Windows 7 und 8.1: Microsoft verteilt HTTP Strict Transport Security per Update
Zum Juni-Patchday von Microsoft gehört die Einführung von HTTP Strict Transport Security (HSTS) für den Internet Explorer 11 von Windows 7 und Windows 8.1. HSTS ist Teil des kumulativen Sicherheitsupdates KB3058515(öffnet im neuen Fenster) für den Internet Explorer. Detailliert informiert Microsoft in dem Knowledge-Base-Artikel 3071338(öffnet im neuen Fenster), der aufgrund der maschinellen Übersetzung ("Internet Explorer 11 fügt Unterstützung für HTTP-Transport strenge-Funktion") aber schwer zu lesen ist.
Dank HSTS sollen Anwender deutlich besser vor Man-in-the-Middle-Angriffen geschützt werden. Eine reine Browser-Unterstützung reicht allerdings nicht. Eine Webseite muss ihre HSTS-Funktion auch bekanntgeben. Microsoft setzt dabei laut Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) entweder auf die Chromium-Preload-List oder auf einen HSTS-Header der Webseite, der dem Browser mitteilt, dass künftig unverschlüsselte HTTP-Verbindungen nicht mehr zulässig seien.
Microsoft ist mit der HSTS-Unterstützung recht spät dran(öffnet im neuen Fenster). Auf der anderen Seite ist der dazugehörige RFC6797(öffnet im neuen Fenster) in der letzten Fassung auch noch vergleichsweise jung.
Das Sicherheitsupdate mit der neuen HSTS-Funktion ist regulär über das Windows-Update verfügbar und wurde als wichtiges Update eingestuft, was einer schnellen Verbreitung zugutekommen sollte, da die meisten Anwender es damit automatisch installieren. Neben Windows 7 und 8.1 gibt es das Update auch für die RT-Variante und einige Serverversionen – für diejenigen, die mit ihrem Server entgegen den Empfehlungen im Internet surfen.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.