Angriff auf Sammler

Rewe-Kundendaten gestohlen

Zehntausende Sammler von Tier- und Fußballbildern sind von einem Angriff auf Rewe-Server betroffen. Zwei Datenbanken wurden gehackt und Namen, E-Mail-Adressen und Passwörter kopiert.

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Bei Rewe an der Kasse
Bei Rewe an der Kasse (Bild: Rewe Group)

Kundendaten des Rewe-Konzerns sind gehackt worden. Wie das Unternehmen am Abend des 17. Juli 2011 bekanntgab, waren Nutzerdaten in zwei speziellen Bereichen im Netzwerk der Rewe Group betroffen. Kopiert wurden Namen, E-Mail-Adressen und Passwörter von Nutzern einer "WWF-Tauschbörse und einer Tauschplattform einer Fußballsammelbilderaktion".

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Eine Anzahl von Nutzeraccounts im "mittleren Zehntausender-Bereich" sei betroffen, sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de. Die Sammler seien aufgefordert worden, ihr Zugangspasswort zu ändern.

Der Hack sei am Freitagabend entdeckt und die Sicherheitslücke geschlossen worden. "Diese Seiten wurden von einem beauftragten externen Dienstleister der Rewe Group entwickelt und betrieben", erklärte Rewe. Sensible Daten wie Kreditkartennummern oder Bankverbindungen wurden in diesen Datenbanken nicht verwendet und seien daher nicht betroffen. Rewe habe "umgehend alle betroffenen Kunden über den illegalen Angriff informiert. Polizeiliche Ermittlungen gegen die Täter sind bereits veranlasst, weitere rechtliche Schritte behält Rewe sich vor."

Die Rewe Group ist laut Lebensmittel-Zeitung der zweitgrößte Lebensmittelhändler in Deutschland. Zum Rewe-Konzern gehören auch der Discounter Penny, die Toom-Baumärkte und der Elektronikanbieter Promarkt.

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Die Rewe-Gruppe hatte im September 2010 angekündigt, in den Online-Lebensmittelhandel einzusteigen. Das Angebot startete im Rhein-Main-Gebiet. Kunden können ihre Lebensmittel online zusammenstellen und dann aus einer Drive-in-Filiale abholen. "Nunmehr bieten sechs Standorte den Service an", sagte der Sprecher. Eine Ausweitung sei geplant.

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