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Linux-Kernel 2.6.19.2 korrigiert Speicherfehler

Version zur Fehlerkorrektur schließt Sicherheitslücken. Während die Minor-Versionen des Linux-Kernels normalerweise nur kleinere Änderungen mit sich bringen, schließt der nun verfügbare Kernel 2.6.19.2 gleich mehrere Sicherheitslücken. Auch ein kritischer Fehler, durch den Daten nicht korrekt auf die Festplatte geschrieben wurden, ist nun behoben.
/ Julius Stiebert
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Eigentlich hätte die Entwicklung zum Linux-Kernel 2.6.20 schnell gehen sollen, doch dann wurde ein kritischer Fehler(öffnet im neuen Fenster) im Linux-Kernel 2.6.19 gefunden. Durch diesen wurden Daten unter Umständen nicht korrekt auf der Festplatte abgespeichert. Insbesondere beim Einsatz des Ext3-Dateisystems trat dieses Problem auf, doch auch im Zusammenspiel mit anderen Dateisystemen soll es zu Datenverlust gekommen sein. Nach rund vier Wochen Fehlersuche konnte die Ursache allerdings gefunden und behoben werden. Die Korrektur ist im Linux-Kernel 2.6.19.2 enthalten.

Darüber hinaus behebt der Kernel 2.6.19.2 noch weitere Fehler, darunter eine Sicherheitslücke im Bluetooth-Stack. Probleme wurden auch bei den Dateisystemen Ext2 und Cramfs beseitigt. Insgesamt sind rund 50 Patches in die neue Version gelangt(öffnet im neuen Fenster).

Der Kernel 2.6.19 erschien im November 2006 und integriert unter anderem das Global File System 2. Außerdem enthält diese Version erstmals neue Treiber für Parallel-ATA-Geräte, die auf den Arbeiten an den SATA-Treibern aufsetzen.

Linux 2.6.19.2 steht komplett(öffnet im neuen Fenster) und als Patch(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Mit Ketchup(öffnet im neuen Fenster) lässt sich ein installierter Kernel auch automatisch aktualisieren.


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