Abo
  • Services:
Anzeige
Sicherheitslücke im Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt.
Sicherheitslücke im Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt. (Bild: Microsoft)

Internet Explorer: Notfall-Patch für Microsofts Browser

Sicherheitslücke im Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt.
Sicherheitslücke im Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat einen Sicherheits-Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Der Besuch einer entsprechend modifizierten Webseite erlaubt es Angreifern, beliebigen Code auf dem fremden System auszuführen. Das Sicherheitsloch wird bereits aktiv ausgenutzt.

Anzeige

Das konnte nicht länger warten: Microsoft hat einen Patch für den Internet Explorer veröffentlicht, um eine als gefährlich eingestufte Sicherheitslücke zu schließen. Eigentlich war diesen Monat kein Patch mehr von Microsoft geplant, aber der Hersteller wollte offenbar nicht bis zum nächsten regulären Patchday im September 2015 warten.

Fehler in Speicherverwaltung des Internet Explorer

Die Speicherverwaltung im Internet Explorer ist fehlerhaft, dadurch können Unbefugte beliebigen Programmcode ausführen. Zur Ausnutzung der Sicherheitslücke genügt es schon, wenn Angreifer ihre Opfer zum Besuch einer entsprechend präparierten Webseite verleiten. Durch das Öffnen der Webseite wird Schadcode auf dem System installiert, mit dem Unbefugte umfangreichen Zugriff auf das Windows-System erhalten. Das Sicherheitsloch wurde von Clement Lecigne entdeckt, einem bei Google angestellten Sicherheitsexperten.

Der Patch für den Internet Explorer wird über die Update-Funktion des Betriebssystems verteilt. Bevor der Patch installiert werden kann, muss das aktuelle Sammel-Update für den Internet Explorer eingespielt werden, das diesen Monat erschienen ist. Der Fehler betrifft auch Anwender von Windows 10. Im neuen Edge-Browser soll sich das Sicherheitsloch nicht befinden.

Sicherheitsloch wird aktiv ausgenutzt

Microsoft selbst macht keine Angaben dazu, ob die Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wird. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Qualys ist das der Fall. Der betreffende Schadcode werde auch über Werbenetzwerke verteilt, so dass Anwender von der Sicherheitslücke betroffen sein können, wenn sie an sich vertrauenswürdige Webseiten besuchen.

Außerdem werden neue Webseiten mit dem Schadcode eröffnet und diese mit Hilfe von Tricks weit oben in Suchmaschinen postiert, damit möglichst viele Opfer eine präparierte Webseite besuchen. Aber auch Blogging-Server-Software ist das Ziel der Angreifer, um den Schadcode auch darüber zu verteilen.


eye home zur Startseite
Bouncy 20. Aug 2015

Angesichts der beiden Optionen, die du versuchst einem Diskussionspartner in den Mund zu...

Endwickler 20. Aug 2015

Ah, da habe ich wieder einmal den Fehler gemacht, den Text von golem.de statt des...

gehtjanx 20. Aug 2015

Vielleicht hat der google experte die lücke genutzt. Dann wäre klar dass er es meldet und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg
  2. ARRK ENGINEERING, München
  3. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  4. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    TrudleR | 23.09. 23:51

  2. Re: wie kommt ihr darauf, dass QI bei anderen...

    TrudleR | 23.09. 23:36

  3. Akku. Standbyzeit

    AnDieLatte | 23.09. 23:30

  4. Re: Typich das Veralten der Massen

    AnDieLatte | 23.09. 23:26

  5. Re: hmmm

    AllDayPiano | 23.09. 23:21


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel