Mithilfe psychologischer Tricks und bestimmter Techniken wollen soziale Netzwerke möglichst lange die Aufmerksamkeit der Nutzer an sich binden. Das will US-Senator Josh Hawley nun gesetzlich erschweren.
Drohung mit Klagen wegen Scheinselbständigkeit sowie fehlender Mitsprache und Transparenz: Die IG Metall will gemeinsam mit der Initiative Youtubers Union gegen das Videoportal von Google vorgehen.
Nur wenn der Konsument auf Spotify lange genug zuhört, fließt Geld an die Künstler. Wer Erfolg als Popmusiker haben möchte, muss aber noch mehr beachten. Besonders gut machen das Deutschrapper.
Wenn die aktuell verfügbaren IPv4-Adressen des Ripe NCC vergeben sind, will dieses nur noch /24-Blöcke per Warteliste verteilen. Noch stehen aber mehr als 2 Millionen Adressen bereit.
Nach anfangs harscher Kritik durch Nutzer und einigen Monaten Testphase, will das Chrome-Team von Google damit beginnen, die URL-Bestandteile https und www auszublenden.
Beim Glasfaser-Ausbau müsse es jetzt schnell gehen, um der Konkurrenz durch Vodafone oder Telekom zuvorzukommen, mahnt der Breko. Die Nachfrage der Kunden für FTTH sei stark gestiegen.
Der weltweit zweitgrößte Registrar, Namecheap, hat offiziell Beschwerde gegen den neuen .org-Vertrag der Icann eingelegt. Die Icann verhöhne ihren eigenen Kommentarprozess.
Das IoT-Team von Mozilla hat eine erste Version seines Webthings-Gateways vorgestellt, die auch auf WLAN-Routern läuft. Ziel des Projekts ist ein freier Software-Stack für ein Smart-Home-Hub.
Forscher der Universität Michigan haben das staatliche Internetüberwachungsprojekt in Kasachstan untersucht. Durch Scans entdeckten sie 37 überwachte Domains, die mit der TLS-Erweiterung SNI ausgefiltert werden.
Die US-Bank Capital One wurde durch einen "Konfigurationsfehler" bei einem Cloud-Anbieter gehackt. Sensible Daten von Millionen Bankkunden sind betroffen. Durch den Tipp eines Github-Nutzers konnte eine Verdächtige festgenommen werden.
Huawei spürt das US-Embargo, kann aber weiterhin wachsen, wenn auch weniger stark. Die Anzahl der ausgelieferten Smartphones stieg durch die Stärke in China um 24 Prozent auf 118 Millionen Einheiten.
In zahlreichen deutschen Städten sind Apples Kameraautos gestartet. Eine Konkurrenz zu Googles Street View soll es hierzulande vorerst jedoch nicht geben. Dennoch kann schon vorsorglich Widerspruch eingelegt werden.
Update Der Europäische Gerichtshof hat den Datenschutz bei sozialen Netzwerken gestärkt. Deren Webseiten-Plugins dürfen nicht mehr beliebig Nutzerdaten übertragen.
Ein unglückliches Zusammentreffen mehrere Ereignisse hat zum Ausfall des europäischen Satellitennavigationssystem Galileo geführt. In dem einen Kontrollzentrum war ein System ausgefallen, das andere war durch eine Software-Aktualisierung lahmgelegt.
Facebooks Werbedatenbank Ad Library soll Transparenz über Wahlwerbung und -beeinflussung schaffen. Sie ist aber so fehlerhaft, dass Forscher sie als "kaputt" bezeichnen. Zudem hat Facebook kurz vor der Europawahl etliche Anzeigen aus Frankreich entfernt.
Mit dem Trick einer Rücküberweisung für einen Softwarekauf sollen Kunden bei Amazon-Marketplace betrogen werden. Aus einer Softwarelizenz für 1,89 Euro kann dann eine Inkasso-Abmahnung über 85 Euro werden.
