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FTTC: Swisscom hat bereits 200.000 Vectoring-Anschlüsse

Während in Deutschland heute erst die Vectoring -Liste geöffnet wird, hat die Schweiz schon 200.000 Anschlüsse ausgestattet. Ein Swisscom-Sprecher sagte Golem.de, welche Datenrate beim Endnutzer wirklich ankommt. Zudem läuft der FTTH-Ausbau weiter.
/ Achim Sawall
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Glasfaserkabel im Gebäude für FTTH (Bild: Swisscom)
Glasfaserkabel im Gebäude für FTTH Bild: Swisscom

Anfang 2014 startete Swisscom mit dem Ausbau der Vectoring-Technologie in den VDSL-Gebieten. Landesweit hat Swisscom die Anschlüsse von 200.000 Wohnungen und Geschäften auf Vectoring umgerüstet und sieht sich damit europaweit unter den führenden Anbietern, wie der Konzern am 30. Juli 2014 erklärte(öffnet im neuen Fenster) .

Vectoring erlaubt eine Übertragungsgeschwindigkeit von theoretisch 100 MBit/s. Wie Swisscom-Sprecher Olaf Schulze Golem.de sagte, ermöglicht Vectoring bei einer Kupferleitungslänge von 800 Metern rund 40 MBit/s, bei 400 Metern rund 75 MBit/s.

In zehn Gemeinden ist der Ausbau mit FTTS (Fibre To The Street) abgeschlossen, so zum Beispiel in Croy (VD), Wila (ZH), Iragna (TI), Prêles (BE) und Rothenthurm (SZ). In rund 100 weiteren Gemeinden werde das Netz derzeit ausgebaut. Durch FTTS würden bis zu 100 MBit/s erreicht. Bei der Entwicklung von G.fast arbeite Swisscom mit Huawei zusammen.

Beim Ausbau mit Glasfasern bis in die Wohnungen (FTTH) seien über 800.000 Wohnungen und Geschäfte in rund 80 Orten erschlossen.

Bis heute hat Swisscom rund 55.000 km Glasfaserkabel verlegt. Die Schweiz belegt laut Angaben von Akamai europaweit den ersten und weltweit den dritten Rang bei der Versorgung mit Anschlüssen über 10 MBit/s.

Bis 2015 sollen nach Angaben vom November 2013 rund 2,3 Millionen Fiber-To-The-Home-Anschlüsse (FTTH) von der Swisscom geschaltet werden. Vectoring erhalten 800.000, FTTS (Fiber To The Street) und FTTB (Fibre To The Building) bekommen 500.000 und FTTH eine Million Nutzer.

Die FTTH-Verbindung kostet pro Monat 100 Schweizer Franken (81 Euro) zusätzlich. Das Produkt ist aber nur für Kunden des Tarifs Vivo Casa 5 erhältlich, der monatlich 149 Franken (121 Euro) kostet.


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