Zweite Testversion von Ubuntu 7.04 verfügbar
Die Entwickler setzen in Herd 2 nun bereits den noch nicht als fertige Version verfügbaren Linux-Kernel 2.6.20 ein, der unter anderem in Hinsicht auf Virtualisierung neue Funktionen bietet. Ferner wurden in Debian vorgenommene Änderungen weiter in Ubuntu integriert. Zu den sonstigen Neuerungen zählt die Desktop-Oberfläche GNOME 2.17.5, wobei es sich ebenfalls um eine Entwicklungsversion handelt. Die stabile Version wird als 2.18 im März 2007 verfügbar sein und dann in Feisty Fawn aufgenommen.
Zudem ist ein so genanntes Zeroconf-Subsystem für das Netzwerk enthalten, womit die manuelle Einrichtung der Netzwerkverbindungen entfallen soll. Mit Gnome-Mount gibt es ferner eine neue Oberfläche, um Mount-Optionen zu konfigurieren, die besonders den Umgang mit verschlüsselten Dateisystemen erleichtern soll. Mit Telepathy enthält Ubuntu auch ein einheitliches Framework für Instant-Messaging, IRC und VoIP, auf das Applikationen zugreifen können. Außerdem ist Wine 0.9.29 in Ubuntu gelangt. Die freie Implementierung des Win32-API bietet in dieser Version vor allem eine bessere Unterstützung für Direct3D-Spiele.
Die mit KDE ausgestattete Version Kubuntu ist ebenfalls als Herd 2 verfügbar. Hier konzentrierten sich die Entwickler vor allem auf Änderungen am verwendeten Theme und setzen nun beispielsweise einen neuen Passwort-Dialog für Aktionen, die als Root ausgeführt werden, ein.
Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) und Kubuntu(öffnet im neuen Fenster) 7.04 stehen als Herd 2 zum Download bereit. Da es sich noch um eine Alpha-Version handelt, weisen die Entwickler ausdrücklich auf noch enthaltene Fehler hin, weshalb von einem Einsatz auf Produktivsystemen abgeraten wird. Ubuntu 7.04 soll am 19. April 2007 erscheinen.
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