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Patches tunen Linux-Kernel zur Laufzeit

Kernel-Variablen werden je nach Ressourcenbedarf angepasst

Ein Satz Patches für den Linux-Kernel erweitert diesen um eine neue Version des Automatic-Kernel-Tuneables-Frameworks. Damit lassen sich einige Kernel-Variablen dynamisch anpassen, je nach aktuellem Ressourcenbedarf. Vorige Versionen arbeiteten noch mit dem Procfs-Pseudodateisystem, die neuen Patches nutzen jedoch den Nachfolger Sysfs.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Einige Kernel-Variablen lassen sich über das Sysfs-Pseudodateisystem zur Laufzeit anpassen, ohne dass also ein neuer Kernel kompiliert werden muss. Damit dies auch dynamisch erfolgen kann, gibt es schon seit längerem das Automatic-Kernel-Tuneables-Framework (AKT), das bisher aber noch auf das als veraltet angesehene Procfs setzte. Ein aktuell veröffentlichter Satz Patches für den Linux-Kernel 2.6.20-rc4 läuft nun aber auch mit dem Nachfolger Sysfs.

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AKT besteht aus zwei Teilen: Der Kernel-Teil ist ein neues Subsystem, das erst einmal festlegt, welche Werte automatisch durch AKT kontrolliert werden. Dieses wird dann angesprochen, sobald Ressourcen belegt werden, um Werte zu erhöhen. Im umgekehrten Fall, wenn also Ressourcen frei werden, senkt es die Werte wieder. So lassen sich beispielsweise I/O-Werte ändern, um die Leistung eines NFS-Servers zu verbessern.

Der zweite Teil ist im Userspace angesiedelt und besteht aus einer Schnittstelle, die über Sysfs zugänglich ist. Hierüber wird AKT dann auch aktiviert und während der Init-Phase ein passendes Verzeichnis erstellt. In diesem findet sich dann je eine Datei pro anpassbare Kernel-Variable. Durch die automatische Anpassung soll je nach Auslastung jeweils die bestmögliche Leistung des Systems erzielt werden. Das Framework nutzt die Libtune-Bibliothek.



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nul 19. Jan 2007

hmm... ich denke nicht, dass torwalds etwas gegen microkernel hatte/hat. (hab die...

fiete 18. Jan 2007

Hast Du Dir überhaupt durchgelesen, was ich geschrieben habe? Natürlich ist mir auch...

Ablacher 18. Jan 2007

Du meinst Ergüsse wie die vom IT-Experten? Wenn das Deine Definition von "Kritik" ist...


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