Fedora 7: Erste Testversion
Bereits mit kurzer Verzögerung(öffnet im neuen Fenster) haben die Entwickler eine erste Testversion der Linux-Distribution veröffentlicht. Die fertige Version soll am 26. April 2007 erscheinen und damit die erste Version nach der Reorganisation des Projektes sein. So soll Fedora künftig nicht mehr so stark von Red Hat gelenkt werden, sondern mehr durch die Community.
Damit entfällt auch der Namenszusatz "Core", denn die bisherigen Repositorys Fedora Core und Fedora Extras wurden zusammengelegt. Aus dieser Basis entstehen so genannte Spins für verschiedene Einsatzzwecke. Als Testversion steht erst einmal nur der Desktop-Spin mit GNOME zum Download bereit, spätestens die fertige Version soll es auch als KDE- und Server-Spin geben. Mit Pungi(öffnet im neuen Fenster) stellen die Entwickler außerdem ein Werkzeug bereit, um individuelle Spins zu erstellen.
Für Fedora 7 ist unter anderem der Umstieg auf den Linux-Kernel 2.6.20 geplant und die Libata-Treiber sollen künftig für Parallel-ATA-Geräte genutzt werden. An besserer WLAN- und Firewire-Unterstützung wird ebenfalls gearbeitet. Was hiervon in der Testversion bereits umgesetzt wurde, ist der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) des Projektes allerdings nicht zu entnehmen.
Bisher stehen Images für die Installation von CD, DVD oder über das Netzwerk zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Torrents(öffnet im neuen Fenster) sind ebenfalls verfügbar. Eine Live-CD hingegen gibt es noch nicht, künftig soll diese gleichzeitig mit den regulären Fedora-Veröffentlichungen erscheinen.



