Abo
  • Services:

G.co

Google kauft URL-Verkürzung

Google will kürzere URLs für seine verschiedensten Produkte anbieten, die auf einen Blick zu erkennen sind. Twitter, Amazon und Overstock sind bereits Kunden bei .co Internet, dem Registrierungsbetreiber der Top-Level-Domain Kolumbiens.

Artikel veröffentlicht am ,
An der Google-Konzernzentrale
An der Google-Konzernzentrale (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google kauft die Domain G.co, um einen weiteren URL-Verkürzer für Produkte wie Google Mail oder Google Docs anzubieten. "Nur wir können damit G.co-Verkürzungen anbieten. Und es ist sichergestellt, dass hinter jeder G.co-Abkürzung immer eine Seite mit einem Google-Produkt zu finden ist", erklärte Gary Briggs, Google Vice President für Consumer Marketing, im Blog des Unternehmens.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Briggs meinte, dass "im Reich der URLs größer nicht unbedingt besser bedeutet" und dass "eine URL umso einfacher zu merken und mit anderen auszutauschen ist, je kürzer sie ist." Google hatte 2009 bereits den URL-Verkürzer Goo.gl eingeführt. Goo.gl werde weiterbetrieben, sagte Briggs.

Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Juan Diego Calle, der .co-Gründer, sagte kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters, dass Domains mit einem Buchstaben üblicherweise über 1,5 Millionen US-Dollar kosten würden.

Der Registrierungsbetreiber der Top-Level-Domain, .co Internet, erklärte, dass URLs zunehmend als strategischer, digitaler Vermögenswert gelten würden. Calle: "Wenn Google erst einmal anfängt, G.co in sein Produkt- und Dienstleistungsmarketing zu integrieren, können wir davon ausgehen, dass der Bekanntheitsgrad und die Übernahme der .co-Domainerweiterung in den kommenden Jahren massiv in die Höhe schnellen wird." Kolumbien lässt seine Top-Level-Domain von .co Internet vermarkten.

Nur wenige Tage vor dem ersten Geburtstag der Domain .co am 20. Juli 2011 halte die Nachfrage weiter an. Große Marken wie Twitter, Amazon und Overstock gehörten bereits zu den Kunden. 500 Startups seien weiter als neuer Kunde dazugekommen. Das Unternehmen mit der Adresse 500startups.com kaufte die URL 500.co.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)

Sander Cohen 19. Jul 2011

Danke, war wohl noch nicht ganz da^^

Missingno. 19. Jul 2011

Die .co.TLD sind ja schon eher mäßig gut angekommen, weil die Vergabe eben nicht...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
    Key-Reseller
    Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

    Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


      Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
      Bootcamps
      Programmierer in drei Monaten

      Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
      Von Juliane Gringer

      1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
      2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
      3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

        •  /