Anders als BTX war Minitel ein echter Renner: Weil die französische Post und später France Télécom die Terminals kostenlos zur Verfügung stellten, war der Onlinedienst in Frankreich sehr beliebt. Nun ist Minitel technisch veraltet und soll deshalb 2012 nach 30 Jahren abgeschaltet werden.
Die österreichische Gebühreneinzugszentrale GIS muss bis 18 Uhr öffentlich über die Tragweite des Hacks von vergangener Woche informieren - andernfalls wollen österreichische Anonymous-Mitglieder die dabei erbeuteten Daten veröffentlichen.
Die WLAN-Bilderrahmen von Pix-Star können nun dank Samba-Unterstützung lokale Netzwerklaufwerke durchsuchen und gespeicherte Fotos anzeigen. Der neueste Rahmen kann über DLNA Fotos vom Mac, vom PC oder von einem kompatiblen NAS schnurlos empfangen.
"Mit der No-Name-Crew habe ich nichts zu tun", sagte einer der Hauptverdächtigen in den Zoll-Hack-Ermittlungen. Inzwischen ist deutlich geworden, dass neben Servern des Zolls auch ein zentraler Rechner der Bundespolizei gehackt wurden.
Mit Pittsburgh Pattern Recognition hat sich Google das Wissen einer Firma rund um die Erkennung von Objekten in Bildern und Videos gesichert. Naheliegend ist eine Verwendung als Gesichtserkennung.
Die Piratenpartei Russland muss sich zur Gründung einen anderen Namen ausdenken. Das Justizministerium hat die Parteianmeldung nicht zugelassen, da Piraterie nach russischem Recht eine besonders schwere Straftat darstellt.
Österreichische Anonymous-Mitglieder haben die Webseite der "Gebühren Info Service GmbH" (GIS) gehackt. Dabei konnten sie auch auf Daten von Gebührenzahlern zugreifen, von denen aber bisher nur Auszüge veröffentlicht wurden.
Der Wikileaks-Gründer und Internetaktivist Julian Assange wird anlässlich des Internationalen Medienkongresses in Berlin einen Vortrag halten. Allerdings wird er nicht vor Ort sein.
Die Autohersteller General Motors und Nissan suchen nach Möglichkeiten, Akkus weiterzuverwenden, wenn sie in Elektroautos ausgedient haben. Sie sollen als Speicher für Wind- und Solarstrom Stromausfälle abfedern oder nachts Ladestrom für Autos bereitstellen.
Anonymous und Lulzsec haben sich wegen der Festnahmen durch das FBI zu Wort gemeldet. In einer gemeinsamen Stellungnahme erklären die Cyberaktivisten und Cracker, dass sie auch in Zukunft jedes Mittel - auch das Eindringen in Webserver - nutzen werden.
Alle wollen Hulu.com. Die TV-Videoplattform steht für über 2 Milliarden US-Dollar zum Verkauf und Apple bereitet ein Angebot vor. Zuvor hatten schon Google, Microsoft, AT&T und Yahoo Gebote abgegeben.
Der Erfolg, den das FBI gerade bei der Fahndung nach Mitgliedern von Anonymous und Lulzsec verbucht hat, lag nicht nur an der Ermittlungsarbeit der Beamten. Einige der Festgenommenen hatten es den Ermittlern nicht schwer gemacht, ihnen auf die Spur zu kommen.
Das EU-Parlament sollte dem Antipiraterie-Abkommen Acta in seiner vorliegenden Fassung nicht zustimmen. Zu dieser Empfehlung kommt ein im Auftrag des Außenwirtschaftsausschusses des Parlaments an der Universität Maastricht erstelltes Rechtsgutachten.
Update Großauftrag für Google Books: Wenn die sieben Harry-Potter-Bücher ab Herbst 2011 erstmals als E-Buch zu haben sind, erfolgt der Vertrieb über das System von Google. Das Unternehmen gibt außerdem in weiteren Bereichen eine Zusammenarbeit mit der Autorin J.K. Rowling bekannt.
