Abo
  • Services:

Linspire will Installation unter Linux standardisieren

Click-and-Run wird auf andere Distributionen portiert

Der Linux-Distributor Linspire plant, die Software-Installation unter Linux zu vereinheitlichen. Bisher sei dies für viele Linux-Nutzer noch zu kompliziert, da jede Distribution ihr eigenes Süppchen koche. Die Lösung liegt für Linspire auf der Hand.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Da jede Linux-Distribution ihre eigenen Paketverwaltungswerkzeuge nutze und es somit keine einheitlichen Installationsprozesse gebe, seien viele Nutzer verwirrt, so Linspire. Die Software-Installation müsse daher standardisiert werden. Dafür kommt Linspire natürlich nur das eigene Click-and-Run-System (CNR) in den Sinn, das nun auf weitere Distributionen portiert und an deren Paketformat angepasst werden soll. Bisher kommt dieses nur in der kommerziellen Distribution Linspire sowie im kostenlosen Freespire zum Einsatz, wurde aber schon zuvor als Open Source angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Click-and-Run erlaubt die Installation von Software per Mausklick direkt aus einem im Webbrowser präsentierten Angebot und soll laut Linspire sowohl mit den Paketformaten RPM als auch DEB umgehen können. Der Nutzer soll mit diesen jedoch nicht in Berührung kommen, wobei das eigentliche Paket-Management der Distributionen unangetastet bleibt, so dass diese sich normal weiterentwickeln lassen. Geplant ist eine Portierung auf Debian, Fedora, OpenSuse sowie Ubuntu. Von einer Ubuntu-Portierung war auch schon Anfang 2006 die Rede. Die Umsetzungen sollen im zweiten Quartal 2007 fertig sein.

Während Linspire aber von einer Standardisierung spricht, geht es eigentlich nur darum, das eigene Werkzeug zu verbreiten und eine Software-Installation per Mausklick zu ermöglichen. Die unterschiedlichen Paketformate bleiben jedoch als Unterbau erhalten. Wirkliche Gedanken über eine leichtere und einheitliche Software-Installation über Distributionsgrenzen hinweg macht sich hingegen die Linux-Standard-Base-Arbeitsgruppe. Zudem gibt es mit OpenPKG bereits eine Paketverwaltung für verschiedene Unix-Systeme, darunter auch MacOS X, die auf einer erweiterten RPM-Version basiert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. TV-Angebote von Sony, LG und Philips)
  2. 129€ (Bestpreis!)
  3. 259,90€ + Versand (Bestpreis!)
  4. 299€ + Versand (Bestpreis!)

Shapeshifter 19. Jun 2009

Keine Versöhnung mehr erwünscht? Na schön, dann wird an dieser Stelle demnächt wieder was...

Ground0 09. Feb 2007

Also wegen gemeine User usw... Bei OpenSuse ist ein Komerzielles Paket dabei weis jetzt...

Jen 09. Feb 2007

Wie wäre es mit PC-BSD? :) www.pcbsd.org Easier und besser/sicherer geht's for free...

Jen 08. Feb 2007

Magnetkernspeicher... Standard seit Jahren (zumindest in den 60/70) Gott, ihr (Linux...

chodo 25. Jan 2007

Es geht darum, dass man nicht "einfach" Linux-Programme runterladen und sofort...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

Radeon RX 590 - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /