Google scannt offenbar die Daten sämtlicher Dienste auf der Suche nach kinderpornografischem Material. Mehrere Festnahmen aufgrund von Hinweisen sind bekannt geworden.
Werbefrei oder kostenfrei: Golem.de-Leser haben ab jetzt die Wahl. Ab 2,50 Euro im Monat können sie "Golem pur" abonnieren - ohne Werbung, ohne Tracking oder Profilbildung, aber mit neuen Funktionen.
Weil die IT-Behörde nicht mehr auf Reserven aus den Vorjahren zugreifen kann, sind alle Projekte gestoppt, die über die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs des BSI hinausgehen. Die Sicherung der Regierungsnetze läuft weiter.
Nach der Sommerpause hat der Snowden-Vertraute Greenwald im NSA-Ausschuss des Bundestags aussagen sollen. Doch er hat abgesagt und kritisiert das Gremium scharf wegen der Weigerung, Snowden in Deutschland zu vernehmen. Eine wirkliche Untersuchung der Vorgänge solle offenbar vermieden werden, um die USA nicht zu verärgern.
Apple soll 100 Millionen US-Dollar für sein eigenes CDN (Content Delivery Network) ausgegeben und das Netzwerk gestartet haben. Damit soll eine Kapazität von mehreren TBit/s entstanden sein.
Google hat unter dem Codenamen Turbofan einen neuen Compiler für die Javascipt-Engine V8 veröffentlicht. Details zu dem experimentellen Code stehen aber noch aus.
Der Bundesverfassungsrichter Johannes Masing kritisiert des EuGH-Urteil zum Recht auf Vergessen. Es gefährde die Meinungsfreiheit und gebe den Vermittlern zu viel Macht.
Auf zwei umgebauten Frachtkähnen wollte Google neue Technologien und Produkte zeigen - jetzt wird eine der Bargen verschrottet. Um das Projekt gab es zahlreiche Spekulationen - genutzt wurden die Strukturen bisher noch nicht.
In den USA muss Microsoft die E-Mails eines Benutzers herausgeben, die auf einem Server in Irland gespeichert sind. Das hat eine US-Bundesrichterin entschieden. Microsoft geht in Berufung.
Die Telekom wird Vectoring in den ersten sechs Monaten zum Preis von 35 Euro verkaufen. Danach steigt der Preis auf 45 Euro. Bestandskunden bekommen Vectoring für 5 Euro im Monat zusätzlich.
Auf Betreiben von Facebook bekommt die Programmiersprache PHP eine offizielle Spezifikation. Die bisherige Dokumentation reicht Facebook offenbar nicht für die Hiphop Virtual Machine.
Alibaba verhandelt über eine Beteiligung an Snapchat. Das Startup mit seinem 24-jährigen Chef wird dabei mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet. Umsatz erzielt Snapchat praktisch noch keinen.
Der frühere NSA-Chef Keith Alexander ist in die Privatwirtschaft gewechselt. Für die Dienste seiner Cybersecurity-Firma sollen Unternehmen bis zu einer Million US-Dollar im Monat zahlen.
Black Hat 2014 Ein Angriff auf das Tor-Netzwerk ist fast ein halbes Jahr unentdeckt geblieben und könnte Nutzer der Hidden Services enttarnt haben. Wer dahinter steckt, ist unklar.
Seit Mai vertreibt Groupon ein Kassensystem namens Gnome. Die Marke erinnert klar an die des freien Unix-Desktops; der Projektvorstand verhandelt mit dem Unternehmen seit Monaten. Die Community erfährt davon nur wenig.
Ein Produktionsarbeiter hat sich bei Foxconn aus dem Fenster eines Arbeiterwohnhauses gestürzt. Der Auftragshersteller hat in China rund 1,2 Millionen Beschäftigte.
Kim Dotcom soll daran gehindert werden, sein Vermögen an die Internet Party weiterzugeben, bevor die US-Filmindustrie eine Beschlagnahmung durchsetzen kann. Das hat ein Gericht jetzt angeordnet.
Während in Deutschland heute erst die Vectoring-Liste geöffnet wird, hat die Schweiz schon 200.000 Anschlüsse ausgestattet. Ein Swisscom-Sprecher sagte Golem.de, welche Datenrate beim Endnutzer wirklich ankommt. Zudem läuft der FTTH-Ausbau weiter.
Künftig können auch iPhone-Besitzer verschlüsselt telefonieren. Open Whisper Systems hat Redphone auf iOS portiert und unter dem Namen Signal veröffentlicht.
Mit einer Sortierung von Hotels nach der Geschwindigkeit des WLANs will ein Angebot vor allem surfenden Gästen die Entscheidung über die nächtliche Bleibe erleichtern. Doch gerade technisch versiertes Publikum bekommt zu wenige Informationen, und die neuen Schätzungen sind nicht nützlich.
Heute beginnt das Rennen um die Plätze auf der Vectoring-Liste für den Ausbau von VDSL mit 100 MBit/s und mehr. Die Liste wird von der Telekom geführt und von der Bundesnetzagentur kontrolliert.
Die indirekte Empfehlung von Bundesjustizminister Maas an Edward Snowden, sich mit den USA zu einigen und sich zu stellen, ist von Reporter ohne Grenzen kritisiert worden.
