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UK und Gibraltar: EU-Bürger außerhalb der EU dürfen .eu-Domains behalten

EU-Bürger im Vereinigten Königreich und auf Gibraltar müssen nicht mehr um ihre Domains .eu fürchten. Eine neue Entscheidung erlaubt ihren Besitz, auch wenn der ständige Sitz sich außerhalb der Europäischen Union befindet. Das hängt mit dem geplanten Brexit zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aufgrund des kommenden Brexits gibt es neue Änderungen zur .eu-Domain. (Symbolbild)
Aufgrund des kommenden Brexits gibt es neue Änderungen zur .eu-Domain. (Symbolbild) (Bild: Stuart C. Wilson/Getty Images for Ascot Racecourse/Getty Images Europe)

Rund um den Brexit und die Verwendung von .eu-Domains gibt es eine neue Entscheidung. Der Registrar Eurid hat neue Regeln erlassen, die als Reaktion auf ein Schreiben der Europäischen Kommission entstanden sind. Diesen Regeln zufolge dürfen EU-Bürger, die sich außerhalb der EU befinden, weiterhin .eu-Domains besitzen. Im Januar 2019 hieß es noch, dass EU-Bürger, die beispielsweise ihren Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben, ihre .eu-Domains abgeben müssen. Nachzulesen ist das noch in den alten Regularien, die erstellt wurden, bevor überhaupt ein Brexit in Betracht kam. Wer eine EU-Domain haben wollte, musste beispielsweise als natürliche Person in der Europäischen Union, Norwegen, Island oder Liechtenstein wohnen.

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Das Vereinigte Königreich und als Besonderheit das dazugehörende Gibraltar gehörten dazu. Letzteres erschließt sich nicht jedem sofort, denn Bürger der Crown Dependency Isle of Man, die zwischen Nordirland und Großbritannien liegt, dürfen beispielsweise keine .eu-Domain beantragen. Das gilt auch für diverse Überseegebiete der Mitgliedstaaten.

Das Interessante an der Regelung ist, dass plötzlich EU-Bürger, die zuvor keine .eu-Domains beantragen durften, weil sie auf nicht zulässigen Überseegebieten wohnen, möglicherweise EU-Domains beantragen könnten. Für die Outermost Regions der EU gilt das ohnehin (Madeira, La Réunion) und ist von der Eurid schon lange so festgelegt. Mit der Inkludierung von EU-Bürgern könnten aber Overseas Countries and Territories (OCTs) vereinzelt dazukommen, die bisher ausgeschlossen waren. Wenn ein EU-Bürger dort wohnt, der bisher unter die Eurid-Regularien fiel, gilt das mit den neuen Regeln ohnehin. Ist ein OCT-Bürger aber auch EU-Bürger, dürften sich diese eigentlich auch für eine .eu-Domain bewerben. Bürger von Grönland können zwar optional einen dänischen EU-Reisepass anfordern, doch der ist gleichwertig mit dem grönländischen Pass. Auch das Königreich der Niederlande beinhaltet OCT-Gebiete, deren Bürger ebenfalls unter eine weitgehende Gleichbehandlung fallen.

Gerade im Bezug auf die EU-Domains gab es in der Vergangenheit einige Unklarheiten, die die Europäische Kommission versucht hat aufzulösen. Zuletzt gab es im März 2019 größere Änderungen. Besitzer von EU-Domains musste nachweisen, dass sie die Domain weiter besitzen dürfen. Davor wurde noch beschwichtigt. Ende April 2018 gab es eine Entwarnung für.eu-Besitzer, nachdem Anfang April 2018 erstmals der Verlust von 300.000 .eu-Domains thematisiert worden war.

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Anonymer Nutzer 23. Jul 2019

gut dann gebrauchen die anderen halt stroh-leute/firmen ...


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