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100 MBit/s: Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

Die Telekom wird in dieser Woche versuchen, möglichst viele Kabelverzweiger für Vectoring mit 100 MBit/s zu reservieren. Doch das Gleiche planen auch andere Netzbetreiber.
/ Achim Sawall
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Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)
Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images

Die Deutsche Telekom wird am 30. Juli der Bundesnetzagentur ihre Vectoring-Liste übergeben. Das gab das Unternehmen am 28. Juli 2014 bekannt. "Auf der Liste sind rund 38.000 Kabelverzweiger (KVz) verzeichnet, die die Telekom in den nächsten zwölf Monaten mit Vectoring versorgen möchte." Weitere Angaben, wahrscheinlich auch zum Preis des Vectoring und zu der Verfügbarkeit, werden am 31. Juli 2014 erwartet.

Das Unternehmen teilte dem Nachrichtenmagazin Focus mit, dass es in den kommenden Tagen bei der Bundesnetzagentur zahlreiche Sonderanträge für den Glasfaserausbau stellen werde. In 50 Städten und in ländlichen Gebieten könnte es so bald schon deutlich schnellere Internetanschlüsse geben. Auf Nachfrage von Golem.de bestätigte die Telekom, dass damit Fiber-to-the-Curb (Glasfaser bis an den Randstein beziehungsweise zum nächsten Kabelverzweiger) gemeint sei.

Vectoring kann nach aktuellem Stand der Technik nur von einem Netzbetreiber eingesetzt werden. Der Start der Vectoring-Liste, in die die Telekommunikationsanbieter ihre Ausbauprojekte eintragen lassen können, erfolgt am 30. Juli 2014. Wer einen Kabelverzweiger an der Straße als Erster ausbauen möchte und in die Vectoring-Liste einträgt, reserviert diesen für sich. Der Ausbau mit der Vectoring-Technik muss danach innerhalb eines Jahres erfolgen.

Die Telekom will ihr Vectoring-Angebot ab der zweiten Jahreshälfte starten. Vectoring sei die "Technologie, mit der die Telekom bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload anbieten wird" , erklärte der Konzern. Bisher ist VDSL maximal mit 50 MBit/s verfügbar.


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