Mit der Bibliothek Tracking.js sollen sich Farb- und Objekterkennung einfach im Browser umsetzen lassen. Der erweiterbare Javascript-Code ermöglicht bereits das Erkennen von Gesichtern.
Facebook will, dass seine Nutzer Kurznachrichten auf mobilen Geräten nur noch über die separate Messenger-App verschicken. Die Chat-Funktion in der Facebook-App wird abgeschaltet.
Kabel Deutschland prüft eine Berufung zu dem Urteil wegen seiner versteckten Filesharing-Drosselung. Die Drosselung sei für die überwiegende Zahl der Kunden eine positive Regelung.
Die Telekom wird in dieser Woche versuchen, möglichst viele Kabelverzweiger für Vectoring mit 100 MBit/s zu reservieren. Doch das Gleiche planen auch andere Netzbetreiber.
Vier Niederlassungen von Microsoft in China sind durch die dortigen Behörden durchsucht worden. Die Gründe sind noch unklar, das Unternehmen wird jedoch schon seit langem vom chinesischen Staat angegriffen.
Kabel Deutschland drosselt bekanntlich, sobald der Kunde ein Datenvolumen von 10 GByte am Tag erreicht. Dass dies in einer Fußnote versteckt ist, sei irreführend, so das Landgericht München.
Der Chef von Web.de und GMX will eine schnellere staatliche Einführung der umstrittenen De-Mail. Bislang hätten sich eine Million Nutzer für den Dienst registriert.
Der US-Kongress erleichtert Smartphone-Nutzern das Entsperren ihrer Geräte, um zu einem anderen Provider zu wechseln. Die Vorlage nahm nun auch die Hürde im Repräsentantenhaus.
Spanien will stärker gegen illegale Downloads vorgehen. Dazu hat die Regierung ein Gesetz beschlossen, das selbst für Textzitate wie Hyperlinks eine Abgabe verlangt.
Der Taxi-Konkurrent Uber kann in Hamburg weiter seine Dienste anbieten. Ein Verbot wird vorerst nicht vollstreckt: Die Verkehrsbehörde will ein Gerichtsurteil abwarten.
Apple hat den Buchempfehlungsdienst Booklamp gekauft. Techcrunch berichtet von einem Preis zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar und einer "Kampfansage" an Amazon.
Nene Anegasaki ist kein richtiger Mensch. Sie ist eine Figur aus einer Dating-Simulation. Ihr Erfinder und Konami-Spieleentwickler Akari Uchida wird trotzdem wie ein Schwiegervater verehrt.
Google möchte mit Hilfe mehrsprachiger Nutzer die Qualität seines Übersetzungsdienstes Translate steigern: In der Translate Community werden Übersetzungen korrigiert und Übersetzungsvorschläge eingereicht.
Der Automobilhersteller Daimler beschäftigt eine fest angestellte Gruppe von Datenspezialisten, deren Aufgabe es ist, das eigene Firmennetzwerk zu attackieren. So sollen Sicherheitslücken schneller aufgespürt werden.
Ein Großprojekt zum Glasfaserausbau im hessischen Main-Kinzig-Kreis ist zur Hälfte abgeschlossen. Einige Unternehmen wurden von M-net auch mit FTTH-Anschlüssen ausgestattet, die bis zu 1 GBit/s und mehr ermöglichen.
Die russische Regierung hat eine Prämie für die Deanonymisierung von Tor ausgeschrieben. Durch eine starke Zunahme der Internetzensur ist die Anzahl der Tor-Nutzer in Russland stark angestiegen.
Der Abschuss der Passagiermaschine MH17 über der Ukraine bietet Stoff für Verschwörungstheoretiker: Warum tragen Youtube-Videos vom Unfallort einen Zeitstempel von einem Tag vor dem Absturz? Der Blogger und Journalist Mathias Priebe ist dem nachgegangen.
Hamburg verbietet die Aktivitäten des Mitfahrservices Uber und folgt damit anderen Städten. Auch andere Share-Economy-Anbieter wie Airbnb kämpfen mit Verbotsforderungen. Die Politik hat es versäumt, mit klaren Regulierungen einen vernünftigen Rechtsrahmen für neue Internetgeschäftsmodelle zu schaffen.
Von Wimax hört man nur noch wenig: Doch laut Angaben der Bundesnetzagentur soll es weiterhin viele aktive Wimax-Betreiber in Deutschland geben. Doch sie sind nicht leicht zu finden.
Journalisten haben das Regelwerk hinter der US-Terrorliste veröffentlicht. Um unter Verdacht zu geraten, sind weder "konkrete Fakten" noch "unumstößliche Beweise" nötig.
Das Open Name System möchte das klassische Domain Name System der ICANN um eine Blockchain erweitern, was das System resistenter gegenüber Ausfällen und Zensur macht. Für den Code greift das Team auf Namecoin zurück.
Trailer, Messeberichte von der Gamescom und Let's Plays: Eine kostenlose neue App für iOS von Computec Media bietet Gamern den Zugriff auf mehr als 10.000 Videos - täglich kommen neue dazu.
Das bisherige Verfahren zur Löschung von Googles Suchergebnissen geht Europas Datenschützern nicht weit genug. Sie verlangen unter anderem eine weltweite Sperrung missliebiger Resultate.
Wegen anhaltender Übergriffe auf Piloten mit starken Laserpointern will das Bundesinnenministerium nun aktiv werden und die Lichtzeiger ins Waffengesetz aufnehmen.