Wie erwartet hat das EU-Parlament für Schlupflöcher zur Umgehung der Netzneutralität gestimmt. Trotz vieler Appelle aus der Netzgemeinde fanden Änderungsvorschläge keine Mehrheit.
Kurz vor der endgültigen Abstimmung des EU-Parlaments zur Netzneutralität mehren sich die warnenden Stimmen. Die Landesmedienanstalten sehen die Meinungsvielfalt durch Spezialdienste und Zero-Rating gefährdet.
Apple hat sein Bürosoftwarepaket iWork sowohl für OS X als auch für iOS aktualisiert und unterstützt die neue Splitview-Ansicht sowie Force-Touch-Gesten des Magic Touchpad und des neuen Macbook Pro, um die Bedienung zu erleichtern.
In zwei Wochen dürften bei den großen Telekom-Firmen die Sektkorken knallen: Der EU-Kompromiss zur Netzneutralität lässt viele Schlupflöcher für kostenpflichtige Dienste im Internet zu. Beschlossen wird er trotzdem.
Eine Sicherheitslücke in der Teamspeak-Software soll es Angreifern ermöglicht haben, Dateien auf die Rechner der Betroffenen hochzuladen. Ein Update ist bereits verfügbar.
Mozilla plant umfangreiche Änderungen am Firefox-Browser. Bis Ende nächsten Jahres sollen NPAPI-Plugins nicht mehr unterstützt werden. Die Gründe sind die gleichen wie die von Google.
Microsoft hat mit einem Bugfix für Outlook 2011 für den Mac ein Problem behoben, das Benutzer des neuen Apple-Betriebssystems OS X El Capitan zum Verzweifeln brachte. Immer, wenn Outlook mit einem Mailserver Kontakt aufnehmen wollte, kam es zum Absturz.
Die Bürosoftware Microsoft Office für Mac 2016 hat das Update auf OS X 10.11 alias El Capitan nicht gut vertragen. Bei vielen Nutzern stürzen die Anwendungen ab, besonders betroffen ist Outlook. Abhilfe gibt es noch nicht.
Bei dem Tarif Whatsapp SIM ist das Volumen in Höhe von 1 GByte nicht mehr dabei. Stattdessen gibt es neue Optionen und Zusatzvolumen, die weniger Datenvolumen beinhalten.
Microsoft will das Übersetzungsprogramm Skype Translator nun in die normale Windows-App von Skype einbauen. Damit können Anwender im Videochat auf Knopfdruck übersetzen lassen, was sie und der Gesprächspartner sagen. Zum Start sind sechs Sprachen dabei.
Google Keep ist ein Notizzetteldienst, der bislang nur für das Web und Android verfügbar war. Nach rund 2,5 Jahren hat sich Google nun entschieden, auch eine iOS-Version für das iPhone und das iPad vorzustellen. Mit Evernote, OneNote oder Apples Notizen kann die App mithalten.
Ein dritter Fall von fraglichem Umgang mit Nutzerdaten ist bei Lenovo bekanntgeworden. Auf Geräten der Thinkpad-, Thinkcentre- und Thinkstation-Modellreihen kann sich Lenovo-Software befinden, die seit fast einem Jahr das Nutzerverhalten beobachtet.
Das neue Office 2016 mit Team-Optionen, neuem Design und neuen Funktionen unter anderem für Excel und Outlook ist da. Office-365-Nutzer können sich die neue Version bereits herunterladen, die Einzelplatzlizenzen folgen morgen.
Update Keine Status-Anzeige der Kontakte, eine überlastete Webversion und Probleme bei der Anmeldung im Desktop-Client: Der Messenger Skype hatte am Montag weltweit Probleme. Die Entwickler haben einen Netzwerkfehler gefunden.
Die USA und China wollen einen Vertrag zum gegenseitigen Schutz vor Cyberangriffen aushandeln. Laut Medienberichten soll das Abkommen dazu dienen, dass keine kritischen Infrastrukturen des jeweils anderen Landes lahmgelegt werden.
