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Yellow Dog Linux 5.0 kommt für Macs

Neue Version für alte PowerPC-Rechner

Nachdem die Linux-Distribution Yellow Dog Linux 5.0 erst nur für die PlayStation 3 erschien, soll bis Ende Februar 2007 nun auch eine Version für Macs zur Verfügung stehen. Dabei ist Yellow Dog weiterhin für die PowerPC-Architektur bestimmt, auf neuen Intel-Macs läuft die Distribution nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit dem Umstieg Apples auf Intel-Prozessoren stellte sich die Frage, für welche Plattform Terra Soft Solutions künftig seine kommerzielle PowerPC-Distribution Yellow Dog Linux anbieten würde. Dann kam im Oktober 2006 die Ankündigung, dass Yellow Dog Linux 5 für die PlayStation 3 erscheinen werde. Diese nutzt mit dem Cell-Prozessor einen 64-Bit-PowerPC-Chip.

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Nun folgt auch eine Version der Linux-Distribution für alte Apple-Rechner. Ende Februar 2007 soll diese kostenpflichtig über Ydl.net zum Download bereitstehen, zwei Wochen später plant Terra Soft, auch DVDs auszuliefern. Nochmals zwei Wochen später, also etwa Ende März 2007, wird die Distribution dann zum freien Download verfügbar sein.

Yellow Dog Linux 5.0 setzt auf den Linux-Kernel 2.6.16, den GCC 3.4.4 und die Glibc 2.4, womit alle drei Komponenten schon etwas älter sind. Als Desktop-Oberfläche kommt Enlightenment 17 zum Einsatz, das sich noch in der Entwicklung befindet. Darüber hinaus enthält das Paket die übliche Software wie den Webbrowser Firefox, den E-Mail-Client Thunderbird oder auch die Bildbearbeitung GIMP.

Die Yellow-Dog-Linux-DVDs kosten ohne Support knapp 50,- US-Dollar, mit sechsmonatigem Installationssupport 100,- US-Dollar. Bisher lässt sich jedoch nur die PlayStation-3-Variante bestellen, die es auch zum kostenlosen Download gibt.

Terra Soft Solutions hatte schon 2005 angekündigt, die Intel-Macs nicht zu unterstützen. Damals zeigte sich Terra Soft allerdings auch noch optimistisch, dass Apple weiterhin PowerPC-Systeme anbieten werde. Dennoch geht der Distributor mit der Konzentration auf PowerPC der deutlich stärkeren Konkurrenz für Intel-Systeme aus dem Weg, so läuft beispielsweise Fedora Core 6 bereits auf Intel-Macs und auch Ubuntu lässt sich auf diesen Systemen einrichten. Die PowerPC-Architektur hingegen wird künftig nicht mehr offiziell von Ubuntu unterstützt, Sicherheits-Updates also nicht weiter garantiert. Auch bei Fedora könnte PowerPC zur zweitrangigen Architektur werden.

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