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Internetzensur: Iran blockiert Google+

Die iranische Regierung blockiert nun auch den Zugriff auf das soziale Netzwerk Google+ , noch vor dessen offiziellem Start. Wie die Konkurrenten Facebook und Twitter ist es aus dem Iran nur noch über Umwege abrufbar.
/ Christian Klaß
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Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad setzt auf Internetsperren. (Bild: Morteza Nikoubazl / Reuters)
Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad setzt auf Internetsperren. Bild: Morteza Nikoubazl / Reuters

Das noch in der öffentlichen Testphase(öffnet im neuen Fenster) befindliche Google+ ist in der langen Liste der im Iran gesperrten Websites gelandet - dort findet sich neben Facebook und Twitter auch Google Mail. Wie Radio Zamaneh(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Irans Telekomunikationsagentur Itna berichtet, kann Googles soziales Netzwerk damit nicht mehr abgerufen werden. Eine Begründung dafür gebe es von staatlicher Seite nicht.

Iran versucht, über die Internetsperren Regimekritiker mundtot zu machen und Versammlungen zu erschweren, nachdem es aufgrund der Wahlergebnisse der iranischen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2009(öffnet im neuen Fenster) zu Unruhen gekommen war und diese über soziale Netze organisiert wurden. Dem Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad(öffnet im neuen Fenster) wurde Wahlfälschung vorgeworfen. Im August 2011 soll das Internet im Iran durch ein landeseigenes Kommunikationsnetz mit eigener Suchmaschine ersetzt werden.


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