Das Verteidigungsministerium Italiens will bis Ende 2016 sämtliche seiner 150.000 Rechner auf Libreoffice umstellen. Schulungsmaterialien für die Mitarbeiter sollen unter Creative-Commons-Lizenz bereitstehen.
Noch in diesem Monat will Microsoft mit der Verteilung von Office 2016 beginnen: Ab dem 22. September 2015 sollen die neuen Office-Apps für alle Nutzer verfügbar sein. Im Geschäftsbereich wird es neue Update-Möglichkeiten geben.
In vCards eingebetteter Schadcode lässt sich unbemerkt über den Whatsapp-Webclient einschleusen. Die Whatsapp-Entwickler haben die Funktion bereits deaktiviert.
Mit One Number der Deutschen Telekom sieht der Angerufene immer die Festnetz-Rufnummer des Arbeitsplatzes im Display, egal ob aus dem Homeoffice oder auf dem Handy telefoniert wird. Doch sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummer müssen von der Telekom sein.
Ein Schüler muss einer Mitschülerin Schmerzensgeld zahlen, weil er intime Fotos von ihr per Whatsapp verbreitet hat. Das Geld hat er selbst verdienen müssen.
Mit M hat Facebook einen neuen Service innerhalb seines Messengers vorgestellt, der mehr können soll als Apples Siri, Microsofts Cortana und Googles Now. Hinter M verbergen sich nicht nur Algorithmen, sondern auch Menschen, die Karten und Plätze reservieren, Einkäufe erledigen und Reisen buchen.
Die Android-App Link Bubble Browser gibt es jetzt kostenlos. Der Spezial-Browser sammelt Links aus anderen Apps, damit der Nutzer weiterhin etwa in der Facebook-App bleiben kann, während die Links unaufdringlich im Hintergrund geladen werden.
Microsoft hat mit dem Nokia 222 ein neues Feature-Phone vorgestellt, das mit einfacher Ausstattung und niedrigem Preis zur Einsteigerklasse zählt. Dennoch kommt das Handy mit Internetanbindung, Browser und Chat-Anwendungen.
Der E-Mail-Anbieter Posteo hat seinen jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht und übt dabei massive Kritik an den Behörden, die teils formal unzulässige Anfragen gestellt haben.
Ein ähnliches Modell wie Chrome und Opera soll die neue Firefox-API für Erweiterungen umsetzen. Damit sollen Addons einfacher portiert und gepflegt werden können. Zudem soll neue Technik forciert und alte entfernt werden.
Der aktuelle Build 10525 von Windows 10 verträgt sich nicht ohne weiteres mit Googles Chrome-Browser. Die 64-Bit-Version des Browsers lässt sich nicht mehr starten, mit einem Kniff lässt sich das umgehen. Das bedeutet aber Einschränkungen an anderer Stelle.
Microsoft hat einen Sicherheits-Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Der Besuch einer entsprechend modifizierten Webseite erlaubt es Angreifern, beliebigen Code auf dem fremden System auszuführen. Das Sicherheitsloch wird bereits aktiv ausgenutzt.
CC-Camp Die Electronic Frontier Foundation setzt ihre Do-Not-Track-Kampagne mit der Freigabe ihres Browser-Addons Privacy Badger als Beta-Version fort. Die Erweiterung soll vor Tracking warnen und es gegebenenfalls blockieren.
Bei der Installation von Firefox 40 wird ungefragt die Websuche innerhalb von Windows 10 verändert. Sobald der Browser als Standard definiert wurde, sucht Windows 10 nicht mehr mit Bing, sondern mit Google.
Amazon bietet wieder zahlreiche Android-Apps gratis an, die ansonsten Geld kosten. Mit dabei sind diesmal zahlreiche Spiele, ein Text-Programm, eine Anti-Viren-Software und der Goat Simulator.