Wer als Sysadmin für Tausende Rechner verantwortlich ist, braucht vor allem drei Dinge: Leidenschaft. Selbstdisziplin. Und Gelassenheit. Nicht viele bringen all diese Voraussetzungen mit. Manche, wie Samuel Poschmann, sind dafür geschaffen.
Virgin Hyperloop One hat mit Saudi-Arabien den Bau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums vereinbart, zu dem auch eine Teststrecke gehören wird. Standort wird eine Stadt, die gerade im Aufbau ist.
Zusammen mit der japanischen Raumfahrtagentur Jaxa will Toyota einen Mondrover mit Druckkapsel für zwei bis vier Astronauten bauen. Ob es sich dabei um Werbung handelt oder tatsächlich bis 2029 ein Rover entwickelt wird, muss sich noch zeigen.
Update Der Prototyp des SpaceX-Starship hat einen erfolgreichen ersten Testflug absolviert. Zwar hat eine dichte Abgaswolke die Sicht behindert. Immerhin zeigt ein Video von Firmenchef Elon Musk den Flug aus Sicht des Raketentriebwerks und einer Drohne.
Nokia kann im zweiten Quartal eine gestiegene Zahl von 5G-Verträgen ausweisen. Der Umsatz steigt, doch es wird weiter ein hoher Verlust erwirtschaftet.
Die Telekom kürzt bei ihrem US-Zulieferer die Bestellungen für Super-Vectoring-Linecards, was mehrere Analysten auf die Ausgaben für 5G zurückführen. Zugleich wird für 2020 bei Adtran mehr G.fast bestellt.
Auf der Baustelle des Fusionsreaktors Iter in Südfrankreich ist ein wichtiger Bauabschnitt fertiggestellt worden. Jetzt kann mit dem Bau der Fusionskammer begonnen werden. Ende 2025 soll die Anlage erstmals in Betrieb genommen werden.
Meist machen neue Kunden der Kabelnetz-Betreiber von der Routerfreiheit Gebrauch. Rund 80 Prozent sind gegen Routerzwang, doch die große Masse wechselt noch nicht.
Seit 2011 experimentiert Google beziehungsweise Alphabet mit Ballons, um schnelles Internet in entlegene Regionen zu bringen. Die Ballons, die inzwischen komplett automatisiert fahren, haben insgesamt eine Million Stunden in der Luft verbracht und dabei umgerechnet 1.000 Mal die Erde umrundet.
Die Community von Openstreetmap bekommt Unterstützung durch ein KI-basiertes Werkzeug von Facebook. Dieses schlägt den Verlauf von Straßen und Wegen vor, die die Community dann verifizieren kann.
Die Chefs von Cisco Systems, Intel, Broadcom, Qualcomm, Micron Technology, Western Digital und Google wollen endlich Klarheit zu Huawei. US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Lieferungen an Huawei zugesagt.
In Stuttgart können Besucher ohne Begleitung das automatisierte Parken eines Mercedes ausprobieren: Daimler und Bosch haben die Freigabe für das Automated Valet Parking erhalten.
Kostenloses Laden von Elektroautos ist auf Dauer nicht wirtschaftlich: Tesla hat die pauschale Nutzung der eigenen Supercharger schon früher eingeschränkt. Jetzt folgt der nächste Schritt: Tesla schafft die Sonderleistung für einen Teil der Gebrauchtwagen ab.
EU-Bürger im Vereinigten Königreich und auf Gibraltar müssen nicht mehr um ihre Domains .eu fürchten. Eine neue Entscheidung erlaubt ihren Besitz, auch wenn der ständige Sitz sich außerhalb der Europäischen Union befindet. Das hängt mit dem geplanten Brexit zusammen.
Update Apple will Ende Juli erstmals seine Kameraautos auch auf Straßen deutscher Städte schicken. Damit soll das Kartenmaterial verbessert werden. Die Aufnahmen könnten auch in eine Alternative zu Googles Street View integriert werden.
Die Kollaborationssoftware Owncloud bekommt unter dem Projektnamen Infinite Scale eine komplett neue Architektur. Statt auf PHP setzen die Entwickler nun auf Go. Auch das Frontend haben die Entwickler von Grund auf neu gestaltet und teilweise die Lizenz gewechselt.
