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Oracle bringt Linux-Management-Lösung

Ergänzung zu Oracles Unbreakable Linux

Mit dem Oracle Managment Pack für Linux hat Oracle nun auch eine Management-Lösung für sein Unbreakable-Linux-Programm vorgestellt. Oracle wirbt vor allem damit, dass es sich um eine einheitliche Lösung handelt, um Server, Anwendungen und Datenbanken zu verwalten, während man bei anderen Anbietern einzelne Werkzeuge kaufen müsse.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

So bietet das Managment Pack die Möglichkeit, Server automatisch mit vorgefertigten Images zu installieren, so dass neben dem eigentlichen Betriebssystem darauf auch gleich bestimmte Anwendungen laufen. Zudem integriert die Lösung eine Patch-Verwaltung, die direkt an das Unbreakable Linux Network angeschlossen ist, um hierüber neue Updates zu beziehen. Zudem bietet Oracles Lösung die Möglichkeit, Informationen über Hardware und Konfiguration der angeschlossenen Rechner zentral zu sammeln und auszuwerten.

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Auch Server-Überwachung ist integriert und die Server-Verwaltung soll ebenfalls über das Management Pack erfolgen. Klar, dass dies auch Server mit Oracles Datenbank einschließt. Ferner lassen sich über die Software Aufgaben erstellen, die dann von den einzelnen Servern ausgeführt werden, so dass keine Notwendigkeit für extra eingerichtete Cron-Jobs auf den Servern mehr besteht.

Das Management Pack ist in den kostenpflichtigen Support-Angeboten Basic und Premier enthalten, steht aber auch zum kostenlosen Download in einer Linux- und Windows-Version bereit.

Oracle bietet seit Oktober 2006 eine auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) basierende Linux-Distribution an und verkauft Support hierfür. Die Preise liegen unterhalb denen von Red Hat, womit Oracle hauptsächlich argumentiert. Während der Datenbank-Anbieter jedoch etwa Binärkompatibilität zu RHEL verspricht, kann diese laut Red Hat nicht gewährleistet werden. Auch die aktuelle Ankündigung ist wieder ein Seitenhieb gegen Red Hat, weist Oracle doch explizit darauf hin, dass nur die eigene Managment-Suite komplett eine einheitliche Lösung sei, während man bei anderen Anbietern mehrere Werkzeuge kaufen und selbst integrieren müsse.



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Pilgervater 23. Jan 2007

Juhuu ich bin der Erste!


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