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FTTC in der Fläche
FTTC in der Fläche (Bild: M-net/Screenshoot: Golem.de)

M-net: Über 390 Kilometer Glasfaserkabel verlegt

FTTC in der Fläche
FTTC in der Fläche (Bild: M-net/Screenshoot: Golem.de)

Ein Großprojekt zum Glasfaserausbau im hessischen Main-Kinzig-Kreis ist zur Hälfte abgeschlossen. Einige Unternehmen wurden von M-net auch mit FTTH-Anschlüssen ausgestattet, die bis zu 1 GBit/s und mehr ermöglichen.

Der Breitbandausbau im hessischen Main-Kinzig-Kreis ist zur Hälfte abgeschlossen. Das gaben der regionale Telekommunikationsanbieter M-net und Breitband Main-Kinzig am 24. Juli 2014 bekannt. Über 390 Kilometer Glasfaserkabel seien seit Beginn des Projekts verlegt worden. Den Endkunden werden aktuell Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s geboten.

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M-net-Sprecher Wolfgang Wölfle sagte Golem.de, dass im ersten Schritt eine Verbindung auf FTTC-Basis ausgebaut werde. "Die Glasfaser wird vom Backbone aus bis in die jeweiligen Ortschaften und Ortsteile bis zum Kabelverzweiger verlegt. Dort wird ein Multifunktionsgehäuse von unserer Seite errichtet und die letzten Meter bis zum Kunden über die KVZ-TAL realisiert. Der Landkreis gilt flächenweit als größter Südhessens. Der flächenweite Ausbau wäre auf Basis der FTTB-Variante aktuell finanziell nicht umsetzbar." Einige Unternehmen wurden aber mit direkten Glasfaseranschlüssen von M-net ausgestattet, die Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s und mehr ermöglichen.

Das Ziel des Ausbaus im Main-Kinzig-Kreis sei es, rund 120.000 Haushalte anzuschließen. "In der Hälfte der Haushalte, nämlich in über 60.000, ist dies inzwischen Realität. Schon fast 8.500 Bürgerinnen und Bürger haben sich dafür entschieden", sagte Jürgen Voigt, der Projektleiter von M-net.

Die Tiefbauarbeiten und die spätere Wartung des passiven Netzes werden von der landkreiseigenen Breitband Main-Kinzig (BBMK) durchgeführt. Landrat Erich Pipa (SPD) erklärte: "Das Glasfasernetz im Main-Kinzig-Kreis bleibt langfristig in kommunaler Hand. Als gemeinschaftliches Eigentum der Menschen, die hier leben und arbeiten, kann es deshalb auch als Bürgernetz bezeichnet werden."

M-net installiert auf diesem Netz die aktiven technischen Komponenten und stellt die Telekommunikationsdienste zur Verfügung. Gemeinsam investieren BBMK und M-net nach eigenen Angaben rund 80 Millionen Euro in das Netz.

Von den 161 Ortsteilen im Kreis seien schon 96 an das neue Netz angeschlossen, so die BBMK-Geschäftsführerin Sibylle Hergert. Zwei Stadtteile, Hanau-Klein-Auheim und Maintal-Hochstadt, seien ungeplant hinzugekommen, weil die Einwohner sich aktiv in Bürgerversammlungen für die Anbindung eingesetzt hätten. Der Gesamtausbau des Netzes wird voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein.


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texan101 28. Jul 2014

Wen's interessiert: gegen 5¤ im Monat mehr bekommt man mittlerweile bei Mnet auch wieder...

plutoniumsulfat 28. Jul 2014

Naja, ab 2 km Entfernung zum Verteiler kannst du VDSL auch knicken. Es brngt zwar mehr...

jo-1 28. Jul 2014

Guck einfach mal in den Bericht der Bundesnetzagentur zur Bandbreitenmesseung. http...

LinuxMcBook 27. Jul 2014

Mit 10.000 Angestellten bist du in vielen Bundesländern der größte Arbeitgeber! oO

Moe479 26. Jul 2014

das ist marktsprech für: "wir wissen nicht ob es überhaupt geht, aber es könnte gut...



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