450.000 Haushalte auf dem Land in Bayern bekommen schnelle Internetzugänge. Kabel Deutschland baut Netzbereiche aus, die noch nicht rückkanalfähig sind.
Im Streit zwischen der VG Wort und Geräteherstellern über die Rechtmäßigkeit von Kopiergeräteabgaben auf PCs und Drucker hat der Bundesgerichtshof heute den Europäischen Gerichtshof angerufen. Bis zu dessen Entscheidung sind vier anhängige Verfahren ausgesetzt.
Was bei sozialen Plattformen bei Urheberrechtsverletzungen in Videos schon sehr gut funktioniert, greift bei Neonazi-Hetze noch nicht ausreichend. Youtube und Facebook nehmen Hinweise ihrer Nutzer nicht ernst genug, erklärte Jugendschutz.net.
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (GvH) wird ihr soziales Netzwerk nicht los. Es fanden sich laut Informationen des Manager-Magazins keine Käufer mit akzeptablen Angeboten.
Wir haben Flattr in das Kommentarsystem von Golem.de integriert, so dass gute Kommentare ab sofort "geflattrt" werden können. Das Geld fließt an die Kommentatoren. Zudem können die Signaturen von anderen Nutzern in den Kommentaren ausgeblendet werden.
Ein Nutzer hat knapp 19.000 historische wissenschaftliche Dokumente bei The Pirate Bay eingestellt. Er protestiert damit dagegen, dass diese nur über kostenpflichtige Archive abgerufen werden können, obwohl sie gemeinfrei sind.
Gesichter in Games oder Roboter mit menschlichen Bewegungen müssen perfekt sein - oder sogar möglichst künstlich wirken. Mit nur fast echten Menschen kommt unser Gehirn besonders schlecht zurecht. Das zeigt eine neue Studie, von der besonders Spielentwickler lernen können.
Googles Websuche warnt neuerdings davor, wenn auf dem Computer des Anwenders bestimmte Schadsoftware aktiv ist. Die betreffende Schadanwendung gibt sich laut Google als Virenscanner für Windows-Systeme aus.
Wolfram Research, das Unternehmen hinter Mathematica, hat unter dem Namen Computable Document Format (CDF) ein Format für lebendige Dokumente vorgestellt. Diese sollen sich so einfach erstellen lassen wie ein Diagramm in Excel.
Google-Chef Larry Page verringert das Produktangebot von Google und hat nun die Experimente-Plattform Google Labs eingestellt. Dort wurden in der Vergangenheit neue Projekte und Erweiterungen der Öffentlichkeit zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt.
Die Behörden im US-Bundesstaat Massachusetts haben Aaron Swartz wegen illegalen Herunterladens von Dokumenten angeklagt. Er soll sich Zugang zum Computernetz des MIT verschafft und über vier Millionen wissenschaftliche Dokumente aus einem Archiv kopiert haben.
Update Eine nationalistische türkische Crackertruppe namens Akincilar hat zeitweilig die Anonymous-Website Anonplus.com entstellt. Unter der Domain will das Aktivistenkollektiv ein anonymes soziales Netzwerk errichten.
Google Maps zeigt nun mehr Städte mit 3D-Gebäuden. Zu den Neuzugängen zählen London, Paris und Barcelona. Außerdem wurden elf Städte in Südafrika mit 3D-Ansichten versehen.
Bei einer Anhörung zum Google Book Settlement hat der New Yorker Richter Denny Chin den Parteien ein Ultimatum gesetzt: Zeichnet sich bei der nächsten Anhörung im September keine Lösung ab, werde er eine Entscheidung über das Abkommen zu den von Google gescannten Büchern fällen.
Update Nach dem Hack der Kundendaten im Netzwerk der Rewe Group ist nun offenbar auch die Rewe-Tochter Penny.de betroffen. Die Config-Daten des Webservers wurden veröffentlicht. Penny.de ist offline.
Facebook will helfen, Flashmob-Partys in Deutschland künftig zu verhindern. Das hat eine Managerin dem Innenministerium in Nordrhein-Westfalen zugesichert.
