Abo
  • Services:

"Willkommen in Palästina"

Israel nutzt Facebook für Einreiseverbote

Proteste relativ offen über Facebook zu organisieren, ist in vielen Ländern derzeit üblich. Viele Teilnehmer der Protestaktion "Willkommen in Palästina" wurden so vom israelischen Außenministerium erkannt und abgewiesen. "Wir brauchten den Mossad nicht. Es war alles ganz offen zu finden", sagte ein Sprecher.

Artikel veröffentlicht am ,
Verhaftung einer Aktivistin am Ben-Gurion-Flughafen
Verhaftung einer Aktivistin am Ben-Gurion-Flughafen (Bild: Menahem Kahana/AFP/Getty Images)

Israelische Behörden haben Facebook genutzt, um eine Protestaktion von Friedensaktivisten und Palästina-Solidaritätsgruppen zu verhindern. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Israel hatte über soziale Netzwerke und Websites eine Liste von über 300 Namen zusammengestellt, die den Fluggesellschaften übermittelt wurden. Yigal Palmor, ein Sprecher des Außenministeriums, sagte, die Namen auf der Liste wurden zusammengestellt, indem einfach die Vorbereitung der Organisatoren in sozialen Netzwerken und auf Websites verfolgt wurde.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Die Beteiligten der Aktion 'Willkommen in Palästina' wollten aus Protest gegenüber den israelischen Behörden als Reiseziel "Palästina" statt "Israel" angeben. Zu den Initiatoren zählte auch die Gruppe "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost".

Rund 300 Personen, die "Provokationen" bei der Einreise planten, waren ermittelt worden, erklärte Palmor weiter. "Diese Leute kündigten auf ihren Internetseiten gegenüber ihren Freunden an, dass sie den Plan hatten, hierher zu kommen und Störungen zu verursachen. Wir haben Kontakt mit anderen Außenministerien aufgenommen und ihnen einfach die Links übergeben", sagte Palmor. Eine Verweigerung der Einreise sei in solchen Fällen "übliche Praxis in jedem Land". Politische Proteste auf Flughäfen seien aus Sicherheitsgründen untersagt.

"Wir brauchten den Mossad nicht", erklärte Palmor der New York Times. "Es war alles ganz offen da draußen zu finden." Facebook gab an, keine Daten an Israel übermittelt zu haben.

Am Samstag wurden auf dem Ben-Gurion-Flughafen zudem 124 Ausländer an der Einreise gehindert, die es dennoch geschafft hatten, aus Spanien, Frankreich, USA, Belgien, Bulgarien und den Niederlande kommend, an der Aktion teilzunehmen. Viele der Ausländer wurden verhaftet. Seit Tagen waren zusätzlich hunderte israelische Polizisten an dem Flughafen in Tel Aviv stationiert worden, um die Proteste zu unterbinden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,79€ inkl. Rabatt
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Der Kaiser! 19. Jul 2011

Wer ist den so blöd sowas auf Facebook anzukündigen? o.O

roadkill 12. Jul 2011

Ich wette du bist gerade hinzugefügt worden^^

Anonymer Nutzer 12. Jul 2011

Geschichte ist etwas wunderbares, wenn der Mensch denn auch bereit ist oder wäre diese...

roadkill 12. Jul 2011

Es gibt viele Fälle in denen die Pressefreiheit in Israel ganz hinten angestellt wird...

zyx 11. Jul 2011

Ladet die Kanone ;)


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

    •  /