplatten auf Wunsch automatisch. Außerdem wurden einige Programme durch Alternativen ersetzt, so unter anderem Gxine durch MPlayer.

Online-Petition: Streaming von EU-Sitzungen auch für Linux

EU: Transparenz nur mit Windows Media Player. Seit Mitte 2006 werden Sitzungen des europäischen Rats (European Council) im Internet als Video-Stream übertragen. Linux-Nutzer sind bisher ausgeschlossen und fordern jetzt in einer Online-Petition, die Sitzungen in einem offenen Streaming-Format bereitzustellen.

Keine weiteren Fedora-Core-Versionen mehr

Fedora Core und Fedora Extras werden zusammengelegt. In Zukunft wird es keine weiteren Versionen der Fedora-Core-Distribution geben und auch die Fedora Extras werden als solche eingestellt. Stattdessen wird die nächste Version der Linux-Distribution einfach nur Fedora 7 heißen und ein einzelnes Repository umfassen, an dem sich die Community beteiligen kann. Daraus sollen dann so genannte "Spins" entstehen, angepasste Fedora-Versionen, beispielsweise für den Desktop- und Server-Einsatz.

OLPC: Benutzeroberfläche "Sugar" ist fertig

Kindgerechtes Interface für das 100-Dollar-Notebook. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat ein erstes Bild und eine Beschreibung der Benutzeroberfläche des Bildungs-Notebooks für die Dritte Welt veröffentlicht. Das Interface ist grafisch gestaltet gehalten und setzt vor allem auf einfache Symbole.

Univention veröffentlicht Linux-Server unter der GPL

Update für Enterprise-Distribution UCS 1.3 erschienen. Univention hat seine auf Debian basierende Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) in der Version 1.3-2 veröffentlicht und stellt die Entwicklung damit erstmals unter die GPL. Die Linux-Distribution ist laut Univention sowohl für Server als auch für Clients gedacht und bietet nun unter anderem einen neuen Kernel.

Fedora-Legacy-Projekt am Ende

Keine weiteren Updates für alte Fedora-Versionen. Bisher bot das Fedora-Legacy-Projekt Updates für ältere Versionen der Linux-Distribution Fedora Core an, die von Red Hat nicht mehr unterstützt wurden. Doch damit ist es nun vorbei. Auf Grund mangelnder Unterstützung von außen könne das Projekt nicht mehr so fortgeführt werden wie bisher.

23C3: Xbox 360 gehackt

Linux und MacOS sollen bald auf der Microsoft-Spielekonsole laufen. Im Rahmen von Lightning Talks genannten Projektkurzvorstellungen auf dem 23. "Chaos Communication Congress" (23C3) widmete sich ein maskierter, wortloser Hacker der Xbox 360. Das Versprechen: Linux und MacOS werden bald auf der aktuellen Microsoft-Spielekonsole laufen.

OpenVZ läuft auf Niagara-Plattform

Linux-Virtualisierung auf Suns CPU portiert. Die Virtualisierungslösung OpenVZ wurde auf Suns UltraSPARC T1 alias Niagara portiert. Die Portierung sei kein Problem gewesen und auch für weitere Plattformen könne man die Software in Zukunft bereitstellen, so die Entwickler.