Aus Angst vor Industriespionage will die Bundesregierung eine Europa-Cloud - in Abgrenzung zu Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google, die nach dem CLOUD-Act, den US-Behörden weitreichende Zugriffe auf die Daten geben müssen, auch wenn sie nicht in den USA gespeichert sind.
Die Washington Post will Dokumente erhalten haben, die belegen sollen, dass Huawei ein Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet habe. Huawei hat dies dementiert.
SpaceX' Hyperloop Pod Competition 2019 ist gerade beendet - mit einem bekannten Sieger -, da hat Elon Musk eine Idee für das kommende Jahr: eine viel längere Röhre mit einer Krümmung. Wie er die bauen will, weiß er aber noch nicht.
Facebook legt Widerspruch gegen ein Bußgeld in Millionenhöhe im Zusammenhang mit dem deutschen Gesetz gegen Hass im Netz ein. Anfang des Monats wurde gegen Facebook ein Bußgeld von zwei Millionen Euro verhängt.
Dank Indiens neuer GSLV-Rakete besteht Chandrayaan-2 nicht nur aus einem Orbiter, sondern bringt auch einen Lander mit Rover auf den Mond. Nach dem erfolgreichen Start soll die Sonde am 6. September 2019 in der Nähe des Südpols landen.
Rund 7,5 TByte Daten konnten Hacker bei dem Dienstleister Sytech erbeuten. Darin enthalten sind geheime Forschungsarbeiten und Programme für den russischen Geheimdienst FSB. Unter anderem will dieser Tor-Nutzer deanonymisieren.
Das Vectoring-Netz der Telekom wächst in vielen Gemeinden wieder. Hätte man nur auf FTTH gesetzt, wären nur 10 bis 20 Prozent der Haushalte versorgt worden, was für 80 Prozent der Haushalte einen Ausbaustopp bedeutet hätte, argumentiert die Telekom. Doch das stimmt nicht.
Die Deutsche Telekom hat überraschend den Spitzenplatz bei der Versorgung mit FTTH für sich beansprucht. Zugleich gibt die Telekom zu, dass deutlich weniger als die Hälfte der versorgten Haushalte FTTH auch buchen.
Schon die Wiederholung der Mondlandung wirkt 50 Jahre später fast utopisch. Gerade bei der Nasa findet immer weniger Raumfahrt statt. Das liegt am Geld - aber nicht daran, dass die Raumfahrt nicht genug davon hat.
81Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Nicht nur Bürokratie und hohe Baukosten behindern das 50-MBit/s-Förderprogramm der Bundesregierung, sondern auch ein nicht durchdachtes Regelwerk: Mitten in der Planungsphase scheitern viele Breitband-Förderprogramme.
Sind seit Jahren nicht mehr geänderte, im Browser hinterlegte Zugangsdaten geleakt worden? Ab Firefox 70 soll der Browser dies mit Firefox Monitor und Have I been pwned überprüfen - und im Fall des Falles den Nutzer warnen.
Forscher haben mehr als 22.000 Pornowebseiten auf Trackingdienste untersucht - und dort auch Google und Facebook gefunden. Diese geben jedoch an, die Daten nicht zu verwenden.
Nachdem eine Fußgängerin in einen der autonom fahrenden Busse gelaufen ist, hat der Wiener Verkehrsbetrieb das Pilotprojekt erst einmal gestoppt: Die Passantin, die leicht verletzt wurde, ist offensichtlich aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug kollidiert.
Nach rund einer Woche funktioniert das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wieder. Laut der zuständigen EU-Behörde GSA kann es aber noch zu Schwankungen kommen. Grund für den Ausfall waren technische Probleme in den beiden Kontrollzentren.
Ein Fehler auf der Petitionsplattform WeAct von Campact ermöglichte den Zugriff auf die Daten der Unterstützer. Rund 1,8 Millionen Unterzeichner sind betroffen. Die Nichtregierungsorganisation hat die Hintergründe des Fehlers veröffentlicht.