Die überschuldeten USA müssen 800 Rechenzentren stilllegen. Chief Information Officer Vivek Kundra will den Kapazitätsverlust durch moderne Technik ausgleichen.
Lebensmittelklarheit.de ist ein Website, die sich mit der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln befasst. Dort können sich Verbraucher informieren und Produkte, die ihnen merkwürdig vorkommen, melden. Gegner befürchten, die Website werde zu einem Pranger für Produkte und Hersteller.
Die Open Knowledge Foundation Deutschland fordert das Bundesjustizministerium auf, die im Unternehmensregister veröffentlichten Daten in Form einer Datenbank freizugeben.
Mit einem eigenen Browser will der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu Microsofts Internet Explorer Konkurrenz machen. Baidu bietet zudem eine Musiksuche an.
Was geht in Anonymous-Mitgliedern und anderen Cyberaktivisten vor und was bewegt sie? Das #Voice-Projekt gibt ihnen die Möglichkeit, sich trotz der Anonymität vorzustellen oder ihre Ideale zu erläutern.
Update Das FBI hat im Rahmen seiner Ermittlungen gegen Anonymous die Wohnungen von 14 mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe durchsucht. Das berichten US-Medien. Eine andere Quelle spricht sogar von Festnahmen.
Update Der CSU-Innenexperte Stephan Mayer warnt alle Hacker. Angriffe auf staatliche Institutionen seien eine schwerwiegende Straftat. Das BSI solle mehr Kompetenzen bekommen, weil mit weiteren Hacks zu rechnen sei.
Float heißt die Lese-App des US-Unternehmens Scribd, mit der Nutzer Texte von der Scribd-Plattform, aber auch aus anderen Quellen auf dem iPhone lesen können. Versionen für das iPad und Android-Geräte sollen folgen.
Nachdem die US-Künstlerin Nina Paley mit einer Videobotschaft gegen die Sperrung ihres Animationsfilms Sita Sings The Blues protestiert hat, ist dieser jetzt über das Videoportal Youtube abrufbar.
Der Verwalter des Elena-Hauptschlüssels Peter Schaar und die Gewerkschaft drängen zur Eile. Alle Datensätze sollen vernichtet werden, um sicherzustellen, dass sie nicht für einen neuen elektronischen Einkommensnachweis verwendet werden können.
Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Datendiebstahls beim Zoll hat ein weiterer Verdächtiger seine Mitwirkung gestanden, meldet das Bundeskriminalamt (BKA).
Kaum ein Haushalt kommt auf 100 MBit/s und mehr. Laut Angaben der OECD liegt Deutschland mit seiner durchschnittlichen maximalen Datenrate im hinteren Mittelfeld.
Googles Ausschluss von großen belgischen Tageszeitungen aus seinem Suchmaschinenindex soll beendet werden. Die Verleger hatten wegen Urheberechtsverletzungen durch Google News geklagt und gewonnen.
Die Crackergruppe Lulzsec hat am Montag den Tod von Rupert Murdoch verkündet. Die fiktive Nachricht erschien direkt auf der Homepage der Boulevardzeitung "The Sun", die zu Murdochs Medienimperium gehört.
Google will kürzere URLs für seine verschiedensten Produkte anbieten, die auf einen Blick zu erkennen sind. Twitter, Amazon und Overstock sind bereits Kunden bei .co Internet, dem Registrierungsbetreiber der Top-Level-Domain Kolumbiens.
Der am Sonntag festgenommene 23-Jährige, der unter Verdacht steht, in Rechner des Zolls eingedrungen zu sein und Daten entwendet zu haben, hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Derweil wurde ein zweiter Verdächtiger festgenommen.
Amazon hat in den USA für Schul- und Lehrbücher eine Mietfunktion vorgestellt. Damit können Schüler ihr Unterrichtsmaterial für einen begrenzten Zeitraum kostengünstig mieten und auf Kindle-Geräten und der Lesesoftware von Amazon nutzen. Je nach Bedarf sind Mietzeiten zwischen 30 Tagen und einem Jahr möglich.