Für ihren geplanten Hackathon im September 2015 in Randa sammelt die KDE-Community Geld. Auf dem sogenannten Randa Sprint soll vor allem die Entwicklung des Smartphone-OS Plasma Mobile vorangetrieben werden.
Durch die Wände sehen: Britische Forscher haben ein System entwickelt, um Menschen durch die Mauer zu orten. Der WLAN-Router, das Mobiltelefon oder das Radio verraten sie.
Die Version 3.0 der Fernwartungssoftware Parallels Access bietet neue Funktionen für Remote-Zugriff, die Freigabe großer Dateien sowie eine Unterstützung der Apple Watch. Mit letzterer können Remote-Zugriffe gesteuert werden.
Vodafone-Kunden können ihre bestehenden ISDN-Anschlüsse noch garantiert bis 2022 verwenden. Geschäftskunden erhalten bei Bedarf bis dahin sogar neue ISDN-Anschlüsse. Die Deutsche Telekom will hingegen alle Kunden bis 2018 auf neue All-IP-Anschlüsse umgestellt haben.
Über einen Fehler im PDF-Viewer von Firefox können Unbefugte lokale Dateien auslesen. Die Schwachstelle ist inzwischen behoben, Updates sollten bald verfügbar sein. Der Fehler wurde aber bereits ausgenutzt.
Libreoffice feiert den Sprung auf die Versionsnummer 5.0. Es gibt zwar einige optische Änderungen und eine neue Windows-Version, die meisten Arbeiten haben die Entwickler aber in die Restrukturierung des Codes gesteckt.
Obwohl es seit Jahren das DNT-Headerfeld gibt, hat sich noch kein Standard für die Webseitenbetreiber durchgesetzt. Ein neuer Vorschlag für Do Not Track soll nun den Interessen von Werbeindustrie und Nutzern entgegenkommen.
Windows 10 hat eine neue Zuweisung zur Festlegung des Standard-Browsers erhalten - und das gefällt Mozilla gar nicht. In einem offenen Brief beschwert sich der Firefox-Macher beim Microsoft-Chef darüber und verlangt eine Änderung.
Update Die HP-Tochter Tipping Point hat Informationen zu vier Lücken im Internet Explorer für Windows Phone veröffentlicht. Microsoft weiß seit vier Monaten davon, Patches stehen aber noch aus.
Update In den internen Daten des Hacking Teams haben Experten zwei weitere bislang unbekannte Flash-Lücken entdeckt. Adobe will schnellstmöglich einen Patch bereitstellen.
Update Zahlreiche populäre Torrent-Seiten waren zeitweise in Googles Browser Chrome und im Browser Firefox nicht erreichbar. Stattdessen erschien ein Hinweis auf schädliche Software. Inzwischen hat Google die Webseiten wieder freigegeben.
Nach langer Zeit gibt es eine neue Microsoft-Office-Version für OS X. Microsoft hat die finale Version zunächst nur für Abonnenten von Office 365 freigegeben, eine Kaufversion soll folgen.
Die Vorbereitungen auf den Quartalsbericht zum Zustand von Openoffice zeigen schwere Probleme bei dem Projekt. Die Beteiligten diskutieren gar, ob eine noch nicht behobene Sicherheitslücke genannt werden soll oder nicht.
Um die Leistung der Javascript-Engine V8 zu erhöhen, wollen die Chrome-Entwickler vollständig auf den neuen Compiler Turbofan setzen. Dieser ist erst seit etwa einem Jahr öffentlich, wird aber bereits für bestimmten Code aktiv in dem Browser getestet.
In Windows 10 lässt sich das WLAN-Passwort automatisch an Facebook-Freunde oder Skype-Kontakte verteilen. Das erspart das lästige Diktieren von Kennwörtern bei Besuch, bringt aber auch Risiken mit sich.