T2 als Rettungssystem

Auf Größe optimiertes Build-Target

Der Distributionsbaukasten T2 bietet nun ein neues "Build-Target", um ein schlankes Rettungssystem zu bauen. Wahlweise kann dieses mit X11 oder ohne erstellt werden. Die Integration von FUSE sorgt auch für NTFS-Zugriff.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

T2 ist ein Distributionsbaukasten, mit dem sich angepasste Linux-Distributionen erstellen lassen. Ein neues Build-Target dient nun dazu, eine Live-Rettungsdistribution zu erstellen, wobei diese durch die Integration von für Embedded-Geräte bestimmte Funktionen besonders schlank ist. So kommt als C-Bibliothek die uClibC zum Einsatz anstatt der mächtigen GLibc. Auch das gesamte restliche System ist durch den GCC auf Größe optimiert, um ein besonders kleines ISO-Image zu erhalten.

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Das ISO-Image soll so etwa 77 MByte groß werden, wobei auch auf Wunsch ein X-Server enthalten ist, der auf dem Framebuffer läuft. Neben Netzwerk- und Anti-Viren-Programmen ist auch das Dateisystem in Userspace (FUSE) mit einem NTFS-Treiber enthalten, um auf entsprechend formatierte Festplatten zugreifen zu können. Nach und nach sollen immer mehr unnötige Dateien aussortiert werden, so dass das Rettungssystem noch kleiner wird. Der Speicherverbrauch des auch von einem USB-Stick bootfähigen Systems soll bei 10 MByte ohne und 36 MByte mit X11 liegen.

Die nun erhältliche Technology Preview steht unter t2-project.org zum Download bereit.

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