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Patent: W3C knöpft sich Apple vor

Das World Wide Web Consortium (W3C) will gegen zwei Apple-Patente vorgehen, die Apple nicht zur kostenlosen Nutzung im Rahmen eines Webstandards zur Verfügung stellen will.
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: W3C

Nach Ansicht von Apple verstößt die Widget Access Request Policy des W3C gegen Apples US-Patent 7,743,336(öffnet im neuen Fenster) sowie die in einem Patentantrag von Apple(öffnet im neuen Fenster) beschriebene Technik.

Das W3C arbeitet im Rahmen der Arbeitsgruppe Web Application(öffnet im neuen Fenster) an der Spezifikation Widget Access Request Policy(öffnet im neuen Fenster) (WARP). Auch Apple ist Mitglied in der Arbeitsgruppe und hat eigentlich zugestimmt, seine Patente zur kostenfreien Nutzung in Webstandards zur Verfügung zu stellen. Doch Apple macht von seinem Recht Gebrauch, die beiden oben genannten Techniken von dieser Vereinbarung auszuschließen.

Die Regeln des W3C lassen nicht zu, dass eine Spezifikation unter diesen Umständen zu einer "Proposed Recommendation" wird, dem Status, der einen Webstandard markiert. Um die Widget Access Request Policy dennoch zu einem Webstandard zu machen, will das W3C nun gegen Apples Patent(öffnet im neuen Fenster) sowie dessen Patentanmeldung vorgehen und sucht dazu nach Belegen für eine frühere Nutzung entsprechender Techniken. Die Arbeiten an der Spezifikation gehen unterdessen voran.


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