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Linux-Druckertreiber werden distributionsunabhängig

Erste Pakete für Minolta- und Samsung-Drucker verfügbar. Die OpenPrinting Workgroup hat erste Druckertreiber veröffentlicht, die sich auf jeder zur Linux Standard Base 3.1 kompatiblen Linux-Distribution installieren lassen sollen. Damit soll die Installation von Treibern, die nicht in der eingesetzten Distribution vorhanden sind, einfacher werden.
/ Julius Stiebert
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Die von der Linux Foundation geleitete OpenPrinting Workgroup verspricht durch distributionsunabhängige Treiberpakete eine einfachere Installation für den Nutzer. Aber auch Druckerhersteller sollen ihre Treiber so einfacher für Linux anbieten können. Getestet wurden die nun für verschiedene Minolta(öffnet im neuen Fenster) - und Samsung(öffnet im neuen Fenster) -Modelle vorgestellten Pakete unter der Entwicklungsversion von Ubuntu 7.04 sowie Fedora Core 6. Prinzipiell sollen sie jedoch auf jeder zur Linux Standard Base (LSB) 3.1 kompatiblen Distribution laufen.

Ganz so unkompliziert ist die Installation allerdings nicht, da nur RPM-Pakete zur Verfügung stehen. Debian-Anwender müssen diese daher erst einmal mit Alien in Deb-Pakete umwandeln(öffnet im neuen Fenster) . Zudem müssen Verzeichnisse manuell erstellt werden. Entsprechende Informationen über die Treiberentwicklung und Paketierung sollen später veröffentlicht werden.


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