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Katango: Algorithmus statt Google+ Circles

Das US-Startup Katango will Kontakte in sozialen Netzen per Algorithmus organisieren. Freunde, Familie und Kollegen werden automatisch in Gruppen eingeteilt, um Inhalte gezielt mit einzelnen Gruppen teilen zu können.
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: Katango

Was Nutzer bei den Circles von Google+ manuell tun, will Katango automatisch machen: Kontakte bestimmten Kreisen zuweisen, um Inhalte gezielt zu teilen. Dazu hat Katango einen zum Patent angemeldeten Algorithmus entwickelt, der für jeden Nutzer automatisch passende Gruppen erstellen soll.

Katangos Algorithmus bezieht dazu verschiedene Daten in seine Analyse ein, um herauszufinden, zu welchen Kontakten ein ähnliches Verhältnis besteht. Beispielsweise wird ausgewertet, wo jemand arbeitet und wo er zur Schule ging.

Katango hat dabei festgestellt, dass die Zahl der Freunde und die Art der Interaktion stark vom Alter abhängt. Gleiches gilt für den Beziehungsstatus der eigenen Freunde. Indikatoren, die genutzt werden können, um zu bestimmen, welche der Kontakte zum engen Freundeskreis gehören.

Bei einer Gruppe hingegen tut sich der Algorithmus laut Katango schwer: der Familie. Dafür finde die Technik teilweise Beziehungen, die die Nutzer selbst gar nicht kannten.

Katango(öffnet im neuen Fenster) steht als App für das iPhone(öffnet im neuen Fenster) über Apples App Store zum Download bereit.


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