Abo
  • Services:
Anzeige
Das Hacking Team nutzt Schwachstellen in Flash, um seine Spionagesoftware auf einem Rechner einzuschleusen.
Das Hacking Team nutzt Schwachstellen in Flash, um seine Spionagesoftware auf einem Rechner einzuschleusen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Security: Zwei weitere Flash-Lücken beim Hacking Team entdeckt

Das Hacking Team nutzt Schwachstellen in Flash, um seine Spionagesoftware auf einem Rechner einzuschleusen.
Das Hacking Team nutzt Schwachstellen in Flash, um seine Spionagesoftware auf einem Rechner einzuschleusen. (Bild: Screenshot Golem.de)

In den internen Daten des Hacking Teams haben Experten zwei weitere bislang unbekannte Flash-Lücken entdeckt. Adobe will schnellstmöglich einen Patch bereitstellen.

Anzeige

Experten haben in den Daten des Hacking Teams jetzt zwei weitere Zero-Day-Lücken im Flash Player entdeckt, die bislang unbekannt waren. Sie werden unter den Kennungen CVE-2015-5122 und CVE-2015-5123 geführt. Adobe hat zwar bereits angekündigt, die Lücken zu schließen. Allerdings soll der Patch erst im Lauf der nächsten Woche erscheinen. Anwendern wird geraten, Flash-Inhalte mit Hilfe von Plugins vorübergehend zu deaktivieren, denn darüber kann unter allen Betriebssystemen Malware vom Nutzer unbemerkt installiert werden. Selbst in Browsern, die den Flash-Player in einer abgeschotteten Umgebung laufen lassen, lassen sich die Exploits nutzen.

Betroffen sind die Versionen bis 18.0.0.203 für Windows und OS X sowie bis 18.0.0.204 für Google Chrome unter Linux. Außerdem sind die Versionen bis 13.0.0.302 für Windows und OS X sowie bis 11.2.202.481 für Linux von den Schwachstellen betroffen.

Hacking Team nutzte mindestens vier Zero-Days

Entdeckt haben die Lücken Dhanesh Kizhakkinan des IT-Sicherheitsunternehmens Fireeye und Peter Pi vom Unternehmen Trendmicro. Inzwischen wird vermeldet, dass mindestens die Lücke mit der Kennung CVE-2015-5122 in ersten Exploit-Kits aufgetaucht ist, etwa im Angler Exploit Kit.

Damit erhöht sich die Zahl der bislang unbekannten Flash-Lücken, die das Hacking Team für die Verbreitung seiner Spionagesoftware genutzt hat, auf mindestens drei. Eine weitere wurde wenige Tage vor der Veröffentlichung der Hacking-Team-Interna geschlossen. Microsoft arbeitet derweil auch an einem Patch für eine bisher unbekannte Lücke, die ebenfalls vom Hacking Team genutzt wurde. Ob das Hacking Team selbst die Lücken gefunden oder gekauft hat, ist bislang nicht bekannt.

Nachtrag vom 14. Juli 2015, 19:35 Uhr

Inzwischen hat Adobe einen Patch bereitgestellt. In Version 18.0.0.209 des Flash Players werden die genannten Sicherheitslücken geschlossen. Für Linux steht Version 11.2.202.481 bereit, die dort auch von Firefox genutzt wird. Firefox blockiert derweil sämtliche Flash-Inhalte und spielt sie nur auf Wunsch der Nutzer ab.


eye home zur Startseite
chefin 15. Jul 2015

Das ist doch alles Brainwashing. Das Problem ist das man im Browser Programme laufen...

chefin 15. Jul 2015

Bist du doof oder ein Troll? Ich vermute ein doofer Troll, aber das ist leider wirklich...

chefin 15. Jul 2015

Flash remover ist bereits drin Systemsteuerung - Programme - deinstallieren. Also was...

Rulf 14. Jul 2015

noch niemand...

Anonymer Nutzer 13. Jul 2015

In deinen Wunschträumen vielleicht :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim
  2. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 486,80€
  2. (täglich neue Deals)
  3. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Für was verwendet man den noch im Jahr 2017?

    GaliMali | 03:52

  2. Re: Siri und diktieren

    Proctrap | 02:15

  3. Re: Habe nach meinen Umzug knapp ein halbes Jahr...

    Trockenobst | 00:58

  4. Re: Warum?

    NeoXolver | 00:48

  5. Re: Mittelmäßig nützlich, ersetzt kein LTE

    GnomeEu | 00:40


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel