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Linux-NTFS-Treiber als Release Candidate

NTFS-3G nutzt das Filesystem in Userspace. Schon bei der Ankündigung des NTFS-3G-Treibers für Linux wurde dieser als weitgehend stabil bezeichnet. Nun antworten die Entwickler ständigen Nachfragen nach dem Beta-Status damit, dass sie die aktuelle Version kurzerhand zum Release Candidate gemacht haben. Sollten keine großen Probleme auftauchen, so wird NTFS-3G in absehbarer Zeit als fertige Version veröffentlicht.
/ Julius Stiebert
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Das Filesystem in Userspace - oder FUSE - erlaubt es, Dateisystemtreiber im Userspace zu nutzen. Der Nutzer kann somit unabhängig vom Kernel Dateisysteme einbinden. Im Linux-Kernel ist FUSE enthalten, außerdem existieren Portierungen für BSD-Varianten. Google stellte zuletzt FUSE für MacOS X vor. Der NTFS-3G-Treiber nutzt FUSE, um auf mit dem Microsoft-Dateisystem formatierte Datenträger zuzugreifen.

Hauptsächlich habe man die aktuelle Version zum Release Candidate gemacht, da der Treiber weitgehend stabil sei, so die Entwickler. Viele Fehler, die man für Probleme in NTFS-3G gehalten hätte, entpuppten sich als Fehler anderer Software. Nun sollen noch Fehler im Release Candidate gemeldet werden - blieben die aus, so solle bald die stabile Version erscheinen, heißt es in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) . NTFS-3G benötigt mindestens FUSE 2.6 und warnt, sofern das fehlerhafte Modul der Version 2.6.2 installiert ist. Beim Einbinden einer NTFS-Partition nutzt der Treiber nun auf Wunsch sämtliche Mount-Optionen wie "umask" oder "fmask". Zudem wurde der Quelltext überarbeitet, damit er besser mit FUSE für MacOS X zusammenarbeitet.

Mit Ntfs-Config(öffnet im neuen Fenster) gibt es ein grafisches Programm, um Dateisysteme über NTFS-3G einzuhängen. Der Release Candidate von NTFS-3G steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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