Microsoft und Novell: Mehr Details zur Zusammenarbeit

Hersteller präsentieren Roadmap mit vier zentralen Punkten

Nach der vereinbarten Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Novell haben die beiden Unternehmen nun eine Roadmap vorgelegt, die weitere Details nennt. Sie umfasst die vier Punkte Virtualisierung, Webservices zur Server-Verwaltung, Directory- und Identitätsmanagement sowie OpenDocument zum Dokumentenaustausch.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit der nun veröffentlichten Roadmap geben Microsoft und Novell weitere Details zu ihrem im November 2006 geschlossenen Abkommen bekannt. Dieses konzentriert sich auf vier Punkte, um die Zusammenarbeit zwischen Linux und Windows zu verbessern. Im Einzelnen sind es die Punkte Virtualisierung, Server-Verwaltung über Webservices, die Integration von eDirectory und Active Directory sowie den Datenaustausch über das OpenDocument-Format.

Stellenmarkt
  1. Einkäuferin / Einkäufer (w/m/d) für den Bereich Zentrale Beschaffung und IT-Vertragsmanagement
    Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf
  2. Softwareentwickler Android, Navigation und Map (m/w/d)
    e.solutions GmbH, Erlangen
Detailsuche

Die groben Ziele waren zwar bisher bereits bekannt, doch nun gehen die beiden Firmen mehr ins Detail. Durch die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Virtualisierung sollen Kunden den Suse Linux Enterprise Server 10 (SLES) als Gastbetriebssystem mit dem kommenden Microsoft Virtual Server 2005 R2 Service Pack 1 nutzen können. Auch auf der nächsten Version des Windows-Servers, Codename Longhorn, soll SLES 10 virtualisiert laufen. Andersherum soll Longhorn als paravirtualisierter Xen-Gast unter SLES 10 laufen. Das bedeutet, dass es eine für die Virtualisierung angepasste Windows-Version geben wird - ebenso wie es die Paravirtualisierung voraussetzt. Hier weiß das Gastbetriebssystem, dass es als virtuelle Maschine läuft, was vor allem Geschwindigkeitsvorteile bringen soll. Normalerweise ist die Paravirtualisierung daher mit Closed-Source-Betriebssystemen, wie Windows, nicht möglich, da sich diese nicht einfach anpassen lassen, so wie es mit Open-Source-Systemen möglich ist.

Ein weiterer Punkt ist die webbasierte Verwaltung physischer und virtueller Server, was sich wiederum auf gemischte Umgebungen bezieht. Die Verwaltung soll über Standards ablaufen, beispielsweise über die "Web Services for Management"-Spezifikation (WS-Management). Eine freie Implementierung dieses Standards soll in Novells ZENworks Orchestrator integriert und auch von Microsoft System Center Operations Manager 2007 unterstützt werden.

Darüber hinaus steht die Integration von Verzeichnisdiensten auf dem Plan, wobei eine bessere Zusammenarbeit zwischen Novell eDirectory und Microsoft Active Directory das Ziel ist. In der ersten Jahreshälfte 2007 sollen weitere Details zu der Arbeit auf diesem Gebiet folgen.

Der vierte Punkt ist der Dokumentenaustausch mittels des OpenDocument-Formates. Am 2. Februar 2007 hatte Microsoft ein ODF-Plug-In zur Konvertierung zwischen Open XML und OpenDocument für sein Office-Paket veröffentlicht. Novell soll noch im Februar 2007 einen Konverter für seine OpenOffice.org-Distribution vorstellen. Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsam auch an einer Unterstützung von Tabellen und Präsentationen arbeiten - bisher kann der Konverter nämlich nur mit Textdokumenten umgehen.

Das Ziel der Kooperation sei klar, so Novells CTO Jeff Jaffe: die Zusammenarbeit zwischen Suse Linux Enterprise Server und Windows sicherzustellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nextbox von Nitrokey im Test
Die eigene Cloud im Wohnzimmer

Mit der Nextbox hat Nitrokey eine Cloud für zu Hause entwickelt, um die man sich nicht kümmern muss. Dafür kann man sie auf der ganzen Welt erreichen.
Ein Test von Moritz Tremmel

Nextbox von Nitrokey im Test: Die eigene Cloud im Wohnzimmer
Artikel
  1. Pornografie: Hostprovider soll Xhamster sperren
    Pornografie
    Hostprovider soll Xhamster sperren

    Medienwächter haben den Hostprovider von Xhamster ausfindig gemacht. Dieser soll das Pornoportal für deutsche Nutzer sperren.

  2. KI: Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld
    KI
    Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld

    Um Betrug beim Arbeitslosengeld vorzubeugen, setzen US-Staaten auf eine Gesichtserkennung. Das führt zu zahlreichen Problemen.

  3. SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day
     
    SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day

    Wer auf der Suche nach neuer Hardware ist, sollte den Prime Day von Amazon nutzen. Hier warten Rabatte auf alle möglichen Artikel.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

KartellgesetzAn... 13. Feb 2007

Wie ich seit langer Zeit schriftlich fordere und Bill Gates wiederholt ins Gesicht gesagt...

solarventus 13. Feb 2007

oder Gentoo Linux ? Obwohl man fast sagen könnte, dass die Wurzlen dieser Distro bei...

solarventus 13. Feb 2007

Vielleicht wäre es angebracht sich ein wenig zu beruhigen. Ich glaube nicht dass das mit...

DrAgOnTuX 13. Feb 2007

das geilste kommt noch: http://youtube.com/watch?v=gJ6xQpCb4Gk :D von mir aus gesehen...

Hubert Kah 13. Feb 2007

Vorher hat Kleinweich doch gegen Linux gewettert. Das war doch eine nie ernstzunehmende...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • RAM von Crucial • Fire TV Stick 4K 28,99€ • Bosch Professional • Dualsense + Pulse 3D Headset 139,99€ • Gaming-Chairs von Razer uvm. • HyperX Cloud II 51,29€ • iPhone 12 128GB 769€ • TV OLED & QLED [Werbung]
    •  /