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Verbraucherzentrale: Klick auf Whatsapp-Spam führt in Abofalle

WAP-Billing erlaubt Geschäfte über Smartphones . So werden bei einem Klick auf einen Link in einer Spam-Nachricht bei Whatsapp Abos untergeschoben, die pro Monat rund 5 Euro kosten. Doch die Betroffenen sollten nicht zahlen.
/ Achim Sawall
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Spam nun auch auf Whatsapp (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)
Spam nun auch auf Whatsapp Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images

Das Anklicken eines Links in Whatsapp kann zum Abschluss eines Abos über 5 Euro im Monat führen. Davor warnt(öffnet im neuen Fenster) die Verbraucherzentrale Sachsen am 5. Juni 2015. Dabei wird gegebenenfalls die eigene Telefonnummer übertragen, und es kommt zu einem Geschäft per WAP-Billing für mobile Endgeräte. Die Nachricht fordert zum Weiterleiten an Freunde auf.

Der Drittanbieter unterstellt dann, dass mit dem Anklicken des Links ein Abo-Vertrag geschlossen wurde und setzt seine Forderung über die Mobilfunkrechnung um. "Anbieter haben auf diese Weise ein unglaublich leichtes Spiel, Nutzern eine Geldforderung unterzuschieben" , sagte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Betroffene sollten sowohl bei ihrem Mobilfunkanbieter als auch beim Drittanbieter der Forderung widersprechen und den Betrag nicht zahlen, rät Henschler.

Whatsapp-Spam löschen

Das ist aber aufwendig: Wer im Lastschriftverfahren zahlt, kann bei der Bank innerhalb von acht Wochen rückbuchen lassen und den entsprechend gekürzten Betrag an den Anbieter überweisen.

"Wer sich zukünftig vor solchem Ärger schützen will, kann eine so genannte Drittanbietersperre einrichten lassen" , rät die Expertin. Die Einrichtung beim Mobilfunkanbieter ist kostenlos und muss angeboten werden. Auf Nachfrage ermöglichen manche Anbieter auch eine Teilsperre für bestimmte Nummern oder Dienste, damit gewollte Bezahlvorgänge weiter funktionieren.

Spam-Nachrichten von Unbekannten oder Freunden solllten am besten gelöscht werden. Rufnummern von Unbekannten sollten gesperrt werden, um solche Abzocker-Angriffe zu verhindern.


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